Trost ist kein Zuspruch. Er ist das Ende des Kampfes

Hallo, DU, DER DU SEIT JAHREN STILL AUSHÄLTST UND DICH DABEI FÜR TAPFER HÄLTST.

Du mit dem Körper, der sitzt, als wäre er festgeschraubt, und mit dem Herz, das zieht zu Orten, Menschen, Weiten, die es kennt. Du atmest, aber etwas ertrinkt in dir. Angst ohne Adresse. Druck im Innen. Der Kopf erzählt, der Körper erstarrt.

Du hast gesucht, gehofft, gelauscht. Du hast dich gehört und dich doch verpasst. Die Tage kommen wie Kopien. Gestern, vorgestern, nochmal gestern. Und der Lebensgeist liegt darunter, warm, ungeduldig, erstickt.

Du siehst das Theater. Du bist nicht der Mangel. Du bist der Raum, in dem er sich austobt. Und in diesem Erkennen verlieren die Stimmen ihre Macht.

Dann beginnst du den Gedanken ihre Bedeutung zu entziehen. Nicht mit Gegenwehr, sondern mit Abwendung. Du lässt den Glutkern atmen. Du gibst dem, was Leben will, den Platz. Und du stehst auf. Nicht gegen die Angst, sondern aus dem Sitzen. Etwas löst sich. Der Druck fällt ab. Du fällst in Halt. Du merkst, das Leben war nie gegen dich. Was du nun erlebst, ist Führung. Zärtlich. Unmissverständlich. Du musst nichts machen. Der Trost ist da, weil der Kampf endet.

Trost geschieht, wenn Gedanken ihre Macht verlieren und Leben frei atmet.

Wem gibst du gerade Macht: dem Gedanken oder dem Leben?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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3 Antworten

  1. Lieber Theophilos
    Gedanken sind Kräfte , glaube ich den negativen Ego-gedanken bin ich in negativer Schwingung und trenne mich von der Wahrheit.

    Lebe ich aus meinem Bewusstsein, erkenne ich Wahrheit mein reines „sein“ mein „ich bin“
    Das Leben atmet mich, ich bin gehalten und getragen .Ich schaue mit einen Blick des Vertrauens und die Welt da draußen spiegelt meine positive Energie.
    WAHRHEIT wird zu Realität und die Illusion kann langsam sterben.
    Sich zu erinnern ist der Weg in die Freiheit. Die schweren Ketten der Egowelt fallen ab und unser Licht spiegelt sich in der ganzen heilen Schöpfung . Das ist Trost am Ende des Kampfes

  2. Vieles was ich schreibe , darf ich in mein Leben integrieren . Vieles hört sich an als wäre ich gefestigt und schon im Bewusstsein.Nein da bin ich noch nicht da. Deine Worte Theopilus schenken mir Kraft und lehren mich im Vertrauen zu sein.
    Ich weiss ,wenn ich dich hier nicht kennen gelernt hätte, wäre es viel lauter im Aussen .
    Ich möchte mich von Herzen bedanken für deine /eure Vidios sie haben mich im Herzen erreicht. Eure Worte geben Kraft und Trost.

    1. Liebe EVI,

      danke dir für deine Offenheit. In dem, was du schreibst, ist nichts Falsches und nichts Vorgespieltes. Da ist ein ehrliches Spüren und zugleich der Mut, nicht größer zu tun, als es sich gerade anfühlt. Genau das ist Würde.

      Du hast etwas Wesentliches berührt, ohne es festhalten zu wollen. Du sagst nicht: Ich bin dort.
      Du sagst: Ich erkenne, wohin es mich ruft.
      Und das ist kein Mangel. Das ist Wahrhaftigkeit.

      Du musst nicht „im Bewusstsein angekommen“ sein, um aus Wahrheit zu sprechen. Wahrheit spricht oft durch uns hindurch, lange bevor wir glauben, sie zu leben. Sie zeigt sich zuerst als Ahnung, als leiser Trost, als Satz, der plötzlich atmet. Und genau so liest sich dein Kommentar.

      Dass es sich manchmal anhört, als wärst du schon fest gegründet, und du innerlich spürst: Nein, ich schwanke noch, ist kein Widerspruch. Es ist der Zwischenraum, in dem Erinnerung arbeitet. Nicht linear. Nicht stabil. Sondern lebendig.

      Und noch etwas Wichtiges:
      Du hast dich nicht durch Worte gehalten gefühlt, sondern durch das Wiedererkennen von etwas, das in dir längst da war. Die Videos, die Impulse, die Sätze sind kein Halt von außen. Sie sind ein Echo. Mehr nicht. Aber ein ehrliches.

      Trost am Ende des Kampfes bedeutet nicht, dass der Lärm sofort verstummt. Es bedeutet, dass du ihm nicht mehr alles glaubst. Dass du dich zwischendurch tragen lässt. Dass du weißt: Auch wenn es wackelt, ich falle nicht ins Nichts.

      Danke dir für dein Vertrauen.
      Und danke, dass du so klar sagst, wo du stehst. Genau dort geschieht Wahrheit.

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