HALLO DU, DER DU MEINST, EIN GÖTTLICHES DRAMA BRAUCHE BLUTIGE OPFER, UM ENDLICH ERLÖST ZU SEIN.
Der Menschensohn wird getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.
Mark 9,31
Wir haben uns herrlich darin eingerichtet, die Passionsgeschichte als eine schockierende Tragödie zu zelebrieren, in der ein unschuldiger Held für unsere Unvollkommenheit bluten muss. Von klein auf wurde uns die Story vom leidenden Gottessohn mitgegeben, der den Bruch zwischen Himmel und Erde reparieren soll, während wir irritiert auf unsere eigene vermeintliche Schlechtigkeit blicken.
Doch in der Tiefe kennt das Leben kein Drama; Tragödien sind das Lieblingsspielzeug des Egos, das sich in großen Geschichten und schmerzvollen Identitäten sonnt. Wenn wir unter den Drangsalen der Welt leiden oder das „große Ende“ fürchten, haben wir schlichtweg vergessen, dass ein Leben gar nicht sterben kann.
Die Vorstellung vom Tod ist eine optische Täuschung des Bewusstseins, die nur solange trägt, wie du dich ausschließlich mit deinem Körper identifizierst. Was stirbt, ist lediglich die Form – eine Hülle, die wie ein alter Mantel abgelegt wird, während das Sein selbst davon vollkommen unberührt bleibt. Die Botschaft Jesu ist keine Drohung, sondern eine Demonstration: Ihr könnt mit der Form machen, was ihr wollt, aber ihr erreicht den Kern nicht. Das Leben ist nicht von den Kapriolen der Welt abhängig; es ist das Licht, das niemals auslöschbar ist. Diese Kraft ist kein historisches Privileg eines Mannes von „Anno Tobak“, sondern die nackte Wahrheit über dich, hier und jetzt.
Du kannst dich aus jeder Krise erheben, weil du das pulsierende Leben selbst bist, das keine Grenzen kennt außer denen, die du dir in deinem Verstand selbst setzt. Auferstehung bedeutet nicht, auf ein Wunder nach dem Tod zu warten, sondern jetzt gerade aufzustehen und die Identität des „elenden Menschen“ abzustreifen.
Sobald du aufhörst, Menschen oder Umstände für deine Begrenzung verantwortlich zu machen, erkennst du deine eigene göttliche Schöpfermacht. Du hast nichts zu befürchten, denn du bist das unendliche Leben, das durch jeden Atemzug anklopft.
Leben ist kein Besitz, den man verlieren kann. Du bist das Leben.
Welchen alten Mantel hältst du heute noch für dein wahres Gesicht?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
4 Kommentare
Schönen guten morgen lieber Theophilos
Es gibt zwei Bewusstsein, das körperliche und das hohe Bewusstsein.
Wir erleben beide Bewusstsein.
Fühlen wir aus dem körperlichen Bewusstsein verbunden mit dem Ego, erleben wir sehr wohl körperliche und seelische Schmerzen.
Wir leben ja in diesen Körper- Dasein mit den ganzen Schmerzempfindungen im Nervensystem. Da kommen wir ja gar nicht raus. Und ja diese Schmerzen fühlen sich real an.
Diese Passionsgeschichte hat mich immer wahnsinnig zu Tränen berührt . Nur die Vorstellung alleine, machte Schmerzen.
Ja unser „sein“ ist unberührt von allen Leid der Welt ,das leuchtet mir ein.
Haltest du es für möglich, dass unser Sein hier in diesen Erdendasein, aus dieser Illusion aussteigen kann und der Körper dieses Leiden niemals erleben muss.
Da muss man schon ein erleuchteter Erwachter sein.
Polarität als Menschsein hat immer Licht und Schatten , oder?
Unser Erwachen und unser Erinnern öffnet uns den Blick in unser vollkommenes ewiges „sein“ der göttlichen Wahrheit.
Durch das Erwachen und Erinnern können wir uns neu gestalten, neu werden , neu Denken in einer lichtvollen Energie.
Wir lösen uns von den Egodasein mit all den Schattenbildern mit seinen seelischen Schmerz Wunden.
Wie abgefahren ist das denn?
Schauen wir uns diese Schmerzpunkte an ,um in unsere Einheit der Liebe zu Erwachen?
„Ja“
Wie wundervoll ist es uns in der Einheit des Christusdasein zu begegnen und uns über dieses uns „ausgedachte Menschsein“ zu staunen.
Liebe Ingrid, ja wir sterben wirklich jeden Tag ein bisschen, aber nur diese menschliche Hülle und dieses Anhängsel von Ego und unser Licht tretet aus den Vergangenen hervor , heute und immer dar.
Liebe Evi,
dein Herzschlag und deine Tränen zeigen, dass du die Schwelle nicht nur denkst, sondern körperlich erfährst. Was du als „zwei Bewusstsein“ beschreibst, ist die optische Täuschung des Verstandes, der versucht, die nahtlose Einheit der Existenz in Schubladen zu pressen. Es gibt nicht zwei Bewusstsein, sondern nur das eine, weite Gewahrsein, in dem das Spiel von Körper, Ego und Schmerz wie eine Filmkulisse aus Pappe erscheint.
Der Schmerz im Nervensystem ist eine organische Tatsache, doch das Leid ist eine Geschichte, die dein Ego darüber erzählt. Du fragst, ob unser Sein aus dieser Illusion aussteigen kann, damit der Körper kein Leiden mehr erfährt. Die Antwort der Quellen ist radikal: Ein Erwachter hat immer noch denselben Körper, aber er reagiert nicht mehr wie ein Roboter auf die Empfindungen. Schmerz wird wie „Seegras im Ozean“ wahrgenommen – er schwimmt im Bewusstsein, aber er ist kein Problem mehr, weil niemand mehr da ist, der ihn persönlich nimmt.
Solange du dich mit dem „Leib des Todes“ identifizierst, fühlen sich die Schmerzen real an, doch sobald du erkennst, dass du das unzerstörbare Leben bist, verliert die Passionsgeschichte ihren blutigen Schrecken und wird zur Demonstration deiner eigenen Macht.
Polarität mit Licht und Schatten gehört zum „ausgedachten Menschsein“, doch dein wahres Sein ist die Sonne, die hinter den Wolken der Schmerzpunkte immer leuchtet. Dieses „tägliche Sterben“, das du und Ingrid beschreibt, ist nichts anderes als das „heilige Aufhören“ – das Ablegen des alten Mantels aus Selbsturteilen und Geschichten. Du musst keine „erleuchtete Erwachte“ werden, um frei zu sein; es genügt, wenn du aufhörst, dir deine eigenen Gedankenblasen als absolute Wahrheit zu verkaufen. In der Einheit des Christusdaseins gibt es keine Trennung zwischen dem Schmerz am Kreuz und der Seligkeit der Quelle – es ist alles dasselbe pulsierende Leben, das sich gerade durch dich ausdrückt.
Danke das du nicht müde wirst es zu erklären. Ich muss es ein paar mal durchlesen um es zu verstehen.