Hallo, ihr Lieben, DIE ILLUSION DES LEBENS ENTLARVENDEN,
Seid gesinnt, wie es der Gemeinschaft mit Christus entspricht.
Phil 2,5
Diese Woche zettelte ich ein kleine Sauerei an. Unter dem Thema: Mönch & Mönchstochter boten meine Teampartnerin Elisabeth und ich einen „Enthüllungstalk“ per Zoom an. Dabei entführten wir die Teilnehmerin vom Sünder zum Genie.
Es gab für uns alle einen absoluten Befreiungsschlag aus dem oft belasteten Verständnis von Schuld und Unschuld. Dabei entdeckten wir: um Schuld zu definieren, machen wir uns an einem Ereignis in der Vergangenheit fest. Um mich schuldig zu fühlen, verlasse ich die Gegenwart und wühle im alten Müll. Ich krame etwas hervor, was längst vorbei ist. Damit quäle ich mich mit etwas, was es gar nicht gibt. Das Konzept von Schuld, wie wir es praktizieren, ist eine Illusion. Dieser Moment ist Gottesgegenwart, die keine Anklage kennt.
Klar haut diese Erkenntnis voll auf unsere christliche Erziehung, die uns etwas anderes beigebracht hat. Ich bekomme „Liebesbriefe“ mit der Frage: Was macht es dir schwer, dich als Sünder anzuerkennen? – Für mich war die 180°-Wende zu meiner bisherigen Auffassung ein Gang durch die Hölle. Mein ganzes System rebellierte, diese erlösende Sicht anzunehmen. Doch Paulus legte in mir den Schalter um. Er sagte: Ich habe als einer der Schlimmsten die Gemeinde Gottes verfolgt, und habe die Gnade, heute ein Apostel zu sein.
Wo ich die Christus-Gesinnung annehme, gibt es keinen Grund sich schuldig zu fühlen. Ich bin befreit von dem Bock, den ich gestern geschossen habe. Ich bin davon erlöst, im Dreck rumzusuhlen.
Die Christus-Gesinnung stellt mich in das anklagefreie Jetzt.
Du bist in das Christus-Bewusstsein eingeladen, das dich von aller Selbstanklage und Zweifeln befreit. Du bist dadurch losgelöst von dem Urteil anderer und brauchst dich von keinem System oder Religion einschüchtern lassen.
Wo ergreifst du heute die Freiheit, die dir im jetzigen Moment geschenkt ist?
Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich! Gott erfülle dich mit Frieden in allem Krieg!
Ausgelassene und befreite Grüße Theophilos
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4 Kommentare
Ja, lieber Theophilos…. Das sind wirklich „Mut-mach-Worte“, die Du da „raus haust“… Ein „flash“ für Neulinge in dieser Denkart, eine coole Bestätigung, für „alte Hasen“…. Beglückend in jedem Fall… Dankeschön 🙏
Bestätigende Grüße, Ingrid
Dickes Flash-Dankeschön, liebe Ingrid 🙏🏻❤️🤗
Lieber Theophilos,
ich ziehe den Hut vor deinem Mut!
Wohlwissend, dass du dich sehenden Auges zur Zielscheibe für Anfeindung machst, ist umso mehr das Feuer spürbar, die große Liebe , die du zur ursprünglichen Lehre Jesu hast.
All denen, die darunter leiden, wenn die Form mit der Lehre verwechselt wird, können aufatmen und sich angenommen fühlen – vorausgesetzt sie halten deine teils provokante Sprache aus.
Vielleicht sind deine sprachlichen Spitzen aber auch Ventil für lang unterdrückte, instinktiv empfundene Wut gegenüber einem unbeweglichen System, das die Seele des modernen Menschen kaum noch erreicht.
Nachdem ich nun schon eine Weile deinen Weg mit verfolge, kann ich für mich Sicherheit sagen: trotz all der „Sauereien“, die du anzetteln magst, deine Absicht ist die eines reines Herzens. Die Botschaft Jesu ist dir heilig.
Braucht es nicht immer wieder Musterunterbrechungen in festgefahrenen Formen, um zu dem frischen, lebendigen Kern der Sache durchzudringen?!
Ich stelle mich zu dir!
Liebe Elisabeth,
Danke für dein grandios, unterstützendes Statement.
Du bringst es voll auf den Punkt: Die Botschaft Jesu ist mir heilig, und ich möchte mit „provokanten Sauereien“ gegen alle „Freiheitsberaubung“ zum Kern eines frischen, lebendigen Lebens durchdringen.
Dein zu mir stellen, ermutigt mich zu einem befreienden Weg.
Du bist wunderbar.