HALLO DU, DER DU MEINST, DU MÜSSTEST DURCH EIN JAMMERTAL GEHEN, UM DAS LICHT ZU FINDEN.
Musste nicht Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
Luk 24,26
Wir haben uns über Jahrtausende in die kollektive Hypnose gestürzt, dass Leiden eine göttliche Pflichtkür sei. Wir betrachten das Kreuz und sehen Qual, wir blicken in unser Leben und sehen Schicksalsschläge, Ablehnung und den täglichen Kampf.
Doch hier ist der heilige Schock: Leiden ist kein Schicksal, es ist ein hausgemachtes Missverständnis. Es entsteht genau in der Sekunde, in der dein Gehirn beschließt, gegen das in den Ring zu steigen, was gerade ist. Körperlicher Schmerz? Das ist lediglich eine Information, eine Art dringliche SMS deines Systems, die dir signalisiert: „Hey, du hast gerade die Anbindung an deinen inneren Strom verloren!“ Leid aber beginnt erst dort, wo du diese Nachricht liest und anfängst, sie zu bewerten, sie wegzudrücken oder sie mit logischen Argumenten zu bekämpfen.
Christus kannte kein Leiden, weil er keine Trennung kannte. Er war so sehr eins mit dem pulsierenden Lebensfluss, dass er selbst in der Hinrichtung keine Vernichtung sah, sondern reine Herrlichkeit. Er war für das Mangeldenken dieser Welt schlicht nicht erreichbar, weil er die Filmkulisse aus Pappe längst durchschaut hatte.
Wenn du erkennst, dass du in deinem Kern dieser unzerstörbare Christus-Geist bist, wirst du unberührbar – und zwar ganz praktisch: Wenn der Chef dich kritisiert, wenn die Partnerschaft wackelt oder das Konto leer ist, spürst du vielleicht den „Marker“ der Enge in deiner Brust. Aber anstatt diesen Marker zu analysieren und ein Drama daraus zu stricken, darfst du ihn einfach als Energiefluss wahrnehmen.
Wer nur Liebe sieht, dem kann die Welt nichts mehr anhaben. Du stehst mitten im Sturm, und während die anderen um ihre Konzepte weinen, erkennst du, dass du der Wind bist, der niemals stirbt.
Herrlichkeit ist kein Ziel am Ende eines langen Leidensweges – sie ist die Frequenz, auf der du jetzt sofort sendest, wenn du aufhörst, an deine Rolle als zerbrechliches Opfer zu glauben. In dem Moment, in dem du das „Nein“ des Lebens als ein „Ja“ des Geistes zu deiner wahren Größe verstehst, bricht die Herrlichkeit durch dein Nervensystem.
Du bist nicht die zerbrechliche Vase, du bist das Licht, das durch ihre Risse scheint.
Welchen Widerstand willst du heute als Liebeserklärung des Lebens missverstehen?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
2 Kommentare
Lieber Theophilos
Wie schmerzhaft und real diese Kreuzigung uns vermittelt wurde. Mich hat diese Geschichte tief im Herzen berührt.
Ich dachte Jesus hatte auch diese Schmerzerfahrung als Menschsein.
Aber Gott sei Dank musste er nicht so kläglich sterben. Seine Zweifel und Änste haben uns das so glauben lassen.
Er war immer dieses Christuslicht in diesen Fleisch und Blut als Gefäß.
Verbunden mit den Vater der Quelle des Lichtes.
Wir tragen auch dieses Christuslicht in uns und je mehr wir es erkennen, um so mehr zeigt die Wahrheit sich in dir und in mir.
Theophilos du bist für uns ein Leuchturm der uns hilft uns zu erinnern. Und in dieser Erinnerung können wir auch unser Licht erkennen.
Danke dir dafür. ❤️ 🫶 ♥️
„Liebe Evi, danke für dein tiefes Spüren.
Ja, wir haben uns so sehr an das Bild des leidenden Gefäßes gewöhnt, dass wir fast Angst haben, ihm seine Schmerzen zu ‚nehmen‘. Aber schau mal: Das Christuslicht, von dem du sprichst, ist keine Taschenlampe, die in einem Körper steckt – es ist die Substanz, aus der alles gemacht ist.
Der Schmerz und die Zweifel sind wie Wolken, die vor der Sonne vorbeiziehen. Die Wolken sind real fühlbar, aber sie können der Sonne niemals wehtun. Jesus hat uns nicht gezeigt, wie man als Mensch besonders heroisch leidet, sondern dass man selbst im tiefsten Dunkel erkennen kann: ‚Ich bin das Licht.‘
Du bist kein Gefäß, das mühsam versucht, Licht zu halten. Du BIST dieses Leuchten, das gerade durch die Risse deiner eigenen Geschichte strahlt. Danke, dass du dich gemeinsam mit mir erinnerst. In diesem Licht gibt es kein ‚kläglich‘, nur die unendliche Weite der Quelle.