Schluss mit Krieg gegen dich

Hallo, DU TIEFENENTSPANNTER, DER AUS SCHLACHTFELD EINEN FESTPLATZ MACHT,

Stell dir vor, du führst täglich Krieg. Nicht gegen Russland. Nicht gegen deine Schwiegermutter. Gegen dich.
Du wachst morgens auf – und zack, der erste Schuss: „Zu wenig geschafft. Zu viel gegessen. Nicht genug geliebt.“

Tagsüber geht’s weiter: „Noch nicht gut genug. Noch nicht erfolgreich genug. Noch nicht angekommen.“
Abends dann Waffenstillstand mit Chips. Und Netflix. Aber tief drin weißt du: Da tobt was.

Ich kenn das. 42 Jahre lang hab ich versucht, Gott zu gefallen. Heilig zu sein. Besser zu werden. Spoiler: Es hat nicht funktioniert. Weil ich in Wirklichkeit im Dauerkrieg mit mir selbst war. Ich dachte, ich müsste von meinen Sünden erlöst werden.

Heute weiß ich: Es gibt nur eine einzige Aufgabe im Leben – versöhne dich mit dir. Punkt.

Nicht „optimiere dich“, nicht „heile dich“, nicht „verändere dich“. Nur Frieden schließen. Mit deinem Chaos. Mit deinen Schrullen. Mit deinem grandios verkorksten Versuch, perfekt zu sein.

Denn, sobald du aufhörst, dich selbst zu bekriegen, hörst du auf, andere zu bekämpfen.

Und Gott? Dieses unendliche, liebevolle Leben IN dir?
Das steht längst mit offenem Herzen da – barfuß, in Badehose.
Du musst nur aufhören, dich zu verstecken.

Frieden beginnt in dir. Nicht wenn du besser wirst, sondern wenn du erkennst: Du bist schon ganz. Jetzt. Ohne Ausnahme.

Worauf wartest du noch – wer soll dich freisprechen, wenn nicht du selbst?

Sei ganz bei dir! Entspann dich in deiner Göttlichkeit! Sei gesegnet!
Tiefenentspannte und versöhnte Grüße, Theophilos

Bruder Theophilos – Webseite

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4 Kommentare

  1. Welch ein neues Kleid für dieses Bibelwort: „Lasst euch versöhnen mit Gott“.
    Ein neuer Farbanstrich oder besser gesagt ein Freilegen von alten verkrusteten Auslegungen.
    Da braucht es keine Kirchentage, Auslegungen und Appelle nach außen an die Menschheit. Da braucht es nur die Versöhnung mit mir selbst. Da braucht es nur mein offenes Herz, das sich von meiner eigenen Seele im Inneren umarmen lässt. Diese Versöhnung in mir bringt den Frieden in die Welt.
    Oh, welche Kraft in deinen Worten, lieber Bruder Theophilos. In jedem Satz ist spürbar, dass die Versöhnung aus dir kommt. Durchlebt und befreit. Deswegen so kraftvoll.
    Danke von Herzen für dein tägliches Versöhnungsangebot 🙏☀️,
    in Dankbarkeit,
    Christine

    1. Liebe Christine,
      ja – es ist kein neues Kleid, sondern das nackte Sein, das da zum Vorschein kommt. Kein frommer Überwurf, sondern das pure Leben, das sich selbst in den Arm nimmt.

      Du bringst es auf den Punkt: Kein Appell nach außen, keine große Bühne – sondern ein stilles, radikales Ja zu mir selbst.
      Dort beginnt alles.
      Und genau da endet auch der Krieg.

      Ich danke dir von Herzen für deine feinsinnige Wahrnehmung. Du hast gespürt, dass diese Versöhnung in mir nicht aus dem Kopf kommt, sondern aus einer durchlebten Tiefe.
      Man kann nichts weitergeben, was man nicht selbst durchgegangen ist.
      Ich bin durch Feuer gegangen – und habe dort den Frieden gefunden. Nicht trotzdem, sondern deswegen.

      Und du?
      Du scheinst ebenfalls bereit, dich berühren zu lassen – vom einzigen Ort, der wirklich zählt: deinem Innersten.
      Genau da beginnt Revolution. Und sie braucht nur einen Menschen – dich.

      In Verbundenheit und mit einem Lächeln,
      Theophilos

    1. Liebe Christa,
      danke für deinen Ruf nach Shalom – dem tiefen, unerschütterlichen Frieden.

      Und weißt du was?
      Dieser Shalom ist nicht an einen Namen gebunden.
      Er ist immer da, in dir, durch dich, als du.
      Ob du ihn „Jeshua“ nennst, „das Leben“, „ICH BIN“ oder einfach Liebe –
      er wartet nicht im Himmel oder in Jerusalem.
      Er wohnt längst in deinem Herzen.

      Lass dich ganz hineinfallen – und werde, was du schon immer warst:
      Frieden in Bewegung.

      Von Herz zu Herz,
      Theophilos

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