HALLO DU, DER DU MEINST, DAS LEBEN HÄTTE DICH AUF DIE ERSATZBANK GESCHOBEN.
Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat.
Röm 11,2
Stell dir vor, du stehst an der Supermarktkasse und die Person vor dir beschließt spontan, ihren Wocheneinkauf in 1-Cent-Stücken zu bezahlen. Sofort startet in dir der Oscar-verdächtige Film: „Warum immer ich? Will das Schicksal mich prüfen? Hat das Universum heute eine Sondersitzung einberufen, um mich zu ärgern?“
Wir führen uns auf, als gäbe es im Himmel eine Abteilung für persönliche Schikanen, die nur darauf wartet, uns ein Bein zu stellen. Doch die Wahrheit ist so unspektakulär wie befreiend: Das Leben serviert einfach nur das, was gerade ist, ohne jegliche Absicht, dich zu verletzen. Das Drama findet nicht auf dem Kassenband statt, sondern ausschließlich in deinem Widerstand gegen die Kupfermünzen.
Wir glauben oft, wir seien verstoßen oder vom Glück vergessen, nur weil die Situation nicht unserem Drehbuch entspricht. Aber das Leben ist kein Chef, der dir wegen „mangelhafter Performance“ die Freundschaft kündigt.
In Wahrheit bist du ununterbrochen erwählt, weil du der Ausdruck des Lebens selbst bist. Du atmest heute genau den gleichen Atemzug ein, der dich schon bei deiner Geburt begrüßt hat – eine Garantie, die keine Versicherung der Welt unterbieten kann. Dieser Atem ist die stille Gewissheit, dass du jeden „Mist“ deiner Biografie bisher überlebt hast, weil das Leben zu einhundert Prozent für dich ist.
Die eigentliche Erschütterung ist die Erkenntnis, dass du nie getrennt warst und es auch nie sein wirst. Wenn du aufhörst, dich gegen das Jetzt zu wehren, fällt das ganze Konstrukt der Ablehnung in sich zusammen wie ein Kartenhaus im Wind. Es gibt nichts zu befürchten, denn es gibt niemanden außerhalb von dir, der gegen dich stehen könnte.
Halte einen Moment die Klappe, spüre diesen einen Atemzug und erkenne: Du bist da, du bist gemeint, und du bist unkündbar.
Das Leben hat dich nie verstoßen. Du bist der Atem, der sich selbst erkennt.
Wogegen kämpfst du noch, während das Leben dich längst atmet?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
5 Antworten
Guten morgen lieber Theophilos
Ja das Leben das in unseren Herzen wohnt hat kein Anfang und kein Ende.
Es lebt und strahlt im Lichte der Ewigkeit .
Man nennt es hier den Himmel und viele glauben dieses Leben sei getrennt von uns, dabei fließt es durch uns hindurch.
Es atmet uns .
Ohne diesen Atem Gottes kann der Mensch mit seinen Körper nicht existieren.
Aber unser Egoanteil kämpft gegen unsere Göttlichkeit das, das Leben ist.
Das Egodasein ist in Widerstand mit unseren wahren „sein“
Es weiss dass es sterblich ist und dennoch blendet es uns mit seinen irdischen kleinen „Ich“
Es will uns glauben lassen ,dass er der Boss ist im Leben dieses Körpers und zeigt es im Alltag.
Es beherrscht uns weil wir vergessen haben wer wir sind, nähmlich immer verbunden mit der Liebe und niemals getrennt.
In diesen Erdenleben stoßen wir deshalb immer wieder auf Widerstand im Aussen ,oft können uns Kleinigkeiten triggern. Und das Ego macht sie grösser als sie sind.
In unseren Körper spüren wir bei solchen Sachen wie Ärger,Wut,Angst, Unverständnis….. unseren Herz-Rhythmus stören und das schon bei Kleinigkeiten und zu einer großen inneren Angst aufbauschen
Lieben Gruss auch an Ingrid🌹
Danke für alles Theophilos 🙏
Liebe Evi,
was für eine Klarheit aus deinen Worten spricht. Du hast den „Boss“ entlarvt, der so gerne lautstark die Kontrolle über das Leben simulieren möchte, während der Atem des Lebens dich in jedem Moment still und unendlich liebt.
Es ist genau dieses Innehalten, von dem du schreibst: Zu bemerken, dass der Lärm des Egos und die Enge im Brustraum nur vorübergehende Wolken vor der Sonne sind, die du längst in dir trägst. In deiner Wahrnehmung der ewigen Verbundenheit liegt die ganze Freiheit, die niemals erkämpft, sondern nur erlaubt werden muss. Du bist bereits zu Hause in dieser Liebe, die niemals weicht.
Danke, dass du das Licht so hell in dir leuchten lässt.
Ein kleines Erlebnis
Gestern hatte sich mein Sohn er arbeitet als Mechaniker in einer Werkstatt am Daumen einen Eisenssplitter eingeholt. Er musste zum Arzt um ihn rauszuholen. Später habe ich gehört ,dass er eine Tetanusspritze bekommen hat.
Ich bin inzwischen skeptisch gegen Spritzen allgemein geworden. Das Vertrauen in Injektionen ist verloren. Und ich habe einen Arzt mal erzählen gehört ,dass Tetanus Injektion mehr Schaden macht als gut. Also pro und contra.
Da gehen Meinungen auseinander, ich weiss.
Aber was habe ich gefühlt?
Ich weiss, dass die inzwischen Erwachsenen Kinder selber entscheiden ,was mit ihren Körper passieren darf.
Ich habe eine innere Bedrängnis und Angst gefühlt. Auch so ein Widerstand der mein Nervensystem in Alarmbereitschaft gebracht hat.
Ist so eine Angst berechtigt?
Habe nichts mit meinen Sohn gesagt. Bringt auch nichts und ich weiss viele die das hier Lesen finden es unbegründet wegen einer Tetanusspritze so ein trara.
Vielleicht ist es das auch.
Ich merke wie mich diese Situation ausser Kontrolle gebracht hat .
Dabei ist diese Angst die sich zeigt nur in diesen unheilen Egodasein mit ihren Schattendasein das alles schwarz sehen lässt.
Angst bedrängt mich, macht mich unsicher
positive Energie kann nicht fließen
Ich spüre wie schnell ich ins Verurteilen gehe.
Aber ich switsche zwischen zwei Welten, die eine die ich am Morgen beschrieben habe und die ich gerade eben beschrieben habe.
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Liebe Evi,
wie tief und ehrlich du diesen Moment der Erschütterung teilst.
Dass dein Nervensystem Alarm schlägt und dein Herz sich eng macht, ist die unmittelbare körperliche Wirkung eines Musters, das versucht, das Unkontrollierbare zu kontrollieren. Doch in diesem „Switschen“ geschieht etwas Wesentliches: Du nimmst den Schatten wahr, ohne selbst der Schatten zu sein.
In dieser wachen Wahrnehmung bist du bereits jenseits der Angst, denn du beobachtest das Geschehen aus einer Stille heraus, die niemals weicht. Du musst nichts reparieren oder optimieren; deine Bereitschaft, die Unsicherheit für einen Moment nicht zu umgehen, ist bereits das Ende der Suche.
Dass du siehst, was geschieht, ist die Rückerinnerung an dein wahres Sein, das von all diesen menschlichen Dramen vollkommen unberührt bleibt. Du bist genau dort, wo das Leben dich gerade atmet – mitten in der Wahrheit deiner eigenen Präsenz.
Grüße zurück ❤️🙏