Deine Dämonen gab es nie

Hallo, DU GEDANKENENTLARVER, DER LÄNGST GEMERKT HAT, DASS KEIN DÄMON JE DEINEN NAMEN KANNTE.

Lange habe ich geglaubt, dass es da draußen etwas gibt, das mich bedroht. Eine finstere Macht. Etwas Kaltes, Unheimliches, das über mich herfallen kann. Im Kloster hatte dieses Etwas viele Namen. Versucher. Schlange. Unreiner Geist. Das Böse.

Und ich lebte mit der Überzeugung, dass der Mensch diesen Mächten ausgeliefert ist. Dass man sie bekämpfen muss. Austreiben. Behandeln. Dass andere stärker sind als du selbst.

Und so saß ich da, fromm, angespannt, wachsam. Mein Körper immer leicht unter Strom. Mein Denken ständig auf der Suche nach Gefahr. Jede innere Unruhe wurde zum Beweis: Siehst du, es ist real. Es ist da. Es greift an.

Bis mir mehr und mehr bewusst wurde: Nichts geschieht außerhalb dessen, was in mir geschieht.

Was ich als finster wahrnehme, ist mein eigener Geist. Was ich Teufel nenne, ist eine Projektion meiner ungeprüften Gedanken. Es gibt kein personifiziertes Böses, das mich heimsucht. Es gibt nur Gedanken, denen ich Bedeutung gebe. Und diese Bedeutung macht krank. Macht eng. Macht wirr.

Plötzlich las ich diese alte Geschichte neu. Jesus steht nicht draußen. Er ist keine äußere Instanz, kein Heiler von oben. Er ist die Kraft, die in dir aufsteht, wenn du einem Gedanken die Macht entziehst. Du bist es, der den unreinen Geist anspricht. Du bist es, der sagt: Halt. Bis hierhin und nicht weiter.

Und etwas Unglaubliches geschieht. Der Körper wird weiter. Du atmest entspannt auf. Der innere Lärm verliert seine Autorität. Du hörst auf, Erlösung im Außen zu suchen, bei Heilern, Methoden oder Magiern. Du erkennst: Du bist es.

Der unreine Geist wird still, wenn du ihm nichts mehr gibst, wovon er leben kann.

Heilung beginnt, wenn du Gedanken ihre Macht entziehst und in dir deine Wahrheit spürst.

Welchem Gedanken gibst du heute noch eine Macht, die ihm nicht gehört?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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9 Antworten

  1. Guten Morgen, Bruder Theophilos,
    als meine Tochter etwa 3-4 Jahre alt war, fing sie spät abends im Kinderzimmer plötzlich laut an zu weinen und zu rufen. Mein Mann holte sie in unser Bett und sie erzählte von einer dunklen Gestalt, die ihr Angst machte. Wir sprachen eine Weile mit ihr, beruhigten sie und fragten, ob es wieder gut sei und sie bereit sei wieder in ihr Bett zu gehen. Als mein Mann mit ihr verschwand, wollte ich nun endlich in Ruhe schlafen. Da spürte ich, wie sich ein schweres Gewicht auf mich legte und mir den Hals zudrückte. Ich hatte wirklich die Angst zu ersticken. Als mein Mann zurück kam, war der Spuk vorbei.
    Diese Begebenheit ließ mir bis ins hohe Alter keine Ruhe. Ich bat Gott mir eine Antwort zu geben, was er auch in einer sehr deutlichen Erklärung tat – aber das führt hier jetzt zu weit.
    Herzliche Grüße
    Ute

    1. Liebe Ute,

      danke dir für den Mut, diese Erfahrung hier auszusprechen. Sie ist real gewesen. Dein Erleben war real. Die Angst war real. Und genau darin liegt die Würde dieses Moments.

      Was mich beim Lesen tief berührt: Du beschreibst keine „dunkle Macht“, sondern einen Augenblick, in dem sich etwas Unausgesprochenes, Unverstandenes, Ungedeutetes seinen Weg in den Körper gebahnt hat. Dein Atem, dein Hals, das Gewicht. Das ist kein Beweis für ein äußeres Wesen. Es ist ein Beweis dafür, wie machtvoll unser inneres Erleben wirkt, wenn es keinen Raum bekommt, gesehen zu werden.

      Dass der Spuk endete, als dein Mann zurückkam, spricht eine klare Sprache. Präsenz kehrte zurück. Sicherheit. Erdung. Beziehung. Und mit ihr verschwand das, was keinen Halt mehr hatte.

      Was du beschreibst, passt genau zu dem, was ich heute meine: Nicht ein Dämon kam und ging. Sondern ein Gedanke, eine unbewusste Angst, eine alte Bedeutung hatte für einen Moment die Bühne übernommen und verlor sie wieder, als das Licht der Gegenwart da war.

