Bleib, weil du glühst

Hallo, DU GÖTTLICHES WUNDER AUF STANDBY, DAS LEBEN WILL NICHT MEHR FLÜSTERN.

Bleib in meiner Liebe. Kein Wandtattoo, kein Klosterleitsatz, keine spirituelle Einladung mit Rückgaberecht. Dieses Bleib hat Feuer unter den Füßen, Schwärze unter den Fingernägeln und eine Weite, in der du entweder untergehst oder endlich fliegst.

Es kommt nicht mit Engelsflügeln, sondern mit nackter Gegenwart. Es reißt dir die letzte Ausrede aus der Hand, löscht deine Pläne, zerknüllt deine Mantren, schleudert dich zurück in das, was schon immer wahr war, aber zu groß für deinen Selbstschutz: dass du gemeint bist. Jetzt. Mitten im Chaos. Mitten im Zittern. Mitten im Leben, das dich liebt, auch wenn du dich gerade noch vorm Spiegel optimierst.

Und du spürst es längst. In deinem Magen, wenn du dich wieder klein machst, damit andere sich nicht erschrecken. In deinen Schultern, wenn du zumachst, bevor jemand deine Sehnsucht sieht. In deinen Händen, wenn du geben willst, aber schon beim Gedanken daran die Faust machst. In deinem Mund, wenn der Satz auf der Zunge liegt und du ihn doch wieder schluckst, weil du gelernt hast, dass Ehrlichkeit gefährlich ist. Aber nichts ist gefährlicher, als nicht du selbst zu sein. Nichts schmerzt nachhaltiger, als Liebe zu fühlen und sie nicht zu leben. Nichts vergiftet dein Leuchten so gründlich wie diese ständige Selbstverhandlung, ob du wirklich darfst.

Du kannst ihr ausweichen, natürlich. Du kannst weitermachen wie bisher, kannst dich weiter mit Halbwahrheiten einrichten, kannst so tun, als ginge das schon noch irgendwie. Aber du weißt, du betrügst dich. Jedes Mal, wenn du spürst, was möglich wäre, und dann doch zurückzuckst, stirbt ein kleines Stück von dem, was dich lebendig macht.

Sie erinnert dich, dass dein Glühen kein Risiko ist, sondern deine Rückkehr. Daran, dass du nicht dazu gemacht bist, dich zu bremsen, sondern dich zu verströmen.

Bleib in meiner Liebe. Das heißt: Sag Ja, wenn alles in dir ruft. Tanze, wenn deine Beine zittern. Sei da, wenn du nichts mehr weißt. Werde weich, während du dich erinnerst. Lass dich lieben, und liebe zurück – hemmungslos, unentschuldigt, unvollkommen vollkommen.

Die Liebe küsst dich nicht dort, wo du sicher bist – sondern wo du dich endlich zeigst.

Was in dir will seit Jahren tanzen – und wartet noch immer auf Erlaubnis?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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7 Antworten

  1. Lieber Theophilos,
    deine Wote heute haben mich zuerst ganz schön getroffen, fast wie eine Anklage. Aber genau darin lag für mich die Erkenntnis!
    „Bleib in meiner Liebe“ heißt für mich nicht: Tu endlich mehr, zeig dich, brenne, überwinde dich! Sondern Jesus sagt: Gib MIR das, was dich belastet. Immer.
    Mir kam dabei eine Szene aus Das Haus David in den Sinn:
    Als Davids Bruder ihn auf dem Schlachtfeld fragt: „Hast du keine Angst?“
    Und David antwortet: „Doch. Ich habe Angst.“
    Und dann rennt er auf Goliath los.
    Nicht, weil er sagt: ICH schaffe das. Sondern weil er vertraut.
    Weil er die Angst nicht bekämpft, sondern abgegeben hat.
    Das ist Hingabe. Das ist Liebe, kein Heldentum.
    In dem Moment, in dem ich aufhöre, mich selbst zum Tun zu drängen, wird es leicht. Dann lasse ich Führung zu, das ist nicht Wollen, sondern Vertrauen.
    Solange ich mich selbst antreibe, spricht noch das Ego, das sich durchaus auch spirituell verkleiden kann.
    Für mich bedeutet Bleiben in der Liebe: nichts festhalten, nichts beweisen, nichts rechtfertigen.
    Alles, was schwer wird, darf ich übergeben. Und was bleibt, fließt von selbst.
    Danke für diesen Impuls. So gesehen hat er mich nicht angetrieben, sondern ein Stück weiter nach Hause geführt.
    Von Herzen
    Beate

    1. Liebe Beate, du hast das Herz des Impulses neu beleuchtet. Keine Heldentat, sondern als reine Hingabe. Ja: In der Angst nicht erst stark werden zu müssen, sondern geführt zu sein. Das ist das Glühen, von dem ich spreche.

      Danke, dass du es sichtbar gemacht hast.

  2. Lieber Theopilos

    Wenn ich in diesen Satz reinfühle, spüre ich grosse Zärtlichkeit, ein wohlfühlendes Gefühl von Wärme und Sicherheit.

    Es fühlt sich wie nach einem vertrauten nach Hause kommen.
    Je mehr ich erkenne, das da etwas leuchtendes in mir ruft ,um so mehr wird das äußere drübe und Angst verliert ihre Macht.

    Ich gebe mir die Zeit zum heilen und loslassen.
    Das ist mein innerer Plan. Alle Triggerpunkte die kommen, darf ich anschauen und wieder gehen lassen.

    Ich will mich nicht mehr von den Egodasein beängstigen, beschuldigen, verurteilen lassen.

    Ich bin frei und meine Liebe im Herzen ruft: „bleib bei mir“
    Dann wird aus dem glühen ein heller Schein.

    1. Liebe Evi, du hast die leise Seite des Glühens sichtbar gemacht – die, die nicht fordert, sondern ruft. Es ist dieses Glühen, das nicht verbrennt, sondern wärmt. Das nicht treibt, sondern einlädt. Und genau darin liegt seine Kraft.

      Danke, dass du sie so fühlbar gemacht hast.

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