NEWS 108 – Der innere Widerstand

Ihr lieben Freundinnen, Freunde und Mitgestalter einer großen Sache,

in den letzten Tagen bewegt mich ein Thema mit einer Wucht, die sich nicht mehr überhören lässt. Es ist kein neues Thema – und doch zeigt es sich gerade mit einer ungewohnten Klarheit. Der innere Widerstand. Diese unscheinbare Kraft, die Leben nicht frontal bekämpft, sondern es leise drosselt. Wie ein Hahn, den wir selbst zudrehen. Nicht aus Bosheit. Sondern aus Gewohnheit.

Ich begegne in dieser Zeit vielen großartigen Menschen. Menschen, die von einem inneren Feuer sprechen. Die es wirklich spüren. Dieses Kribbeln, diese Aufbruchslust, dieses „Da ist mehr in mir“. Und für einen kurzen Moment ist dieses Feuer auch sichtbar. In den Augen. In der Stimme. In der Art, wie jemand spricht. Doch dann vergeht Zeit. Alltag tritt ein. Termine, Verpflichtungen, alte Rollen. Und es ist, als würde dieses Feuer durch eine Häckselmühle gedreht. Durch einen Fleischwolf des Gewohnten. Was eben noch lebendig war, wird wieder normal. Angepasst. Gedämpft. Erträglich.

 

Dein Feuer – dein Widerstand

 

Und immer wieder stellt sich mir dabei dieselbe Frage: Wo genau drehen wir selbst den Saft ab? Wo greifen wir ein, nicht um uns zu schützen, sondern um uns klein zu halten? Wo verhindern wir unser eigenes Leben, ohne es überhaupt so zu nennen?

 

Aus dieser Beobachtung heraus entsteht in den kommenden Wochen ein Raum, in dem wir genau hinschauen. Nicht theoretisch. Nicht erklärend. Sondern erfahrbar.

Fünfzehn Abende, die sich einem einzigen Grundthema widmen: dem inneren Kampf.

Und der überraschenden Erkenntnis, dass dieser Kampf in der Tiefe nie deiner war – und wir ihm dennoch Tag für Tag erliegen. Der Auftakt findet morgen um 18 Uhr statt. Still. Direkt. Ohne Methode. Mit der Einladung, dort zu spüren, wo wir innerlich gegen das Leben kämpfen – und was geschieht, wenn dieser Kampf endet.

ZOOM-Link


 

Ein Seelenfitness-Studio

In diese Zeit fällt auch eine Begegnung, die dieses Thema auf eine ganz andere Weise berührt. Im Podcast war Janine Helms zu Gast, die in München ein Seelenfitnessstudio betreibt. Janine beschreibt etwas, das uns allen vertraut vorkommt und doch so fremd geworden ist: die Fähigkeit, sich selbst zu spüren. Nicht als Technik. Nicht als Wellness. Sondern als eine verlorene Grundkompetenz. Sie spricht davon, wie sehr uns diese innere Fitness abhandengekommen ist – und dass sie nicht einmalig zurückkehrt, sondern immer wieder neu „trainiert“ oder bewusst werden will. Diese Podcast-Folge wird in den nächsten Tagen freigeschaltet und fügt sich wie selbstverständlich in diesen größeren Zusammenhang ein.

Podcast auf Youtube


 

Unsere leise Revolution

Parallel dazu stehen wir in der Zielgeraden unseres Intensivtrainings, das am kommenden Mittwoch beginnt. Und Anja und ich haben in den letzten Tagen selbst noch einmal erfahren, was für eine leise Revolution in der YOUvolution liegt. Nicht im Tun. Sondern im Erlauben. Wir haben den feinen Knackpunkt entdeckt, an dem wir uns selbst nicht gestatten, wirklich bei uns zu sein. Stattdessen leben wir in Erzählungen. In Geschichten. In Vergangenem oder Zukünftigem. Und genau dort verschließen wir uns dem, was längst anklopft und uns in Bewegung bringen will. Dazu haben wir die Webseite neu aufgestellt. Freiheitssprung.jetzt

Eine Teilnehmerin, über siebzig Jahre alt, sagte kürzlich einen Satz, der mir nachgeht: „Ich möchte nicht länger mein Leben verhindern.“ Jahrzehnte hatte sie mit psychischen Belastungen gelebt. Vieles verstanden. Vieles reflektiert. Und doch war da dieser eine Entschluss, der alles veränderte. Jetzt will ich lernen, ganz bei mir zu stehen. Um zu erleben, was das Leben wirklich mit mir vorhat.

Wenn es  dich ebenso ruft, kannst du noch dabei sein.

Freiheitssprung-Intensivtraining


 

Dieser Satz berührt auch meine eigene Geschichte. Denn ich kenne diesen Punkt gut. Den Moment, an dem alles abgeschnürt ist. An dem man spürt: Ich werde hier nicht mehr verstanden. Ich stehe an einer Grenze. Und es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich passe mich weiter an, halte mich klein, bleibe versorgt, sicher, einigermaßen geregelt. Oder ich ziehe die Reißleine. Ich erlaube mir, meiner tiefsten Wahrnehmung zu vertrauen. Ich gebe diesem inneren Spüren Raum – und bin bereit, ins volle Risiko zu gehen.

Ich durfte erfahren, dass das Leben dich trägt, wenn du diesen Schritt gehst. Nicht sanft. Aber zuverlässig. Wie auf Adlerflügeln. Und dass es in der Tiefe genau darum geht: diese Entscheidung nicht einmal zu treffen, sondern jeden Tag neu. Bleibe ich im Gewohnten? In der Beziehung, im Job, im sicheren Rahmen? Oder habe ich die Kühnheit, diesem inneren Regen, dieser leisen Führung, die Erlaubnis zu geben, alle Ketten zu lösen und alle Anhaftungen fallen zu lassen?

Dieser Newsletter ist eine Einladung, genau dort ehrlich hinzuschauen. Nicht, um etwas zu verändern. Sondern um aufzuhören, dein Leben weiter zu verhindern.

Danke, dass ihr diesen Weg mit mir geht.
Ich freue mich auf unser Wiedersehen im Raum der Wahrheit,
dort, wo nichts mehr erkämpft werden muss.

In tiefer Verbundenheit
Theophilos

 

 


 

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2 Antworten

  1. Lieber Theophilos
    Manche Situationen triggern mich ,vorallem wenn es um Wahrheit und Gerechtigkeit geht.

    In meinen innern weiss ich ,wenn ich diese sogenannten Triggerpunkte meine Aufmerksamkeit gebe ,löst das nichts und negative Schwingung vermehrt sich.

    Und das auch im Kollektive.
    Ich muss nicht wegschauen, aber ich lass es los und versuche dem keine Bewertung zu geben. Es geschieht Widerstand ,aber ich lasse es ziehen.

    Mein Herz kennt mich und weiss dass im Normalfall früher das kleine Ich in Widerstand gegangen wäre. Es hätte gegen diese Ungerechtigkeit gewettert und Position eingenommen.

    Ich erkenne an mir ,dass ich in meiner Präsenz mich neu finde und eine neue kraftvolle Lebensenergie fließen darf.

    Ich übe mich tägl immer mehr nach Hause zu kommen in mein inneres Licht .

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