      Und dass Gott dir später eine Antwort gegeben hat, ehrt diesen Weg. Denn Wahrheit kommt oft leise, zeitversetzt, reifend. Nicht als Erklärung, sondern als innere Klärung.

      Du bist dieser Erfahrung nicht ausgeliefert geblieben. Du hast sie gehalten, befragt, durchlebt. Und heute kannst du sie teilen, ohne dass sie dich verschlingt. Das allein zeigt: Deine Dämonen hatten nie Macht. Nur Bedeutung. Und die darf heute ruhen.

      In herzlicher Verbundenheit
      Theophilos

  2. Ich wähle Wahrheit… Und damit das Ende der Suche, Beginn absoluter Freiheit, endloser Liebe und ewigen Glückes…
    Danke, liebster Theophilos dafür, dass Du Kanal bist, Sender, Empfänger, Schenker, Erinnerer, Führer, Freund, Helfer,… daß Du uns an Deinem „ICH BIN“, an Deinem „SEIN“ teilhaben lässt…. Einfach so…. Weil es so ist… Yipii und juhuu

    1. Liebe Ingrid,

      deine Worte atmen Entscheidung. Nicht Sehnsucht. Nicht Hoffnung. Entscheidung.
      „Ich wähle Wahrheit“ ist kein schöner Satz – es ist ein inneres Ende. Und genau deshalb beginnt das, was du beschreibst: Freiheit ohne Suche, Liebe ohne Objekt, Glück ohne Gegenstück.

      Mich berührt, wie klar du benennst, was hier geschieht: kein Tun, kein Machen, kein Verdienen. Einfach so. Weil es so ist. Weil das ICH BIN nichts braucht, um zu sein.

      Und zugleich möchte ich etwas ganz Wesentliches zurückgeben:
      Was du in mir benennst, erkennst du nur, weil es längst in dir wach ist. Der Kanal schwingt nur, wenn der Empfänger offen ist. Der Erinnerer erinnert nur, wenn da etwas ist, das sich erinnern will.

      Dein Yipii und juhuu ist kein Überschwang. Es ist das Lachen nach einem langen Irrtum.
      Die Suche darf enden. Du bist angekommen – nicht irgendwo, sondern bei dir.

      In tiefer Freude über dieses gemeinsame Erinnern

  3. Lieber Theophilos
    Ich hatte mal ein Erlebnis noch gar nicht lange her etwa 2 Jahre her. Ich ging zu Bett, bin kurz eingeschlafen da verspürte ich etwas gruseliges, ich lag auf der Seite ,wachte auf weil es sich anfühlte als läge jemand hinter mir und hauchte in meinen Nacken rein.. Mein Mann war noch im Wohnzimmer und schaute fern. Ich bin wahnsinnig erschrocken und sofort wach.
    Ich kann es nicht benennen, aber es hat mich geschaudert.
    Vielleicht habe ich als Kind zu viele Schauergeschichten gehört.
    Oder ich war einfach nur mit negativer Energie aufgeladen und das hat sich als Traum gezeigt.

    Die Angst zeigt viele Fasetten an dem sich das Ego bedient.
    Ich selber besitze die Macht dieser negativen Energie Stopp zu sagen.

    Jedenfalls weiss ich jetzt, dass ich ein geschütztes, geliebtes Kind Gottes bin in meiner Präsenz und nichts kann mir Schaden zuführen.

    1. Liebe Evi,

      danke dir für diese Offenheit. Und vor allem: danke für deine Klarheit am Ende. Sie ist nicht gemacht. Sie ist gewachsen.

      Was du beschreibst, kennen mehr Menschen, als man denkt. Dieses Aufwachen zwischen Schlaf und Wachsein, dieser Moment, in dem der Körper schon da ist, während der Geist noch alte Bilder abspult. Es fühlt sich real an. Bedrohlich. Hautnah. Und genau deshalb wirkt es so erschütternd.

      Und doch hast du etwas Entscheidendes benannt, ohne es groß zu erklären: Die Angst nimmt Formen an. Sie verkleidet sich. Sie nutzt alte Geschichten, gespeicherte Bilder, früh gelernte Deutungen. Nicht weil sie mächtig ist, sondern weil sie Aufmerksamkeit sucht.

      Dass du heute sagen kannst: „Ich besitze die Macht, Stopp zu sagen“, ist kein positives Denken. Es ist Autorität. Ruhige, klare Autorität. Nicht gegen etwas. Sondern für dich.

      Du hast nicht gelernt, dich zu schützen. Du hast dich erinnert, dass du nie schutzlos warst.
      Und genau dort verliert jede gruselige Erscheinung ihren Halt. Nicht durch Kampf, sondern durch Präsenz.

