Bleibe die schönste Rose

Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen, da du wirst sagen: „Sie gefallen mir nicht.“
Pred. 12, 1

Ein schreckliches Virus überzieht die Welt, – das Ja-Aber-Virus. Wer von ihm befallen ist geht ein. Es fällt wie Sternrußtau auf die Rosen. Die Blätter bekommen einen schwarzen Belag, bis aus saftigen Grün ein mattes Gelb mit braunen Punkten wird. Irgendwann ist die Rose kahl und nicht mehr lebensfähig. Ja-Aber lähmt Wachstum und Blühen. So wie wir Ja-Aber… aussprechen sind wir von einem Widerspruchsgeist befallen. „Ja, aber das kann ich doch nicht. Ja, aber warum soll ich in meinem Geschäft etwas verändern, wenn ich das schon 30 Jahre so gemacht habe.“ Mit jedem Ja-Aber… stehen wir im Paradies und sagen: Sollte Gott gesagt haben? Wir reduzieren damit Schöpferenergie bis auf null.

„Denk an deinen Schöpfer,“ ist die Bekämpfung des Sternrußtaus. Die Auflehnung in uns, braucht einen lebendigen Geist. Wenn uns dieses Virus nicht auffressen soll, brauchen wir das Abergeistbekämpfungsmittel – Christus. Wo in uns die Abers aufsteigen wollen, die uns zurückschrecken lassen, braucht es kraftvolle Schöpfungsimpulse. Einen Lebenssaft der stärker ist und das Virus auffrisst. In Christus wird die ganze Energie der Schöpfung freigesetzt. Beim an den Schöpfer denken übernimmt der Geist des Lebens die Führung, über den Geist des Zweifels.

Jetzt ist die Zeit das „Aber“ zu behandeln. Wo wir zu lange warten, wird es für die Rose immer schwerer zu überleben. Für die Schönheit unseres Lebens gilt die Einladung von Philippus: Komm und sieh. Sieh wenn das Aber aufsteigt auf deinen Schöpfer und bleibe die schönste Rose.

Welches Aber in mir schreit nach Erlösung?

Gott segne dich.

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2 Kommentare

  1. Ja-Sager haben vielen Menschen durch ihr Ja allerdings auch schon viel, z.T. todbringendes Böses getan. Mehr Widerspruchsgeist hätte bzw würde einiges verhindern können. Der Gedanke an eine Welt, in der die Menschen zu allem nur noch Ja-und-Amen sagen würden, erschreckt mich zutiefst.

    1. Deinen Schreck über die Ja-und-Amen-Sager verstehe ich zutiefst. Da brauchen wir auch keine weiteren Beispiele anführen.
      Ich denke, wir verstehen uns, wenn das Aber zu Gott das todbringende Böse in die Welt bringt. Hier konkuriert der Menschen-Geist gegen den Christus-Geist und das endet böse. Wo mein ursprünglicher Schöpfungsbezug fehlt, oder zu schwach ausgeprägt ist, dann ist mir diese Welt egal, ich wehre nicht dem was zerstört. Genau dann ist die Gefahr groß, dass ich nur noch Ja-und-Amen sage und die ganze Welt am A… vorbei geht.

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