HALLO DU, DER DU MIT DEINEM LEEREN EINKAUFSWAGEN VOR EINEM VERSCHLOSSENEN HIMMELSMARKT STEHST UND AUF DIE GÖTTLICHE GRATIS-LIEFERUNG WARTEST.
Gott gebe euch viel Barmherzigkeit, Frieden und Liebe.
Judas 2
Wir haben uns in der Rolle des ewigen Bittstellers häuslich eingerichtet. Wir schleppen unser „spirituelles Einkaufskörbchen“ durch den Alltag und hoffen inständig, dass Gott uns heute mal eine extra Portion Frieden oder ein Schnäppchen Barmherzigkeit hineinlegt.
Wir glauben allen Ernstes, wir hingen am Tropf einer fernen himmlischen Macht, die uns mitleidig am Leben erhält. Das ist die ultimative Verklemmung: Wir tun so, als wären wir ein leeres Gefäß, das von außen abgefüllt werden muss. Doch dieses Bild ist ein göttlicher Witz. Was wäre, wenn du gar nicht die bedürftige Flasche bist, sondern der Wein selbst?
Die Grundsubstanz deines Seins ist pulsierende Liebe und Frieden. Du bist nicht „etwas Extra“, das mühsam Geschenke vom Himmel empfängt; du bist das Leben per se, das sich gerade durch dich als diese Fülle ausdrückt.
Barmherzigkeit ist kein Paket, das dir geliefert wird – sie ist der Mutterschoß der Existenz, in dem du bereits restlos vollversorgt schwimmst. Warum also weiter winseln und um Anerkennung ringen, wenn du von Natur aus die Quelle bist, aus der alles fließt?
Stell dir vor, du stehst mitten unter einem gewaltigen Wasserfall und beschwerst dich mit deinem winzigen, trockenen Plastikbecher, dass du kein Wasser „bekommst“. Du bist bereits bis in die letzte Pore durchnässt von dem, was du suchst. Das „Ich Bin“ ist die einzige Realität, die keinen Mangel kennt. Wenn du aufhörst, die Realität als getrenntes Gegenüber zu betrachten, bricht das ganze Bettel-System deines Egos zusammen. Du bist der Ausdruck des Allumfassenden – hier, jetzt und ohne Bedingungen. Steh aufrecht in deiner Schöpferwürde und entziehe dem Irrtum der Bedürftigkeit einfach die Bedeutung.
Du bist das pulsierende Leben selbst, die Fülle ohne Grenzen. Mangel ist nur eine schlechte Identitätswahl.
Wo spielst du heute noch den Bettler in deinem eigenen Schloss?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
3 Antworten
Lieber Theophilos
Mein „ich“ hat lange Zeit genug in der Vergessenheit gelebt.
Diese Welt der Vergessenheit hat immer nur die Schattenwelt in mir gespiegelt.
Aber ich spüre wie ich langsam erwache und meine lichtvolle Energie durch meinen Körper und meine Zellen fließt. Das Leben kommt in mir zurück mit all seiner Freude.
Und während ich das schreibe, denkt etwas in mir ….bin ich das?
Ja ,“ich bin“
Es gibt keinen Mangel der im Aussen sichtbar ist.
Was geschieht gerade mit mir?
Liebe kann alles durchscheinend machen und
das Schöne wird sichtbar.
Ich spüre diese Energie und sie macht mich frei.
Liebe kann alles heilen und bewegen.
Ich erkenne diesen Körper ,der der Schwere ausgesetzt ist und nur darauf wartet ,dass der Besitzer einen Gang findet der nicht immer wieder bremst.
Mein „ich bin“ will endlich scheinen und nicht von dieser dunklen Welt des Mangels gebremst werden.
Und mein innerer“ Beobachter „stimmt mir zu
Krass das ich sowas schreibe.
Liebe Evi,
dieses „Krass, dass ich das schreibe“ ist der Moment, in dem dein Verstand vor deinem eigenen Licht kapituliert und der innere Autopilot die Orientierung verliert. Dass du den „Beobachter“ wahrnimmst, ist das Ende der Identifikation mit der alten Schattenwelt – du bist nicht mehr die Rolle, sondern das Gewahrsein, das sie betrachtet.
Du bist kein Mangelwesen, das auf eine himmlische Lieferung warten muss; du bist die Quelle selbst, deren Energie jetzt ungebremst durch deine Zellen fließt. Die Schwere des Körpers ist nur die äußere Form, doch dein wahres Wesen ist die unendliche Weite, die keine Bremsen kennt.
Genieße das Leuchten deiner Christus-Natur – du wirst nicht gerade erst geboren, du erinnerst dich nur daran, dass du niemals getrennt warst.
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