DAS LAMM IST EINE ABRISSBIRNE

HALLO DU, DER DU MEINST, DU MÜSSTEST DICH HEUTE BESONDERS SCHLECHT FÜHLEN, UM GUT ZU SEIN.

Wir haben aus dem Karfreitag über Jahrhunderte ein kollektives Burnout-Festival der Seele gemacht und uns die Tragik des geopferten Lammes wie ein dunkles Brandmal tief in das Gedächtnis tätowiert. Wir hängen uns die Zerknirschung wie einen schweren, schwarzen Mantel um die Schultern und glauben ernsthaft, dass wir durch diese modische Traurigkeit irgendeinen Pluspunkt im Himmel sammeln könnten.

Es ist fast kabarettistisch: Wir verbieten das Tanzen, drehen die Musik leise und kauen beim Bäcker auf Biskuitlamm-Ohren, als wäre Gott ein penibler Buchhalter, der erst dann zufrieden ist, wenn die Bilanz unseres Elends stimmt. Wir starren auf die blutigen Requisiten einer uralten Filmkulisse aus Pappe und übersehen dabei völlig, dass der Hauptdarsteller dieses Dramas nie ein Opfer war, sondern gerade lächelnd den Vorhang zerreißt.

Der „Ritter“ der Schuld ist eine deiner hartnäckigsten Rollen; er will dir einreden, dass du nur durch Schmerz und Sühne wertvoll wirst, während er dich in einem kognitiven Schlachtfeld aus schlechtem Gewissen gefangen hält. Doch was, wenn dieses ganze Schlachtfest nur ein monumentales Missverständnis deines Gehirns ist, das alles analysieren und managen will, aber die Freiheit des Geistes nicht fassen kann?

Du bist nicht hier, um von deinem Fehlverhalten erlöst zu werden, sondern von dem absurden Gedanken, dass du je einen Fehler hättest machen können, der deine göttliche Natur beschädigt.

Karfreitag ist der Tag, an dem wir die dunkle Tapete der Vergangenheit einreißen und erkennen, dass dahinter kein strafender Richter sitzt, sondern ein grenzenloses Energiefeld, das deine Existenz bereits in diesem Moment feiert. Das Lamm hat keine Angst vor dem Messer, weil es weiß, dass Licht nicht geschnitten werden kann. Es ist Zeit, das Feuer deines wahren Seins aus der verstaubten Bibliothek der Schuld zu holen und endlich aufzuhören, den „Kenner“ deines Leidens zu spielen.

Du bist das Leben, das keine Entschuldigung braucht, weil du in Wahrheit nie das Opfer warst, als das du dich so virtuos verkleidet hast.

Wahrheit braucht kein Mitleid, sie braucht nur deine Bereitschaft, heute endlich im grenzenlosen Licht aufzuwachen.

In welcher Ecke deines Kellers versteckst du heute dein Lachen?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


Tagesimpuls als Audio – auf Telegram   oder Youtube

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

Oh, hallo 👋
Schön, dass du hier bist.

Trage dich ein, um jeden Tag
meine inspirierende Mutmach-Revolution zu erhalten.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

6 Kommentare

  1. Guten morgen lieber Theophilos

    Diese Glaubensgeschichte wurde erzählt um uns in einer negativen Energie zu halten.
    In diesem Gefühl der Sünde ,Schuld wird uns ein Bild der Trennung zwischen Himmel und Erde gezeigt.
    Sie versperrt die Sicht ins innere Licht des Lebens das durch uns Menschen fließen möchte.
    Das Ego hat sich eine eigene Welt erschaffen und weil es kein eigenes Licht hat , stellt es den Schatten des Weltuntergangs dar .
    Und nährt in uns diese Bilder des getrennten seins.
    Wahrheit zeigt immer das Licht und weil der Mensch aus der Wahrheit des lichtvollen „seins“ besteht wird er immer in seiner Wahrheit ein Ewiger sein.

    1. Liebe Evi,

      da gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

      In dem Moment, in dem du durch die Pappkulisse der Trennung hindurchschaust, bricht das ganze Schattentheater zusammen. Das Ego hat keine eigene Substanz – es lebt nur vom Licht, das es zu verstellen sucht.

      Du hast die Abrissbirne der Wahrheit geschwungen: Wer erkennt, dass er selbst das ewige Licht ist, vor dem müssen die Schatten der Weltuntergänge weichen. Du bist nicht mehr die Zuschauerin in diesem düsteren Film, du bist die Leinwand, die strahlend weiß bleibt, egal welches Drama darauf projiziert wird.

      Danke für dein klares Schauen heute Morgen.

      In tiefer Verbundenheit,
      Theophilos

  2. Hallo Theophilos,
    du sprichst klar aus ,was deutlich und klare Resonanz in mir hat. Danke für diesen Mut zur eigenen Wahrheit. WAHRHEIT/ LICHT bricht sich Bahn durch alle Manipulationen, Verzerrungen die uns vom eigenen Licht trennen sollten. Die Lichter strahlen immer heller in die Dunkelheit der Welt incl. unser Eigenen (Persönlichkeitsidentifikationen)um sie in das Ursprüngliche zu wandeln. Und täglich entzünden sich mehr.
    Michael,
    der mit dem Adler

    1. Lieber Michael,

      genau das ist die Dynamik: Das Licht muss die Dunkelheit nicht bekämpfen, es muss nur auftauchen.

      Deine ‚Persönlichkeitsidentifikationen‘ sind die Schatten an der Wand – sie sehen bedrohlich aus, solange wir den Projektor für die Wirklichkeit halten. Aber je mehr von uns den Mut zur eigenen Wahrheit finden und die Adlerperspektive einnehmen, desto schneller zerfällt die Manipulation in sich selbst.

      Wir wandeln nichts mühsam um; wir lassen einfach das Ursprüngliche wieder durchscheinen, indem wir aufhören, die alten Masken zu füttern. Danke, dass du dein Licht so klar und unerschütterlich in den Raum stellst.

      In tiefer Verbundenheit,
      Theophilos

  3. Danke, lieber Theophilos, für diese Karfreitagsbotschaft voller Leidenschaft ohne Leiden🙏.
    Danke für diese kompromisslose Klarheit ohne Lüge.
    Wie spürbar ist das Leben und die Freiheit, die uns Jesus vorgelebt hat.
    Ja, weg mit dem Selbstzerfleischungsvorhang, freie Sicht zum Licht☀️
    In dankbarer Verbundenheit
    Christine

    1. Liebe Christine,

      was für ein kraftvolles Bild: Der ‚Selbstzerfleischungsvorhang‘ wird weggezogen.

      In dem Moment, in dem wir aufhören, uns in der Tragik zu wälzen, bleibt nur noch die nackte, kompromisslose Freiheit übrig. Das Leben braucht kein Mitleid, es braucht Zeugen wie dich, die es in seiner ganzen Leidenschaft und ohne die Lüge des Mangels wahrnehmen.

      Genieße die freie Sicht – das Licht hat nie aufgehört zu strahlen, es hat nur darauf gewartet, dass wir die Kulissen beiseite schieben.

      In dankbarer Verbundenheit,
      Theophilos

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert