HALLO DU, DER DU DICH FÜR EINEN KÖRPER HÄLTST UND DARAUF WARTEST, DASS DAS LEBEN IRGENDWANN BEGINNT.
Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist vom Anbeginn der Welt!
Matth 25,34
Hörst du die Wucht dieser Zusage? Das ist kein Vertrösten auf ein „Danach“, kein Bonus für brav gelebtes Leiden und keine Belohnung, die hinter der Ziellinie des Todes wartet.
Es ist die radikale Entlarvung des größten Schwindels, den dein Ego dir täglich auftischt: Die Idee, dass du ein begrenzter Körper bist, der sich durch eine feindliche Welt kämpfen muss, um irgendwann bei etwas Größerem anzukommen.
Du bist kein Schicksalsweg, der überwunden werden muss. Du bist das Erbe selbst.
Spür den Fragen nach, die dein menschliches Denken sprengen: Hat das, was du in Wahrheit bist, irgendetwas mit deinem Körper zu tun? Atmet dein Selbst? Denkt dein Selbst? Kann das, was du bist, durch eine Krankheit, ein Trauma oder eine leere Kasse verändert werden? Hat deine unveränderliche Existenz jemals etwas falsch gemacht, für das sie büßen müsste? Die Antwort ist ein donnerndes Schweigen.
Dieses Sein, dieses „Ich Bin“, hat keine Kindheit, keine Persönlichkeit und keine Angst. Es muss nicht geheilt, nicht verbessert und nicht erlöst werden – es ist die reine Gottesgegenwart, die schon da war, bevor dein erster Atemzug den Raum betrat.
Die Auferstehung ist die Erinnerung an dieses unveränderliche Sein. Alles andere – deine Sorgen, deine Urteile, deine Identifikation mit der Form – ist ein Trugbild deines Verstandes, eine verrückte Welt, die du dir selbst aufgemalt hast. Du bist das Licht, das die Dunkelheit gar nicht kennt. Du bist das Reich, das keine Grenzen hat. Hör auf, etwas verstehen zu wollen. Begegne der Tiefe deiner eigenen Wahrheit: Du bist bereits am Ziel.
Dein wahres Selbst ist unberührt von Körper und Welt. Erkenne dein Erbe: Du bist die reine, grenzenlose Gegenwart – jetzt und ewig.
Welches Detail deiner Persönlichkeit hältst du heute noch für wahrer als die unendliche Freiheit deines eigentlichen Seins?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
6 Kommentare
Meeeeeegaaaaaa Impuls, Theo 🙏🫶
Nachdem diese ewige Gegenwart einmal gespürt wurde gibt es kein zurück mehr…Halleluja!!
Frohe Auferstehung ✨
Lieber Peter,
genau das ist es! Wenn der Vorhang einmal gerissen ist, gibt es kein Zurück mehr in die Illusion der Begrenzung.
Dieses ‚Halleluja‘ ist kein religiöses Wort, sondern der Jubel deines Seins, das erkannt hat, dass es niemals im Grab der Konzepte gefangen war. Die ewige Gegenwart braucht keine Bestätigung durch die Welt – sie ist ihre eigene Vollendung.
Genieße dein Erbe, das schon immer dein Eigen war. Frohe Auferstehung im Jetzt!
Lieber Theophilos
Wenn wir deine Texte lesen,ist es wie wenn du uns eine Spur legen würdest nach Innen.
Jedenfalls spüre ich dann so einen Zug nach innen.
Wenn ich im Alltag mich bewegen denke ich von mir, wo ist deine Präsenz?
Ich spüre, dass ich im Aussen oft unsicher unterwegs bin.
Lieber würde ich gerne etwas anderes berichten, aber ich bin ehrlich.
Ich merke beim schreiben, dass ich für mich negative Bewertungen weg lasse.
Denn das macht nur negative Energie und da will ich nicht sein.
Ich bewege mich im Zeitlupentempo .
Ich denke oft dass Gott in mir ist und ich ihn überall bei mir habe.
Sorry wurde von meinen Mann abgelenkt und schreibe jetzt weiter.
Ich weiss mein „sein“ ist von dieser Welt nicht betroffen, aber ich bin halt ständig in dieser Egowelt unterwegs. Wo geschimpft wird, wo geflucht wird, wo ausgeboten wird .
Es rührt mich sehr im Herzen was du geschrieben hast ,dass wir das Licht sind das Dunkelheit gar nicht kennt. Und der Verstand nur das Trugbild ist der unsere Gedanken verwirrt.
Ich merke wie mein Verstand versucht mich abzulenken von meinem wahren „sein“ .
Dabei zieht er alle Register ,er lässt Gefühle aufkommen, die mich egoistisch machen wollen.
Manchmal denke ich den Verstand zu verlieren.
Dann höre ich Worte wie „Stille“
„Leiser „werden.
Hör auf mit deinem“ Bla,bla“
Theophilos du bist ein wundervoller Bruder
und Begleiter, auch wenn ich manchmal schwächle.
Sorry !
Liebe Evi,
zuerst einmal: Hör auf, dich für dein ‚Schwächeln‘ zu entschuldigen. Wer sollte hier wem verzeihen? Das Christus-Selbst in dir blickt voller Liebe auf die Evi, die gerade versucht, im Sturm der Egowelt die Balance zu halten.
Du sagst, du seist ‚ständig in dieser Egowelt unterwegs‘. Aber spür genau hin: Ist das wahr? Kannst du jemals außerhalb deines Seins sein? Nein. Du bist das Licht, das die Dunkelheit gar nicht kennt – auch wenn dein Verstand dir gerade ein sehr lautes, schimpfendes und fluchendes Theaterstück vorgaukelt.Dass dein Verstand ‚alle Register zieht‘, um dich abzulenken, ist eigentlich ein Kompliment an dein Erwachen. Die Illusion wehrt sich nur dann so lautstark, wenn sie merkt, dass du sie nicht mehr ernst nimmst.
Wenn das ‚Bla, bla‘ im Kopf losgeht, dann ist das wie ein Radio, das in einem leeren Raum läuft. Du musst es nicht ausschalten. Du musst nur erkennen, dass du nicht das Radio bist. Du bist die Stille, in der das Radio plärrt.
Beppo Straßenkehrer würde dir jetzt sagen: Denk nicht an die ganze Straße der Egowelt. Denk nur an den nächsten Atemzug. In diesem einen Atemzug ist Gott in dir, und da ist keine Unsicherheit. Du bist nicht die Unsicherheit im Außen, du bist der Zeuge der Unsicherheit. Und dieser Zeuge ist vollkommen sicher.
Geh ruhig im Zeitlupentempo weiter. Schritt für Schritt. Das Reich ist schon hier – auch zwischen Schimpfen und Fluchen.
In tiefer Verbundenheit, dein Bruder
Danke dir🙏 ❤️