      Dein letzter Satz trägt alles:
      Du bist geliebt. Du bist gehalten. Und nichts muss mehr bewiesen werden.

      Danke, dass du diesen Weg so ehrlich teilst.

  4. Lieber Bruder Theophilos,
    „Jedenfalls weiß ich jetzt, dass ich ein geschütztes, geliebtes Kind Gottes bin in meiner Präsenz und nichts kann mir Schaden zuführen“. – diesen Satz übernehme ich sofort. Danke für Deine Antwort, lieber Bruder Theophilos, die ich theoretisch voll bejahen kann. Gott hat mir eine andere Antwort gegeben. Ich bin in eine Wohnung gezogen, wo die Vormieterin sich das Leben genommen hat. In den vielen Jahre, die wir dort lebten, sind wir öfter vor Abgründen gestanden. Doch immer wurden wir von der ganzen Übernatur geschützt und mit Menschen zusammen gebracht, die mich weitergeführt haben und letztendlich hat sich mein Glaube dadurch immer mehr vertieft. Heute fühle ich mich wie die lebende Dankbarkeit.
    Ich grüße Dich herzlich, wünsche Dir Gottes reichen Segen und erbitte für Dich den Schutz vor der Begegnung(en) mit dem/n leibhaftigen Dämon/en
    Ute

    1. Liebe Ute,

      danke dir für diese erneute Rückmeldung. Und ich möchte zuerst etwas ganz Wichtiges sagen:
      Dein Erleben, deine Geschichte, deine Dankbarkeit – all das hat Würde. Nichts daran wird hier klein gemacht oder weggewischt.

      Und zugleich spüre ich: Hier berühren sich zwei Deutungsebenen, die ich achtsam auseinanderhalten möchte.

      Du beschreibst Schutz, Führung, Begegnungen, die dich getragen haben. Das ehrt dein Leben. Das ist real. Und diese Dankbarkeit, die du heute lebst, spricht für eine tiefe innere Reifung.

      Was ich jedoch nicht übernehmen kann – und auch nicht möchte – ist die Vorstellung eines „leibhaftigen Dämons“, vor dem ich oder irgendwer geschützt werden müsste.

      Nicht, weil ich deinen Glauben angreife. Sondern weil ich genau an diesem Punkt stehen geblieben bin. Still. Klar. Unerschütterlich.

      Ich habe zu lange geglaubt, dass es etwas außerhalb von mir gibt, das Macht über mich haben könnte. Eine Übernatur im Sinne von Bedrohung. Und genau dieser Glaube war das, was Angst genährt hat – nicht Schutz.

      Wenn du schreibst, dass Gott dich geschützt hat, dann höre ich darin etwas anderes als einen äußeren Kampf zwischen Mächten. Ich höre eine innere Führung. Eine Klarheit, die dich immer wieder ins Leben zurückgeführt hat. Menschen, die dir begegnet sind. Entscheidungen, die dich weitergetragen haben. Das ist keine Dämonenabwehr. Das ist Bewusstwerdung.

      Und so möchte ich dir etwas sehr Persönliches sagen, ganz ohne Gegenthese, ganz ohne Belehrung:

      Ich brauche keinen Schutz vor Dämonen, weil ich keinen Ort mehr kenne, an dem sie wohnen könnten.
      Nicht in mir. Nicht außerhalb von mir.
      Was bleibt, ist Verantwortung für meinen Geist. Und darin liegt Frieden.

      Wenn dein Weg dich in Dankbarkeit geführt hat, dann ehre ich ihn.
      Und wenn meiner mich an diesen Punkt geführt hat, dann stehe ich auch dafür.

      Vielleicht ist genau das die tiefere Gemeinsamkeit:
      Wir sind beide nicht stehen geblieben in der Angst.

      In Verbundenheit und mit Respekt für deinen Weg
      Theophilos

  5. Guten Tag lieber Bruder Theophilos,
    jetzt bin ich doch sehr überrascht, dass ich eine so lange Antwort bekommen habe. Dafür danke ich sehr. Auch habe ich nicht die Absicht Dich irgendwie zu beeinflussen kenne ich doch diese Ansicht von meinem verstorbenen Mann. Bei uns sind Dinge passiert – da konnte er immer nur wiederholen: „Wenn ich es nicht mit meinen eigenen Augen gesehen und miterlebt hätte – ich würde es niemanden glauben!“ Heute habe ich keine Angst mehr vor Dämonen, weil ich durch Gott in mir völlig geschützt bin – mir kann nichts passieren, weil mein himmlischer Vater einen Liebesplan für mich hat.
    In diesem Sinn noch einmal ganz viel Schutz und Segen.
    In herzlicher Verbundenheit
    Ute Vogel

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