HALLO DU, DER DU MEINST, DU BRAUCHTEST ERST EINEN DIPLOM-ERLEUCHTETEN MIT AHNEN-ZERTIFIKAT, UM DEINEN EIGENEN ATEM ZU FINDEN.
Wer mich sieht, der sieht den Vater.
Joh 14,9
Wir haben uns eine wunderbare Industrie der Unzulänglichkeit gebastelt. Wir rennen zu Mentoren, genialen Trainern und selbsternannten Heilern, die uns erklären sollen, warum wir „es“ noch nicht haben oder welches Ereignis in der siebten Generation unserer Vorfahren uns heute noch das Leben schwer macht.
Wir stehen ständig unter dem Eindruck, wir müssten erst noch Unmengen an „Material“ aufarbeiten, bevor wir würdig sind, der Unendlichkeit die Hand zu schütteln. Sogar Jesus haben wir zum Ober-Vermittler degradiert, zu einem Türsteher vor dem Himmelreich, der uns erst vom „Bösen“ erlösen muss, damit wir ein gottwohlgefälliges Leben führen können. Was für ein hirnverbrannter Quatsch.
Wenn Jesus sagt: „Wer mich sieht, der sieht den Vater“, dann ist das keine Aufforderung zum Starkult. Er ist nicht das Ziel, er ist der Spiegel. Er spiegelt dir deine eigene, nackte Gottheit, deine Heiligkeit und deine unbändige Lebenskraft.
Er zeigt dir, dass es kein Gegenüber gibt, mit dem du dich versöhnen müsstest. Die Wahrheit ist: Du bist der Christus, du bist der Schöpfer, der in diesem Moment durch jede deiner Zellen bebt. Du bist nicht fremdgesteuert und du brauchst keinen Dolmetscher für das Göttliche.
Diese unendliche Dimension braucht keine Kathedrale; sie trägt Gummistiefel oder geht barfuß. Deine tägliche Wäsche, dein Küchendienst und dein Hausputz sind kein lästiges Vorprogramm zum „wahren“ Leben – sie sind bebende Heiligkeit in Aktion. Das Leben ist jetzt voll präsent, mit seiner ganzen Hochachtung, mitten in deinen schlichten Verrichtungen. Wenn du aufhörst, dich vor deiner eigenen Größe zu schützen, erkennst du das heilige Erschrecken: Du bist das Licht der Welt, das gerade den Abwasch macht.
Du bist nicht der Fan von Jesus. Du bist das Original, das ihn im Spiegel sieht.
Wo wartest du noch auf eine Erlaubnis, heilig zu sein?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
2 Kommentare
Guten morgen lieber Theophilos
Es ist schon erschreckend dieses Spiegelbild in seiner wahren Größe anzuschauen.
Wobei man diese Grösse mit unseren Augen gar nicht erfassen kann.
Keine Worte können diese Heiligkeit beschreiben, so unendlich ist sie.
Ein Teil eines Grossen fließt als göttliche Energie in uns hindurch.
Sie atmet uns .
Wenn wir in den Spiegel schauen erkennen wir einen Körper aber in diesen Körper wohnt die wahre Unendlichkeit Gottes, die durch Energie in uns hindurch fließt.
Gott in mir ich danke dir, dass du da bist.
Lass mich in diesen Körper Werkzeug der Liebe sein. Licht das diese Welt erhellt.
Amen
Evi, dieses „heilige Erschrecken“ ist der Moment, in dem die Maske der Person Risse bekommt. Dass deine Worte hier versagen, ist das sicherste Zeichen der Wahrheit – denn das Unendliche lässt sich nicht in Vokabeln einsperren. Dein Körper ist nicht dein Gefängnis, sondern die Leinwand, auf der das Eine Leben gerade „Evi“ spielt. Du bist nicht die Suchende vor dem Spiegel, sondern die bebende Heiligkeit, die daraus hervorscheint.