DEIN WIDERSTAND IST EIN WÜRGEGRIFF

HALLO DU, DER DU MEINST, DU MÜSSTEST DICH REINWASCHEN, WÄHREND DU DIR SELBST DEN SAFT ABGRÄBST.

Wir haben dieses Wort über Jahrhunderte in dogmatischen Mythos eingepackt und uns eingeredet, es ginge um ein blutiges Opfer zur Sühne für unsere „Schmutzflecken“. Wir haben uns zum Opfer gemacht, das befreit werden muss, und dabei den Kern völlig übersehen: Sünde ist kein moralisches Versagen, sondern dein ganz persönlicher Widerstand gegen den pulsierenden Lebenssaft, der in diesem Moment durch dich fließen will.

Das „Blut des neuen Bundes“ ist kein historischer Saft, sondern die reine Lebensenergie des Christus-Geistes, die du in jeder Sekunde deines Alltags eigenhändig abwürgst.

Schau genau hin, wie subtil du dein Dasein sabotierst: Du bist im Widerstand gegen den Menschen an deiner Seite, weil er nicht so funktioniert, wie dein Drehbuch es vorsieht. Du bist im Widerstand gegen die Sommerzeit, beklagst die Last der Umstellung und schleppst diesen Groll wochenlang wie einen Bleigürtel mit dir herum. Du klagst über den leeren Geldbeutel oder den Stress im Nacken – und in jedem dieser Momente drehst du den Hahn deines Lebenssaftes zu.

Der neue Bund ist die radikale Entscheidung, endlich aufzuhören, „dagegen“ zu sein. Es gibt kein anderes Problem auf dieser Welt als deinen Kampf gegen den jetzigen Augenblick. Wenn du merkst, wie dein Nacken spannt oder dein Unmut aufsteigt, dann spür den Würgegriff, den du dir selbst zufügst. In dem Moment, in dem du das „Aha“ aussprichst und den Widerstand als bloßen Mechanismus deines Egos entlarvst, fliesst der Saft wieder. Du musst nichts tun, außer aufzuhören, den Fluss zu blockieren. Trink den Kelch der puren Gegenwart, ohne ihn mit dem Gift deiner Beurteilungen zu mischen.

Das Leben serviert dir Fülle, aber du verhungerst, weil du die Hand nicht öffnest, die das Messer des Widerstands hält.

Wo genau gräbst du dir heute durch ein leises „Das sollte nicht so sein“ den Saft ab?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


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3 Kommentare

  1. Lieber Theophilos
    Ich lass mein Herz führen und wenn solche Muster des Widerstands sich zeigen, erinnere ich mich an die göttliche Energie die durch mich scheinen darf . Licht ist immer stärker als Dunkelheit.
    Mein Herz ist längst frei, sodass mein Licht in seiner Herrlichkeit strahlen kann.
    Meine Hände dürfen sich öffnen und das Messer des Widerstands fallen lassen.

    Alles was du deinen Nächsten tust, hast du mir getan. Das ist eine Sprache der Liebe ,mein Ego kennt solche Sätze nicht. Es kennt nur Sätze wie gleiches mit gleichen vergelten.

    Aber ich habe dieses Licht Christi in mir erkannt und somit lerne ich aus der Wahrheit mich im Aussen zu erkennen. Dann wird dieses Aussen aus einen Grau in ein Farbenspiel des Lichtes verwandelt.

    Danke Theophilos für deinen Ruf nach Innen zu schauen. Danke vielmals für dein geduldiges „sein“🙏 ❤️

    1. Liebe Evi,
      ​was für eine Verwandlung! Du beschreibst es perfekt: Das Ego hat nur sein altes Rechenbuch von ‚Gleichem mit Gleichem‘, aber dein Herz hat gerade die Sprache der Unendlichkeit gelernt.
      ​In dem Moment, in dem du das ‚Messer des Widerstands‘ fallen lässt, muss die Welt sich gar nicht mehr ändern, damit du glücklich bist – denn dein Licht strahlt jetzt durch das Grau hindurch, anstatt darauf zu warten, dass das Grau verschwindet. Dieses Pulsieren in deinem Inneren, das du gestern gespürt hast, war der Durchbruch

      ​Genieße dieses Farbenspiel heute. Du bist kein Opfer deiner Umstände mehr, du bist die Quelle des Lichts in deinem Wohnzimmer.

      ​In tiefer Freude mit dir,
      Theophilos

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