Liebe Freundinnen und Freunde,
Von der Wüste zurück ins Leben – Spuren, die bleiben
Die Rückkehr aus der Wüste hinterlässt Spuren, die tief in mein Leben eingeprägt sind. Nichts von dem, was vorher selbstverständlich war, scheint es noch zu sein. Zu intensiv war die Erfahrung, durch die endlose Weite der Wüste zu wandern. Das Stehen auf einer Düne, umgeben von Unendlichkeit, wurde für mich ein Prüfstand meines Lebens.

Mit dem Blick ins Nichts konnte ich das Allumfassende dieses Moments erleben. Alles, was sonst noch Bedeutung hätte gewinnen wollen, wurde plötzlich unwichtig. Zurück blieb eine essentielle Frage:
Was hat wirklich Bestand und Bedeutung, wenn ich in diesem Augenblick alles bin?
Es war ein spannendes Ankommen – nicht nur in der Wüste, sondern bei mir selbst.
✨ Deine einzigartige Spur im Sand ✨
Jeder Schritt in der Wüste hat mir etwas erzählt. Spuren im Sand sind vergänglich, aber die Botschaften, die sie hinterlassen, können ewig wirken.
- Hast du jemals darüber nachgedacht, welche Spuren du in deinem Leben hinterlässt?
- Kannst du dir vorstellen, dass selbst scheinbar falsche oder unsichere Schritte Teil einer größeren Führung sind?
Was wäre, wenn ich dir sage, dass es keine falschen Wege gibt? Dass alles, was du erlebt hast, etwas über dich verrät – etwas, das du vielleicht bislang übersehen hast?
In der Wüste habe ich erfahren, dass Spuren im Sand zu einem Spiegel der eigenen Seele werden. Sie zeigen uns, welche Wege wir gegangen sind und wohin sie uns führen können.
Lass uns gemeinsam entdecken, was dein Lebensweg dir sagen möchte. 🌵✨
Sei dabei: Live-Talk am Dienstag, 10. Dezember, um 18 Uhr.
ZOOM-Link:
https://us06web.zoom.us/j/83888067207?pwd=YJfJawmjeVQ7YQhr9xzTTvTewkZRBj.1
Es ist an der Zeit, deine Spuren bewusst wahrzunehmen und das Abenteuer deines Lebens zu feiern!
Mein Dasein als Lebensnomade
Während meiner Wüstenreise in Marokko habe ich mir ein traditionelles Berbergewand – eine Djellaba – zugelegt. Dieses Übergewand schützt vor Sonne, Hitze und sogar vor der Kälte der Nacht. Es fühlte sich bei Temperaturen von 30°C erstaunlich angenehm an, und es ist inzwischen zu einem Symbol meines Lebens geworden.
Dieses Gewand steht in verschiedenen Variationen für meine neue „Dienstkleidung“. Es verkörpert Leichtigkeit, Beweglichkeit und die immerwährende Bereitschaft, neue Wege zu gehen – als „Lebensnomade“.

Ich lade dich ein, mit mir diesen Gedanken zu teilen:
Wie frei und lebendig gehst du deinen Weg? Nimmst du dein Leben wirklich in die Hand?
Mein Wunsch an dich
Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe ich eine Zeit des Wandels und der Neuausrichtung. Ich habe Antworten darauf gefunden, wie ich mich ausdrücken möchte und was ich in die Welt tragen will.
Jetzt möchte ich dich um deine Perspektive bitten:
- Wie nimmst du mich wahr? Wer bin ich für dich, und wofür stehe ich?
- Was ist das Besondere an dem, was ich anbiete, und was kannst du von mir erhalten?
- Welche Rolle spielt mein Dienst für unsere Gesellschaft?
Deine Antworten sind mir eine große Hilfe.
Sie ermöglichen mir, noch besser auf Menschen zuzugehen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und meine Mission weiter zu schärfen. Es geht darum, die maximale Wirkung in meinem Dienst zu entfalten – für dich und für andere.
🎁 Als Dankeschön sende ich dir gerne das Skript meines Morgenrituals, das meine tägliche Kraftquelle ist und mir hilft, jeden Tag mit Klarheit und Energie zu beginnen. 🎁
Antwort an Theophilos
Danke von Herzen!
Für deine Rückmeldungen, deine Fragen und deinen Input, die mich immer wieder inspirieren und bestätigen, dass wir gemeinsam auf einem großartigen Weg unterwegs sind.
Die Heiligkeit in mir grüßt die Heiligkeit in dir – Namaste.
Dein Theophilos
Eine Antwort
Lieber Theophilus,
ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich deinen Kanal schon abonniert habe…irgendwann hat eine Freundin, die immer wieder Kurse bei den Blumenmönchen machte und wohl auch bei Dir, mir davon erzählt und mich „verlinkt“.
Anfangs war ich sehr skeptisch, weil ich mir mit der Kirche schwer tue. Ich verbrachte meine Kindergarten – und Schulzeit in kirchlichen Einrichtungen/Internat, in denen noch viel mit schwarzer Pädagogik, Kontrolle und Schuldzuweisungen gearbeitet wurde.
Dazu kommt, dass meine Mutter schon früh schizophrene Anzeichen hatte und einen religiösen „Wahn“ entwickelte und der Pfarrer mich nicht ernst nahm ( meine Eltern wurden geschieden als ich 10 war.) Sie verübte an meinem ersten Osterferientag, 3 Jahre später, Suizid. Im Internat wurde mir verboten über diese Sünde zu sprechen, der örtliche kath.Pfarrer wollte sie nicht beerdigen…
Also, die Kirche bedeutete für mich, Heuchelei, Macht und Unterdrückung.
Ich ließ mich trotzdem auf den täglichen Input und die wirklich schönen Fotos ein und freute mich darauf. Auch wenn ich ehrlich gesagt, die Bibelsprüche kaum mitlas. Meine Freundin schenkte mir auch das von Dir gestaltete Fotobuch als ich eine Ausbildung in der Telefonseelsorge machte. Dort ist es immer vor Ort, auch wenn ich aus beruflichen und privaten Gründen dort nicht mehr mitarbeite.
Einen kleinen Bruch gab es, als die Umstellung auf das Internet kam. Das stört mich heute auch noch etwas, ehrlich gesagt.
Über deinen Ausstieg aus der Gemeinschaft war ich verwundert aber ich fand es auch sehr mutig.
Die vielen Videos und Live Talks…das ist mir mittlerweile zu viel. Das hat aber auch damit zu tun, dass ich mich nicht mehr als notwendig mit den digitalen Medien beschäftigen möchte. Trotzdem fand ich die Eindrücke deiner Reise spannend.
Du bist mir täglich eine Inspiration, ich gebe auch hin und wieder etwas weiter. Dieses Erkennen in sich selbst ein Licht zu tragen und Gott und die Schöpfung als Eines zu sehen und damit auch zu versuchen Alles mit Liebe zu betrachten, das übe ich. Täglich. Und versuche es in meiner Familie (3 Kinder), bei Freunden, der Arbeit (ich arbeite mit beeinträchtigten Menschen) und im täglichen Erleben, Begegnungen umzusetzen.
Nicht das Leichteste Vorhaben aber wenn es gelingt vielleicht das Schönste.
Dazu trägst du auch bei. Dafür danke ich dir auch.
Jetzt habe ich viel von mir geschrieben aber auch im Kontext mit deinen Fragen. Hoffe ich jedenfalls.
Liebe Grüße,
Helga