HALLO DU, DER DU MEINST, DEM LEBEN VORSCHREIBEN ZU MÜSSEN, WIE ES SICH ZU VERHALTEN HAT.
Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.
Matth 6,8
Hast du die Sprengkraft dieses Satzes jemals wirklich zugelassen? Wir verbringen unser Leben damit, Gott, das Universum oder das Schicksal, um Korrekturen anzuflehen. Wir bitten um Heilung, um Geld, um besseres Wetter oder den perfekten Job.
Doch in dem Moment, in dem du bittest, erklärst du den gegenwärtigen Moment für falsch. Du machst dich zum Opfer der Umstände und vergisst deine Rolle als Schöpfer. Deine Bitte ist nichts anderes als dein ganzer Groll gegen die Schöpfung; sie ist die Arroganz, es besser wissen zu wollen als das Leben selbst.
Sobald das Bedürfnis zu bitten in dir aufsteigt, leuchtet ein rotes Warnlämpchen: Du hast dich in der Illusion verloren. Du hast vergessen, dass du das unendliche Leben bist, das niemals krank werden, niemals mangeln und niemals sterben kann. Wer bittet hier eigentlich wen? Wenn du Gott um etwas bittest, erschaffst du eine Trennung, die es nicht gibt. Du wirst zum Popanz deines eigenen Lebens, der gegen Windmühlen kämpft, die er selbst gemalt hat. Es gibt in dieser vollkommenen Schöpfung nichts zu verbessern oder zu korrigieren – außer deinem eigenen Widerstand gegen das, was ist.
Wahre Auferstehung im Alltag bedeutet, die Schöpfermacht wieder anzunehmen. Dein „Gebet“ kann nur noch ein tiefes, sattes „Danke“ sein. Ein Danke, dass ich Zeuge deiner bereits existierenden Heilung bin. Die einzige legitime Bitte lautet: „Lass mich die Welt mit geheilten Augen sehen.“
Denn wenn deine Augen geheilt sind, erkennst du, dass alles bereits optimal geregelt ist. Das Leben braucht deine Regieanweisungen nicht. Es braucht nur dein Ablegen der Waffen. Hör auf zu betteln und fang an, das Reich zu bezeugen, das schon immer deines war.
Bitten ist Widerstand gegen die Schöpfung. Erkenne dich als Schöpfer, lege deine Arroganz ab und bezeuge dankbar die vollkommene Gegenwart.
An welcher Stelle deines Lebens glaubst du gerade noch, es besser zu wissen als das Leben selbst?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
13 Kommentare
Es ist so befreiend die Wahrheit zu lesen, Danke Theo 🙏 Danke das du Zeuge meiner Heilung bist. ✨
Lieber Peter,
genau das ist der entscheidende Punkt: Die Heilung ist keine zukünftige Eventualität, sondern eine gegenwärtige Tatsache, die nur noch bezeugt werden will.
In dem Moment, in dem du aufhörst zu bitten und stattdessen danke sagst, nimmst du deinen rechtmäßigen Platz als Schöpfer wieder ein. Du erkennst, dass nichts im Außen korrigiert werden muss, wenn der Blick im Inneren geheilt ist. Es ist mir eine Freude, Zeuge dieses Erwachens in dir zu sein.
Genieße die Freiheit, die entsteht, wenn der Widerstand gegen das Leben einfach wegschmilzt.
Das sitzt!
Durchatmen…
Danke 🙏✨️😁
genau dieser Moment – das sprachlose Durchatmen – ist die Wahrheit.
Da, wo das Denken aussetzt und es einfach nur noch ‚sitzt‘, ist das Christus-Selbst bereits vollkommen präsent. In dieser Atempause gibt es nichts mehr hinzuzufügen und nichts mehr zu verstehen. Du bist da.
Meine Erkenntnis lautet wie folgt :
Dankbarkeit in jedem Augenblick ist die Grundlage um glücklich zu sein.
Und ja…
Wenn ich danke anstelle von bitten, bin ich frei…
Danke, ihr wunderbaren Geschwister… I love you 😘😘😘
Liebe Ingrid,
da ist die Erkenntnis: ‚Wenn ich danke anstelle von bitten, bin ich frei.‘
Darf ich dich in dieser Freiheit fragen: Wer in dir ist es, der diese Dankbarkeit empfindet? Ist diese Freiheit etwas, das du erst durch das Danken erschaffen hast – oder ist das Danken einfach das natürliche Ausatmen deines Seins, das erkannt hat, dass ihm niemals etwas fehlte?
