Hallo DU, DER DU NOCH IM WARTESAAL DER ZUKUNFT SITZT UND DAS LEBEN JETZT VERPASST.
Jesus wird König sein in Ewigkeit, und seine Herrschaft hat kein Ende.
Luk 1,33
Du stehst morgens auf, der Kaffee wird kalt, der Kopf läuft schon heiß. Noch bevor du richtig da bist, regiert etwas anderes: Termine, Erwartungen, alte Stimmen, innere Antreiber. Du reagierst, organisierst, hältst dich zurück. Unauffällig, angepasst, vernünftig. Und nennst das Leben.
Währenddessen zieht sich etwas in dir zusammen. Der Atem bleibt flach, die Brust eng, als würdest du innerlich auf später warten. Leben wird verwaltet, nicht gelebt.
Hier wirkt eine Herrschaft, die sich fremd anfühlt, obwohl sie aus dir kommt. Keine böse Macht, kein Drama – nur Automatismus. Ein inneres „Noch nicht“. Und genau hier liegt die Spannung dieses Wortes: „Jesus wird König sein.“ Kaum gehört, schon in die Zukunft verlegt. Ein Thron, weit weg. Ein Später, das beruhigt – und trennt.
Doch die Spannung liegt nicht zwischen dir und Gott. Sie liegt zwischen diesem Moment und deinem inneren Nein zu ihm. Zwischen dem, was jetzt geschieht, und deiner Gewohnheit, dich davon abzuschneiden. Du glaubst an eine kommende Herrschaft und übersiehst die gegenwärtige. Denn Königsherrschaft ist kein Titel, keine Hoheit, keine religiöse Zukunftsformel. Sie ist Aggregatzustand. So wie Wasser nicht beschließt, nass zu sein, bist du nicht irgendwann lebendig. Du bist es jetzt – oder du wehrst dich dagegen.
Und genau dieses Wehren nennen wir Alltag. Kontrolle. Vorsicht. Selbstverkleinerung. Doch in dem Moment, in dem der Satz in dir aufsteht – nicht gedacht, sondern gespürt – „Ich bin nicht getrennt. Ich bin das Leben, das sich jetzt vollzieht“, fällt die Zukunft in sich zusammen.
Kein ferner Christus mehr. Keine aufgeschobene Wahrheit. Die Königsherrschaft ohne Ende zeigt sich als ungehemmtes Strömen deines Seins, genau hier, genau jetzt.
In diesem Moment wird sichtbar: Nicht das Leben fehlt. Der Widerstand ist da. Und sobald er gesehen wird, verliert er seine Macht. Der Körper wird weicher, der Moment weiter, dein ganzes System atmet befreit auf. Du wirst nicht jemand anderes. Du wirst wieder der, der du nie aufgehört hast zu sein. Regent des Augenblicks. Nicht über andere – sondern über dein Ja zum Jetzt.
Das ist die Herrschaft, die kein Ende hat. Nicht weil sie ewig dauert, sondern weil sie immer nur jetzt ist.
Königsherrschaft ist kein Später – sie ist dein ungehemmtes Ja zum jetzigen Leben.
Wo sagst du gerade Nein zu dem, was dich jetzt lebt?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Alle offenen Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
6 Antworten
Mein Ja zum Jetzt
Dein Ja zum Jetzt
Unser Ja zum Jetzt
Ja
HalleluJa
❤️
Ja.
Und manchmal beginnt es genau dort,
wo das Ja erst stockt.
Jesus ist der Weg,die Wahrheit und das Leben
Ja.
Weg, Wahrheit und Leben – jetzt.
Lieber Theophilos
Diese Worte hier beschreiben es genau.
Und die aller meisten Menschen findet sich in dieser Beschreibung.
Ich jedenfalls erkenne mich darin.
Habe heute versucht Worte zu schreiben, habe wieder aufgehört, wieder geschrieben.
Bin wieder rausgegangen und alles war gelöscht.
Ich versuche in mein Herz reinzufühlen und verspüre eine Traurigkeit weil ich so bin.
Wie oft gebe ich dem Aussen meine Aufmerksamkeit, funktioniere jeden Tag , meine ein guter Mensch zu sein und vergesse wer ich bin.
Ich bin nicht diese Evi, die so oft an sich zweifelt , ich bin nicht dieser Körper den ich sehe und spüre, ich bin auch nicht dieses verzweifelte Gefühl .
Wer bin ich? Ich bin diese leise Stimme, die nicht aufdringlich ist, die zu mir spricht wenn ich endlich zuhöre. Sie sagt du musst nichts in schöne Worte verpacken. Worte geschehen wenn du das Herz sprechen lässt..
Ich spüre ein Gefühl von Sicherheit wenn ich in die Stille lausche .
Wenn ich nach innen fühle, finde ich was ich suche.
Ich habe den Text verstanden, aber mein Herz will das ich diese Worte zuerst fühle und verinnerliche , damit ich erkenne wer “ ich bin“
Habe mein Schreiben durchgelesen und zögere ein bisschen in abzuschicken.
Liebe Evi,
danke dir für deine Offenheit.
Man spürt, dass dein Herz bereits spricht – ganz ohne Druck.
Du musst nichts festhalten und nichts fertig machen.
Dass du lauschst, reicht.