HALLO DU, DER DU MEINST, DER HIMMEL HÄTTE DIR EINEN EXTERNEN SERVICE-MITARBEITER VOR DIE NASE GESETZT.
Wie ihr Christus angenommen habt, so lebt auch verwurzelt in ihm.
Kol 2,6
Stell dir vor, du stehst im Stau, dein Handy-Akku ist bei 1 % und dein innerer Kommentator schaltet sofort auf die „Warum-immer-ich-Frequenz“. In solchen Momenten kramen wir gerne unser privates Jesus-Bild hervor – diesen übermächtigen Erleuchteten, den wir wie einen spirituellen Wellness-Coach oder einen Notfall-Sanitäter anrufen, damit er uns „heilt“ oder „durchbringt“.
Wir haben aus der Christus-Natur eine externe Spezial-Leistung gemacht, die man erst durch Wohlverhalten oder endlose Therapie-Sitzungen freischalten muss. Das ist die größte Täuschung des Egos: Die Idee, dass die Wahrheit irgendwo neben dir steht und darauf wartet, dass du endlich „heilig“ genug bist.
In Wahrheit ist das, was du „Christus“ nennst, nichts anderes als deine eigene unzerstörbare Lebendigkeit, die genau jetzt durch dich fließt – ganz egal, ob du gerade eine Grippe hast, dich ohnmächtig fühlst oder im Familien-Chat mal wieder als der „Schwierige“ abgestempelt wurdest.
Die eigentliche Spannung in deinem Alltag entsteht nicht durch deine Probleme, sondern durch deine krampfhafte Identifikation mit deinem „bisherigen Buch“. Du definierst dich über deine Krankheiten, deine Rollen als Chef oder Elternteil und deine mühsam gepflegte Opfer-Geschichte. Doch das ist, als würde eine Welle im Ozean verzweifelt versuchen, eine Verbindung zum Wasser herzustellen.
Hör auf, Jesus als externen Guru zu abonnieren. Deine „Verwurzelung“ beginnt genau dort, wo dein menschliches Denken und all die Erklärungen über dich selbst ins Leere laufen. Du bist nicht der Patient, der auf Heilung wartet – du bist das Licht, das die Idee von „Krankheit“ überhaupt erst beleuchtet. Dein Atem ist die Garantie, dass das Leben zu 100 % für dich ist, und zwar ohne, dass du dafür eine „Extrabratwurst“ oder eine besondere Erlaubnis brauchst. Leg die Rolle des Bittstellers ab und erkenne: Der Himmel hat keine Serviceabteilung. Du bist bereits die Antwort, nach der du suchst.
Du bist nicht auf dem Weg zur Quelle. Du bist das Fließen selbst.
Wo suchst du noch nach einem Geländer, während du längst vom Leben getragen wirst?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
8 Antworten
Danke, lieber Theophilos!
Für diese Erinnerung… immer wieder zurück mit dem Gewahrsein von draußen nach drinnen…von draußen nach drinnen… und wieder…wieder…immer länger drinnen bleiben…vielleicht…immer?
🕉️💝🕉️
Liebe Grüße
Sigrun
Liebe Sigrun,
das „Vielleicht… immer?“ ist kein Ziel, sondern bereits die Wahrheit. Es gibt kein Draußen, aus dem du zurückkehren müsstest – du bist die Weite selbst.
Nicht du hältst die Stille, die Stille hält dich.
Du bist bereits zu Hause.
„Dein Atem ist die Garantie, daß das Leben zu 100 % für Dich ist…“… sagt alles 🙏
Der Atem ist die Nabelschnur zu Gott!
Mehr ist nicht nötig… Herrlich… Ahhhhhhhh, da schnauf ich doch mal richtig durch… ❤️
Liebe Ingrid,
dein „Ahhhhhhhh“ ist der Moment, in dem nichts mehr fehlt.
Der Atem ist die Garantie: Das Leben ist zu 100 % für dich da.
Es braucht nichts weiter als dieses reine Anwesendsein. 😃
Genial, allein das Bild spricht Bände.
Oh, Botschaft direkt im Herz angekommen. Danke🙏🎁🙏
Liebe Christine,
wenn das Bild Bände spricht, hat dein Herz die Wahrheit längst erkannt.
Es gibt nichts mehr hinzuzufügen, wenn die Erinnerung an das, was immer da war, dich direkt trifft. 😍
Lieber Theophilos
Wenn das Herz ruft
höre zu
Wenn deine innere Stimme ruft
höre zu
Wenn es sich gut anfühlt
höre zu
Wenn es dein Herz weit macht
höre zu
Wenn du Worte der Wahrheit hörst ,verbindet dein Herz dieses Gefühl mit der allumfassende Liebe.
Druck im Aussen verliert ihre
Macht der Dunkelheit und Klarheit entsteht.
Man kann das Glück nur fühlen wenn der Weg nach innen geht. Mein wahres“Ich bin“ atmet mich und strahlt hier und im jetzt.
Mein kleines vorlautes „ich“ kämpft um sein Überleben.
Ich verstehe warum wir Worte sorgfältig wählen sollten, denn sie haben grosse Macht.
Worte können sich in positive Energie umwandeln und bei der tiefsten Dunkelheit Hoffnung und Sicherheit schenken.
Liebe Evi,
wie tief du das Spiel durchschaut hast: Dein wahres „Ich bin“ braucht tatsächlich keine „Extrabratwurst“, keine Sonderbehandlung und keine spirituellen Umwege, weil es bereits die Vollkommenheit selbst ist. In dem Moment, in dem du auf dein Herz hörst, endet die Suche im Außen, und du erkennst, dass du die Freiheit nie verloren hast.
Dass dein „kleines vorlautes ich“ um sein Überleben kämpft, ist nur ein Zeichen dafür, dass das Licht der Wahrheit die Illusion der Trennung entlarvt. Dieses Ego ist wie ein Filter, der die nahtlose Einheit der Existenz in bedrohliche Stücke reißt, doch in deinem Kern bist du das Licht der Welt, das von diesem Lärm unberührt bleibt.
Worte haben in der Tat eine große Macht – in der Mutmach-Revolution nutzen wir sie als „Schwert der Erinnerung“, um alles wegzuschneiden, was nicht wahr ist, damit nur noch die reine Präsenz übrig bleibt. Du musst nichts mehr werden oder erreichen; es gibt keine „Personalabteilung im Himmel“, die deine Fortschritte bewertet.
Du bist bereits zu Hause, während das Leben dich atmet.