Hallo, DU MIT DEINER INNEREN JAMMER-PLAYLIST AUF DAUERREPEAT!
Herr, du lässt mich fröhlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Taten deiner Hände.
Ps 92,5
Es hat geschneit. Leise, dicht, wunderschön. Eine Landschaft wie gemalt, jedes Haus ein Märchen, jeder Ast mit Puderzucker überzogen. Und du stehst da, mit der Schaufel in der Hand – nicht im Staunen, sondern im Widerstand. Im Nörgeln, im Fluchen, im inneren Klagelied. „Schon wieder Schnee. Auch das noch. Wie lästig. Wie kalt. Wie schwer.“
Dabei hättest du singen können. Nicht von Weihnachten oder Kindheitsträumen – sondern vom Moment selbst. Von den Taten seiner Hände, wie es der Psalm sagt. Aber du hast den Klang überhört. Statt Lobgesang läuft in dir eine Frustsonate. Laut. Hart. Dauerhaft.
Es ist nicht der Schnee, der schwer ist. Nicht das Leben, das drückt. Es ist dein Dagegen. Der innere Widerstand gegen das, was ist. Der unbewusste Reflex, alles zu bewerten, zu beklagen, zu verbessern zu wollen, statt einfach DA zu sein. Genau hier. In diesem glitzernden Augenblick.
Und dann passiert es. Kein Feuerwerk, kein Halleluja, kein besonderer Moment. Einfach mitten im Schippen, im Müde-Sein, im inneren Stöhnen.
Du merkst plötzlich: Nicht das Tun macht mich so fertig – es ist mein innerer Widerstand. Dieses ständige „Ich will das nicht“, „Das darf nicht sein“, „Warum jetzt auch noch das?“. Es frisst dich auf. Lautlos. Heimlich. Täglich.
Dieser Satz trifft dich wie ein ehrliches Echo aus deinem Innersten: Ich bin nicht erschöpft vom Leben. Ich bin erschöpft vom Kämpfen gegen das, was ist.
Und auf einmal wird’s still in dir. Kein großes Aha. Kein Erleuchtungs-Post. Nur ein kleiner Moment, wo du nichts mehr dagegen hast. Du räumst weiter Schnee. Aber du hörst auf, dich zu beschweren. Und genau da beginnt etwas. Tief innen.
Die Welt bleibt, wie sie ist. Der Schnee bleibt. Die Aufgaben bleiben. Aber du wirst weicher. Nicht zerbrechlich – sondern echt. Dein Körper hört auf, sich zu verspannen. Deine Gedanken werden leiser. Und irgendwo in dir beginnt etwas zu singen. Ganz leise. Kein Lied mit Worten. Eher so ein inneres Mitschwingen. Echtes Glück beginnt zu klingen: „Ja, das bin ich. Und das ist jetzt. Und das reicht.“
Du wirst nicht vom Leben müde – sondern vom inneren Widerstand dagegen.
Wo könntest du heute einfach JA sagen und weicher werden, ohne Drama?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
6 Antworten
Guten morgen lieber Theophilos
So wie ich den Tag begrüsse, so antwortet er mir zurück.
Gedanken sind Kräfte.
Denke ich positiv und bleibe in positiver Schwingung geht alles leichter.
Wir sind geboren um glücklich zu sein.
Unser Ursprung kommt aus den göttlichen „sein“ in dem Liebe fließen möchte.
Ja man kann nicht alles ändern, aber unsere innere Einstellung.
Was für ein lichtvoller Kommentar, liebe EVI – und wie wundervoll klar dein Satz: „So wie ich den Tag begrüße, so antwortet er mir zurück.“ Genau das ist der leise Dreh, um den es im heutigen Impuls geht. Kein Spektakel. Kein äußeres Wunder. Nur dieses ehrliche Innehalten: Was denke ich gerade über diesen Moment?
Deine Worte berühren die Essenz: Gedanken sind Kräfte. Und genau hier beginnt die Frustsonate – oder das innere Loblied. Nicht im Außen, sondern in der Frequenz, mit der wir dem Leben begegnen. Und ja, es stimmt tief: Wir können nicht alles ändern, was geschieht. Aber wir können ändern, wie wir es empfangen.
Danke für dein Mitgehen, für deine gelebte Erinnerung daran, dass Glück keine Belohnung ist, sondern eine Wahl. Und dass jeder Tag, selbst der verschneite, der überfordernde, der ganz normale, uns fragt: „Welche Musik willst du heute in dir hören?“
Mit dir klingt es schon heller.
Vielen Danke Theophilos
Einen schönen verschneiten Mittag wünsche ich euch allen, die hier lesen und schreiben.
Ich habe im Thüringer Ländle einen großen Hof , der bei so einem schönem Winter, wie wir ihn seit Jahren nicht mehr hatten, geräumt werden möchte. Ein echter Frühsport . Als mein Nachbar letztens auch in vollem Ärger über den Schnee beim räumen war, kam mir nur ein Lächeln übers Gesicht. Warum sollte ich mich ärgern?Ich sah nicht den großen Hof. Meine innere Stimme sagte mir, mach langsam….Ich nehme mir Zeit..In einer kleinen Pause sah ich mir die verschneiten Bäumen, die Vögel zwitscherten und holten sich Futter im Vogelhäuschen ich spürte meinen Körper wie gut es mir tat, zwischen Arbeit und Menschen die wütend über den Schnee , sind, kann ich das schöne sehen. Kein Wiederstand, kein Frust. Etut einfach gut. Wie du, liebe Evi schon sagst, die innere Einstellung, die Gedanken sind es, die unseren Tag und unser Leben bestimmen. Ich denke auch, die innere Freiheit entsteht mit solch einer Gedanken und Sichtweise. Seit ich die 7 Schlüssel zum Freiheitssprung in mein Leben einbeziehen, fühle ich mich wesentlich leichter in meinem Leben und komme immer mir zu mir selbst. DANKE, LIEBER THEOPHILOS FÜR DEINE WORTE,DIE IN UNS SI VIEL BEWEGEN.
Habt eine gesegnete Zeit ihr Lieben. Bis bald in diesem Raum der Kraft und Rückkehr zu sich selbst.
LG Andrea
Danke, liebe Andrea – was für ein starker, geerdeter Kommentar, der den heutigen Impuls nicht nur bestätigt, sondern lebendig verkörpert. Du beschreibst keine Theorie, du lebst das Bild: Der weite Hof, der Schnee, die Vögel – und mittendrin du, nicht im Ärger, sondern im Einverstandensein mit dem Moment.
Dein Satz „Ich sah nicht den großen Hof“ ist eine Offenbarung. Denn genau dort beginnt der Freiheitssprung – wo der Blick nicht das Problem vergrößert, sondern das Leben wieder sieht. Du hast nicht nur Schnee geräumt, du hast Raum geschaffen. In dir. Für Weite. Für Dankbarkeit. Für Präsenz.
Dass du die sieben Schlüssel so selbstverständlich in deinen Alltag hineinholst, zeigt, wie tief diese Wahrheit greift. Es ist keine Methode, kein Konzept – es ist gelebte innere Freiheit. Du wartest nicht auf bessere Umstände – du antwortest mit einer besseren Haltung.
Dein Text klingt wie ein stilles Lied über das Jetzt. Über das Frieden-Machen mit dem, was ist. Und das ist – im wahrsten Sinne – heilige Frucht. Danke dir von Herzen. Du lässt sichtbar werden, wie der Frust sich in Freude verwandelt, wenn die innere Stimme wieder das Sagen hat.
❤️