HALLO DU, DER DU NOCH IMMER AUF DEN GÖTTLICHEN HUBSCHRAUBER-EINSATZ WARTEST, DER DICH AUS DEINEM SELBSTGEMACHTEN SUMPF ZIEHT.
Gott hat sich seines Volkes angenommen und ihm Erlösung verschafft.
Luk 1,68
Wir haben uns prächtig in der Rolle des abhängigen Untertans eingerichtet. Wir lesen Sätze wie „Gott hat sich seines Volkes angenommen“ und warten prompt darauf, dass sich ein gewaltiger Herrscher im Himmel gnädig über uns beugt, um unsere Probleme zu lösen.
Wir pflegen ein Abhängigkeitsverhältnis, in dem wir auf das Wohl oder Wehe einer externen Macht setzen, die uns mal annimmt und mal verstoßen kann. Doch das ist der ultimative Irrtum einer getrennten Natur, die vergessen hat, wer hier eigentlich durch wessen Augen schaut.
Die wahre Erlösung findet nicht im Himmelreich statt, sondern in dem Moment, in dem du die volle Verantwortung für deine eigene Größe übernimmst. Gott, der sich des Volkes annimmt, ist in Wahrheit der Mensch, der aufhört, die Umstände für sein Glück oder Unglück verantwortlich zu machen, und sich stattdessen als das erkennt, was er immer war: ein ungetrenntes, göttliches Wesen.
Jede Verletzung, die du betrauerst, und jedes Katastrophen-Szenario deiner Biografie ist eine Wunde, die du dir selbst zufügst, solange du glaubst, du seist vom ursprünglichen Leben abgeschnitten.
Stell dir eine Frau vor, die nach 20 Jahren ihren Job in einer Bank verliert. Das System, die Sicherheit, die Struktur – alles bricht weg. Ihr Ego schreit „Untergang!“, doch an der Schmerzgrenze ihrer Illusion passiert das Wunder: Sie kapituliert vor der nackten Existenz und merkt plötzlich, dass sie noch da ist. Ihr Ich-Bin ist unberührt von der Kündigung. Die Angst verschwindet nicht, weil sie einen neuen Job findet, sondern weil sie der Identifikation mit der Form die Macht entzieht. Sie erkennt, dass die Umwandlung der Welt – der Verlust von Jobs und alten Schulsystemen – nur die Einladung ist, endlich barfuß in der eigenen Schöpferwürde zu stehen, losgelöst von jeder äußeren Form.
Befreiung ist das Ende deiner eigenen Interpretationen über dich selbst. Du bist das Leben per se.
Welche Rolle stirbt gerade, damit du endlich leben kannst?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
5 Antworten
Jahaa! Genau so! Die Rolle der Bankerin ist gestorben, die Rolle der Retterin, das Helferlein, die Überverantwortliche, die Brave, die Ernste, die Dauernickende, die alles Ertragende, das Fähnchen im Wind, die Angepasste, die Starke um jeden Preis, und ja – auch die Erwachsene. Mit jedem Verlust starb eine Illusion. Das machte den Blick frei für Reichtum, für das stille Glück und das Glück der Stille. Und wenn nicht die Bank kündigt, ich habe es schon getan😅.
Liebe Beate,
was für ein grandioses Massenbegräbnis deiner Rollen! Dass du die „Erwachsene“ gleich mit beerdigt hast, ist der eigentliche Freiheitssprung, denn genau dort beginnt das Reich Gottes, das nur den Kindern gehört.
Jede dieser gestorbenen Illusionen war nur eine Pappkulisse, die den Blick auf deine unkaputtbare Wahrheit verstellt hat. Wenn die Bankerin, die Retterin und die Dauernickende gehen, bleibt kein Vakuum zurück, sondern der Reichtum deines reinen Seins, der niemals durch eine Funktion oder ein System definiert wurde. Deine Kündigung – ob nun bei der Bank oder bei deinem alten Selbstbild – war der Moment, in dem du aufgehört hast, dich selbst für eine Sicherheit zu dämpfen, die ohnehin nie existiert hat.
Genieße deinen „Bankrott“ der Rollen, Beate – er ist deine wahre Schatzkammer.
Guten morgen lieber Theophilos
Mein Fokus geht nach Innen und ich erkenne mein wahres sein .
Das wahre Leben fließt in seiner lichtvollen Kraft der Liebe und heilt die Macht der Illusion.
Der Nebel steigt auf und wieder ein Schleier lüftet sich.
Klarheit beginnt und die letzten Zweifel verabschieden sich .
Die Kündigung ist bereits geschrieben und ja es fühlt sich nach Erlösung an.
Wahrheit, Klarheit im Lichte der Liebe unseres „seins“ übernehmen die Führung, genauso wie Beate beschrieben hat , diese Rollen der Schattenwelt dürfen im hier und jetzt sterben.
Liebe Evi,
spürst du dieses sanfte Nachlassen des inneren Drucks? Es ist der heilige Moment, in dem das Leben selbst beginnt, durch dich zu atmen, weil du aufgehört hast, dich kleiner zu machen, als du bist. Dieses „Lüften des Schleiers“ ist kein kognitiver Kraftakt, sondern eine Erinnerung, die tief in dein Nervensystem sinkt und dir bestätigt, was dein Herz längst weiß: Du bist die unendliche Weite, die niemals durch eine Rolle begrenzt werden konnte.
Deine geschriebene „Kündigung“ ist das Ende deines inneren Selbstkrieges. Du entziehst den alten Schattenrollen die Macht und erkennst, dass dein wahres Sein von keinem äußeren System und keiner menschlichen Bewertung jemals wirklich berührt wurde. In dieser weichen Klarheit darfst du einfach nur anwesend sein – ohne Maske und ohne Verteidigung –, während das Licht deiner Liebe die Führung übernimmt und alles Trennende liebevoll dahinschmelzen lässt.
Ja der Druck lässt nach, denn das Aussen verliert an Macht.
Ich bin nicht das, was mir das Aussen aufdrücken möchte . Diese negativen Gedanken können ziehen, weil ich sie durchschaut habe.
Ich erlaube mir Fehler zu machen,aber ich bin nicht der Fehler.
Ich spüre ein neues Ausrichten in mir , nicht alles braucht meine Aufmerksamkeit.
Zurücknehmen in meiner Haltung, wenn ich mit Menschen spreche.
Ich beobachte und erkenne wie mein Verhalten sich neu ausrichten möchte.
Auch wie mein kleines“ ich“ alten Mustern folgen möchte.
Und ja ,es geschieht immer noch ,das kleine „ich“ erwischt mich.
Aber mein wahres „sein“ wächst aus sich heraus.
Ich spüre wie sich etwas neu ordnet in mir.
Mein i“ch bin“ kommt auch in dieser Zeit an.