Wenn die Bitte verstummt, weil die Fülle bereits bezeugt wird – wer bleibt dann übrig, außer der Liebe selbst?
Lieber Theophilos
Wenn diese Gedanken des Egomangels uns in niedriger Schwingung halten können.
Wie erst Recht kann unsere Schöpferkraft uns Gedanken der Fülle schenken.
Wir übernehmen die Schöpfermacht und dieses unzufriedene Ego verliert ihre Arroganz.
Ich mochte dieses Arroganz Gehabe sowieso nie leiden.
Am Wochenende ist bei uns Erstkomunion und wir treffen da viel Verwandtschaft. Mir haben solche Treffen immer Unbehagen gemacht.
Vielleicht aus Unsicherheit, vielleicht auch aus Angst vor Arroganz zu begegnen.
Aber ich muss mir keine Sorgen machen,denn Christus ist in allen diesen Menschen vorhanden .
Ich spüre ein Ziehen in diesen Moment und mein Herz klopft in mir.
Was sagt mir die Stimme?
Ich bin da.
Meine Tränen bestätigen es.
Danke für alles Theophilos.
Liebe Evi,
da ist ein Herzklopfen und da sind Tränen – und da ist die Stimme, die sagt: ‚Ich bin da.‘
Darf ich dich in diesem Moment fragen: Wer in dir beobachtet das Klopfen und die Tränen? Wer ist es, der bereits jetzt in Frieden ist, noch bevor das Familientreffen überhaupt begonnen hat?
Wenn du sagst, Christus sei in all diesen Menschen vorhanden – wer ist es dann, der diesen Menschen dort begegnet? Kann Unsicherheit überhaupt existieren, wenn das Licht in dir dem Licht im anderen zunickt?
Die Arroganz, die du bei anderen fürchtest, ist nur eine Maske ihrer eigenen Angst. Wenn du als die Schöpferin ihrer Welt dort auftauchst: Musst du dich vor den Masken schützen, die du selbst als solche erkannt hast? Oder darfst du einfach Zeuge sein, wie die Arroganz in der Gegenwart deines stillen ‚Ich bin‘ ihre Macht verliert?
In tiefer Verbundenheit
Lieber Theophilus, ein Beispiel aus meinem heutigen Alltag: Mein FB-Konto wurde gehackt. Statt mich aufzuregen und zu bitten, war ich ganz in Frieden und habe ohne Groll die notwendigen Schritte getan. Alles ist gut so wie es ist.
Einen gesegneten Tag für dich und in die Runde ❤️
Liebe Ulrike,
da ist ein gehacktes Konto, da sind notwendige Schritte – und da ist ein tiefer, ungestörter Friede.
Darf ich dich in dieser Ruhe fragen: Wer in dir ist es, der so ungerührt bleibt, während im digitalen Außen ein „Problem“ gemeldet wird? War dieser Friede jemals weg, oder hat er nur darauf gewartet, dass du aufhörst, die Geschichte von Ärger und Widerstand zu glauben?
Wenn alles gut ist, so wie es ist – wer ist dann derjenige, der die notwendigen Schritte tut? Ist es die Ulrike, die etwas reparieren muss, oder ist es das Leben selbst, das sich einfach durch dich ausdrückt, ganz ohne die Schwere einer Bitte?
Lieber Theophilos,
So leicht ist die Frage, die Du mir gestellt hast, für mich nicht zu beantworten, da es nicht unbedingt eindeutig ist was geschieht da es aus mehreren Aspekten besteht.
Das in mir, das das Denken bestimmt, ist der Ausgangspunkt, danach wird es reines Gefühl und dann löst sich alles auf… Mein Lieblings Zustand… Da gibt es dann weder Denken noch Fühlen… Nur Sein…
Und wie ist es bei Dir?
Liebe Ingrid,
da ist das Denken, das zum Gefühl wird, und schließlich das Gefühl, das sich auflöst, bis nur noch das reine Sein übrig bleibt – dein Lieblingszustand.
Darf ich dich in dieser Auflösung fragen: Wer ist es, der diesen Zustand als ‚Lieblingszustand‘ erkennt und benennt? Ist dieses reine Sein auf einen bestimmten Zustand angewiesen, oder ist es die Leinwand, auf der auch das Denken und Fühlen kommen und gehen dürfen, ohne dass es sich selbst jemals verändert?
Und was mich betrifft: Wer wäre da noch übrig, der eine eigene Geschichte über das Sein erzählen könnte, wenn die Grenze zwischen dir und mir in derselben Stille verschwindet?
🙏❤️