Ihr lieben Freundinnen, Freunde und Mitgestalter einer großen Sache,
Manchmal vergisst du,
dass es nicht die Welt ist, die dich erschöpft.
Nicht die Aufgaben. Nicht die Menschen. Nicht die Umstände.
Sondern dieser innere Kampf,
der in dir tobt,
während du nach außen funktionierst.
Vergangenes Wochenende haben im Schloss Resort Auerstedt verbracht –
zehn Menschen, ein Raum,
und die stille Sehnsucht nach einem Leben ohne diesen Kampf.
Es war kein Seminar.
Es war eine Rückkehr.
In den eigenen Thronsaal.
Dort, wo du den Rittern begegnest,
die du dir einst zur Seite gestellt hast,
damit du überlebst.
„Ich muss stark sein.“
„Ich darf nicht fühlen.“
„Ich darf nicht laut sein.“
„Ich muss durchhalten.“
Und irgendwann hast du vergessen,
dass du diese Ritter selbst erschaffen hast.
In einer Aufstellungsrunde mit Katharina Kleiner –
ausgehend vom Wolf-und-Giraffe-Modell der Gewaltfreien Kommunikation –
ging es durch die volle Gefühlsladung.
Nicht analysieren. Nicht drüberstehen.
Fühlen. Vollständig.
Und das war mein Schlüsselmoment.
Ich habe gemerkt, dass ich – selbst ich –
oft nur einen Teil des Gefühls zulasse.
Gerade so viel, dass ich es einordnen kann.
Aber nicht so viel, dass es mich ganz durchflutet.
Und damit nicht so viel, dass es wirklich heilt.
Aber genau das ist der Punkt:
Heilung geschieht nicht, wenn du begreifst.
Heilung geschieht, wenn du fühlst – bis zum Ende.
Bis nichts mehr zurückhält.
Bis der innere Kampf sich auflöst.
Nicht im Verstand, sondern im Körper.
Und als dieser Moment kam,
als die letzten Spannungen fielen,
als Tränen liefen, wo vorher Enge war,
als jemand plötzlich wieder sehen konnte,
weil der Blick sich entkrampfte –
da wussten wir alle:
Der Krieg ist vorbei – wenn du dich daran erinnerst.
Und vielleicht bist auch du müde geworden
vom Kämpfen, vom Aushalten, vom Funktionieren.
Vielleicht spürst du irgendwo in dir
dieses feine Ziehen, das dir sagt:
„Da ist noch was in mir, das gesehen werden will.“
Vielleicht ist es mehr als ein Ziehen.
Vielleicht kennst du diese Momente,
in denen plötzlich alles in dir zu schreien scheint:
„Ich halte das nicht mehr aus.“ – „Ich kann hier nicht bleiben.“ – „Ich sterbe, wenn das so bleibt.“
Und du weißt nicht, woher das kommt.
Es gibt keinen „Grund“.
Kein Drama im Außen.
Und doch zieht es dir den Boden weg.
Und vielleicht hast du dir selbst schon gesagt:
„Ich bin das Problem.“
„Ich bin falsch.“
„Ich gehöre nicht hierher.“
Solche Sätze leben im Untergrund deiner Geschichte.
Und solange sie dort wohnen, regieren sie dein Leben –
auch wenn du längst erwachsen bist.
Dann möchte ich dir eines sagen:
Du bist nicht allein.
Und du musst diesen Kampf nicht weiter führen.
Wenn du magst, schau dir ein paar der Bilder aus diesem Wochenende an.
Keine Hochglanz-Inszenierung.
Nur Menschen, die aufhören zu kämpfen –
und anfangen, sich zu erinnern.
Abschlusswochenende in der Maloca im Schloss Resort Auerstedt.
Teilnehmerstimmen live
Du hast bis hierher gelesen.
Und wahrscheinlich hat etwas in dir genickt.
Vielleicht ist das schon Antwort genug.
Die nächste YOUvolution – das Intensiv-Training des Freiheitssprungs beginnt in wenigen Tagen.
Wenn du willst – öffnen wir dir die Tür.
Mit offenem und tiefbewegtem Herzen,
Bruder Theophilos
P.S. nächster Live-Talk 13. Januar.
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Bruder Theophilos – R.M. Jud
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