Hallo, ihr lieben PERLEN VON SCHÖNHEIT, VOR DENEN ICH MICH VERNEIGE,
Gott machte aus Erde alle Tiere auf dem Felde und unter dem Himmel und brachte sie dem Menschen. Und sie gaben jedem seinen Namen.
1. Mose 2,19
Stell dir vor, dass nicht lieben Krieg heißt. Ein Mensch ohne Wertschätzung und Anerkennung, geht ein wie eine vertrocknete Primel.
Wo ich die Grenzen eines Landes nicht respektiere, kann ich mit Bomben schmeißen. Ein Mitbruder, dessen Ansichten sich weiterentwickeln, darf zerfetzt werden, weil er traditionelle Grundlagen verlässt. Ich erlebe im christlichen Kontext sehr viel geistlichen Missbrauch. Mir schwillt gerade der Kamm, was aus der christlichen Lehre über Generationen hinweg für ein Erniedrigungswerkzeug geschaffen wurde. Die Aussage, „der Mensch ist böse von Jungend auf,“ kann nicht ohne das eigentliche göttliche Menschenbild in den Raum geworfen werden.
Der Weg durch die Bibel ist eine einzige Geschichte von Missachtung zur Liebeserklärung. Wertschätzung und Hochachtung sind die Zutaten für Frieden. Gott machte den bedeutungslosen Regenwurm. Doch dieses unscheinbare Etwas ist ein Bodenauflockerungskünstler.
Dem Geringsten, was ist, gab er durch den Namen seinen Wert. Zu dir sagt er, du bist heilig, wie auch ich heilig bin. Die Schöpfung hat die höchste Meinung, von allem, was ist.
Wie können wir da uns gegenseitig Schuld zuweisen? Wen willst du verdammen, wenn du noch nicht das Geheimnis in ihm erforscht hast?
Wie sieht dein Tag aus, wenn du allem mit einem kindlichen Forschergeist begegnest? Was würde aus dem Miteinander mit anderen werden, wenn du dem, was du nicht an ihm verstehst, mit einem heiligen Respekt begegnest?
Wo trägst du heute durch Wertschätzung zum kollektiven Wertschöpfen bei?
Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich! Gott erfülle dich mit Frieden in allem Krieg!
Vor dir verneigende Grüße Theophilos
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9 Kommentare
Danke für diesen brückenbauenden, wertschätzenden Impuls, lieber Theophilos. Danke, dass du das Tabu-Thema geistigen Missbrauch ansprichst. Und dich damit mitten ins Feuer stellst. Danke, dass du den Regenwurm erwähnst. Ich mag Regenwürmer…
🙏🏻🙏🏻🙏🏻 Tausend Dank, Elisabeth 💖💖💖
Dank auch Dir, liebe Elisabeth 🙏😘🤗🌹
Danke Bruder Theophilos 💧🪴
🙏🏻💖🌹
Es ist zwar nichts anderes als sehr nachdenkenswert und stark im Impuls beschrieben, aber dennoch ein Gedanke bzw. eine biblische Betrachtung zum viel zitierten Schlagwerkzeug „der Mensch ist böse…“ :
Könnte es nicht im biblischen Kontext betrachtet, als Gott diesen Satz „Das Trachten des Menschen ist böse von Jugend auf“ (1. Mose 8) sagt, so sein, dass Gott selbst uns Menschen gerade da seine Wertschätzung ausdrückt?
Gott verspricht, keine Flut mehr kommen zu lassen, also den Menschen bzw. alles Leben niemals mehr zu vernichten, auch wenn wir Menschen machen, was außerhalb seines Planes liegt, am Ziel vorbeischießt (=“böse“).
Das ist doch dann wahrlich eine Liebeserklärung Gottes an uns Menschen, weil er uns lieben und nicht vernichten will.
Hier begann seine Liebesgeschichte mit uns nochmals ganz neu.
Er möchte uns mit Liebe, nicht mit Schlagen zu sich zurückholen. Er wirbt um uns, weil er uns zuallererst liebt.
Wo uns klar wird, dass Gott so über uns denkt, kann sich auch im Denken über unsere Mitmenschen viel ändern und heilige Liebe und Wertschätzung, Respekt zueinander wachsen und Verletzung heilen.
Ich komme von dem Gedanken, Gott und Mensch sind eins.
Sobald ein Urteil fällt : „ich bin schlecht“, oder „du bist böse“, wer urteilt da dann?
Findet nicht bei jeder Bewertung eine Trennung statt? Bin ich da nicht ein distanzierter Beobachter, der sein Gegenüber objektifiziert und mein Urteil über ihm ausspreche?
Liegt hinter dem Satz: „das Trachten des Menschen ist böse…“, nicht der Trennungsgedanke? Ist nicht genau dort, wo sich der Mensch sich „nur“ als Mensch betrachtet und sich isoliert von Gott sieht, der Ursprung allen Übels?
Danke für die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema.
Wo trägst du heute durch Wertschätzung zum kollektiven Wertschöpfen bei? 🤔🤔 do muas i glatt mei Hirn 🧠astrenga 😉
Ich kann menschlich nur im kleinen beginnen Tag für Tag:
-z. B. Vogelhäuser 🕊️an Bäumen anbingen, um das Vogelsterben aufzuhalten
-Tierfutter ganzjährig in Mutter-Natur stellen, 🐞damit die Tiere nicht verhungern müssen
– kleine Trinkoasen für Insekten 🐝 und Vögel etc 🦉 aufstellen
– einem Fremden im Restaurant heimlich die Zeche bezahlen 💰
-heimlich einen Brief mit liebevollen Worten💌 an eine wildfremde Person 🙈 schreiben 💬
-etwas was mir ganz-ganz besonders wertvoll ist, 2 Mal erwerben und dann 1 Exemplar davon verschenken 📖 (so habe ich das mit einem sensationellen Buch 📕 („sei ruhig unvernünftig“) gemacht 😅
-Für jemanden 🧎♀️ beten, dem es nicht gut geht. Jedes liebevolle🧎♀️🙏🏽 Gebet 🙏🏽 🧎♀️wird gehört von „Gott und den Engeln“ nichts geht verloren, alles trägt Frucht (hoffe ich zumindest innerlich)
-ein aufmunterndes liebes Wort, ein Lächeln , eine kleine Aufmunterung 😀 es kostet nix.
Kannst Du Dir vorstellen wieviele verdorrte Primeln 🥀🥀 Du in deinen 1262304000 Lebens-Sekunden schon vorm verdursten gerettet hast lieber Blumenmönch 🙏🏽Theophilos ( denn das sind exakt 40 Jahre in Sekunden).
Danke dass es Dich gibt.
Sorry der Text isch jetzt ellalang gworda 🙈🙈
Wow,Ingrid, du wunderbare Seele, was für ein bockstarkes Programm. Das ist doch ein griffiges Konzept. 👍🏻🌹💖
Danke für deine aufmunternden Worte und dein Anlächeln. 🙏🏻🤗😍
So schön, dass es dich gibt.💕