DAS LEBEN RECHNET NICHT

HALLO DU, DER DU VOR DEINEM LEEREN GELD- ODER GEFÜHLSBEUTEL STEHST UND GLAUBST, DAS LEBEN HÄTTE DICH VERGESSEN.

Diese Frage ist ein Donnerschlag gegen dein gesamtes Sicherheitssystem. Wir verbringen den Großteil unserer Zeit damit, Mangel zu verwalten. Wir rechnen, wir planen, wir sorgen uns um das Morgen, um das Konto, um die Anerkennung.

Doch jeder Gedanke an „Es reicht nicht“ ist in Wahrheit eine versteckte Rebellion gegen das Leben selbst. Es ist der pure Groll gegen das, was ist. In dem Moment, in dem du glaubst, etwas müsste anders sein, erklärst du die Schöpfung für bankrott.

Dein Mangel ist keine Realität, sondern deine nackte Angst, die sich als „Vernunft“ tarnt.

Lass das mal auf dich wirken: Du bist immer noch da. Trotz aller Katastrophen, trotz aller Momente, in denen du dachtest, es geht nicht mehr weiter, liest du jetzt diese Zeilen. Das Leben hat dich nie fallen gelassen.

Dein Verstand rechnet mit Zahlen, aber das Leben ergießt sich in Strömen für den, der bereit ist, einen Schritt ins Nichts zu wagen.

Hör auf, mit deinem beschränkten Wissen die schöpferische Macht begrenzen zu wollen, die in dir explodieren will. Deine Erfahrungen und deine Geschichte sind die Mauern deines Gefängnisses. Wahre Auferstehung bedeutet, sich der Unsicherheit hinzugeben und zu erkennen: Das Leben rechnet nicht, es schenkt sich einfach. Wer nichts mehr festhält, dem gehört das Universum. Tritt heute mutig aus deinem Mangel-Denken heraus und bezeuge das Wunder deiner Existenz.

Mangel ist eine Illusion deines Widerstands. Wer leer wird, erkennt die unendliche Fülle, die das Leben im Jetzt bereits ist.

Wo in deinem Leben glaubst du gerade noch, rechnen zu müssen, anstatt dich einfach dem Strom des Lebens anzuvertrauen?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


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5 Kommentare

  1. Guten morgen lieber Theophilos
    Angst ist das größte Tor das wir überwinden müssen.
    Der Verstand bedient sich hauptsächlich an dieser Angst.
    Er kann dieses Wort in jedem Bereich anwenden.
    Aber irgendwie möchte ich lernen dieses Wort anderst wahrzunehmen.
    Mit Abstand, ich sehe Angst.

    Ich fühle mich als Erstklässler weil ich noch versuche Verstand ,Denker, Wahrnemer, Gedanken auseinander zu halten ,aber ich habe kein Problem damit ein Erstklässler zu sein.

    Angst lässt immer Mangel zu. Sie ist das Zugpferd vom Ego.
    Wer denkt das?
    Mein Verstand?
    Mein Denker?
    Oder gar mein Bewusstsein?

    Kannst du mir bitte da helfen Theophilos.

    In meinen wahren „sein“ ist alles da. Alles was mein Herz braucht – Glückseligkeit, Friede, Gesundheit und lichtvolle Präsenz.
    Das wahrhaftige Leben pulsiert durch unseren Körper im Lichte der Wahrheit.
    Wie wunderbar!

    1. Liebe Evi,

      da ist die Angst, die wie ein Zugpferd des Egos erscheint, und da ist die Schülerin in der ersten Klasse, die versucht, die Rollen im eigenen Kopf zu sortieren.

      Darf ich dich in dieser liebevollen Beobachtung fragen: Wer ist es, der sieht, dass da Angst ist? Wer beobachtet die ‚Erstklässlerin‘ bei ihren Versuchen, Verstand und Bewusstsein auseinanderzuhalten? Kann derjenige, der das alles wahrnimmt, selbst jemals Angst haben oder verwirrt sein?

      Du fragst, wer das denkt – der Verstand, der Denker oder das Bewusstsein? Schau mal genau hin: Braucht das Bewusstsein, das du bist, überhaupt einen Gedanken, um zu existieren? Oder ist es eher so, dass die Gedanken wie Wolken über die Leinwand deines Seins ziehen, während die Leinwand selbst – dein wahres Sein – von der Angst der Wolken völlig unberührt bleibt?

      Wenn im Licht der Wahrheit bereits alles da ist, was dein Herz braucht: Wer in dir meint dann noch, etwas ‚lernen‘ oder ‚überwinden‘ zu müssen?

      In tiefer Verbundenheit

    1. Liebe Evi,

      da ist die Wahrnehmung, dass es ‚kompliziert‘ ist – und da ist der Beobachter, der auch diesen Gedanken kommen und gehen sieht.

      Darf ich dich in dieser vermeintlichen Kompliziertheit fragen: Wenn der Beobachter die Angst und den Denker erkennt, ist er dann selbst ein Teil des Problems? Oder ist dieser Beobachter bereits die Freiheit, nach der du suchst, weil er von all dem, was er wahrnimmt, vollkommen unberührt bleibt?

      Braucht die Stille, in der die Gedanken auftauchen, eine Erklärung, oder ist sie einfach nur da – ganz unkompliziert?

  2. Danke 🙏 für die Erklärung
    Ich sollte nicht zerlegen. Gott findet man nicht im Verstand sondern im Herzen das habe ich mir schon früher gesagt.

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