Hallo DU, DER DU GLAUBTEST, DIE WELT BRAUCHE DEINE KORREKTUR – UND SPÜRST JETZT, WIE STILL ES WIRD, WENN DU ENDLICH BEI DIR ANKOMMST.
Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
Mark 16,15
Dieses Wort hat mich einmal brennen lassen. Nicht warm. Heiß. Brennend. Mission. Welt retten. Menschen überzeugen. Ich wusste es. Ich hatte es. Ich bringe es. In meiner Jugend war ich bereit, bis nach Indien zu gehen, um anderen zu sagen, wie Glauben richtig geht.
In mir war ein Drängen, ein innerer Druck, ein kaum wahrnehmbarer Hochmut, der sich als Hingabe verkleidet hatte. Heute spüre ich beim Erinnern ein körperliches Zusammenzucken. Nicht aus Scham. Aus Klarheit. Wie blind ich war. Wie überzeugt. Wie verloren in der Idee, dass draußen etwas falsch läuft, das durch mich richtig werden muss.
Der Moment der Wahrheit kam nicht sanft. Er war kein Trost. Er war ein Schnitt. Ich erkannte, dass ich niemanden zu bekehren habe. Niemanden zurechtzuweisen. Niemanden umzudrehen. Meine einzige Aufgabe liegt hier. In mir. In der stillen, schonungslosen Bereitschaft, meine eigenen Irrtümer zu sehen. Meine inneren Objekte zu entlarven. Zu prüfen, ob das Leben durch mich fließt oder ob ich es aufhalte, um mich wichtig zu fühlen.
Seitdem ist etwas grundlegend anders.
Ich sehe keine Baustellen mehr da draußen. Das Elend, das ich früher bekämpfen wollte, erkenne ich als mein eigenes. Die Verworrenheit, die mich einst empörte, lebt in mir. Der Irrtum, den ich anderen unterstellte, war mein eigener. Niemand muss auf den rechten Weg gebracht werden. Dieses Missverständnis darf enden.
Wenn ich heute dem Leben in mir zuhöre und meine innere Auflehnung beobachte, predige ich. Nicht mit Worten. Mit Präsenz. Das Evangelium fließt von selbst in die Welt, wenn ich bei mir bleibe. Die Heiligkeit, die ich bin, geht in Resonanz. Sie strahlt. Mehr Aufgabe gibt es nicht. Und ich hüte mich, anderen zu sagen, was sie besser machen sollen.
Du versöhnst die Welt nicht durch Mission, sondern durch radikale Ehrlichkeit mit dir.
Wen willst du noch retten, um dich selbst nicht anzusehen?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Alle offenen Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
8 Antworten
Klasse…. Einfach klasse, was und wie Du es beschreibst… Herrlich, diese Freiheit, diese Liebe die durch Dich fließt, einen Strom erzeugt, der es leicht macht, einzutauchen, „mitzuschwimmen“, frei und unendlich glücklich zu sein…
Ja ich wiederhole mich und ich tue es gern… Theophilos, Du bist ein Segen… Für Dich und jeden, der frei und glücklich sein möchte… ❤️🕊️
Liebe Ingrid,
danke dir. Deine Worte tragen genau das, wovon sie sprechen. Nicht Bewunderung, sondern Mitschwingen. Nicht Abstand, sondern Nähe. Dieses „Mitzuschwimmen“, das du beschreibst, ist für mich der schönste Ausdruck von Freiheit. Niemand zieht, niemand schiebt. Das Leben selbst trägt.
Wenn etwas durch mich fließt, dann nur, weil du bereit bist, dich davon berühren zu lassen. Der Strom entsteht immer zwischen uns. Und ja, diese Liebe macht leicht. Still. Weit. Glücklich ohne Grund.
Lieber Theophilos, das ist wohl eines der offensten und ehrlichsten Mutmachworte, das ich lese und bewege. Welche Erleichterung daraus spricht vom Müssen zum Sein, da bekommt Sendung eine völlig neue Bedeutung! Voll auf Sendung sein ist nun das Strahlen, das viel mehr wirkt und bewirkt – nämlich durch Präsenz. Und wer seinen Empfänger darauf einstellt, wird es spüren, was da fließt! Und ja, das kommt an! Das schwingt mit! Bei den Funkamateuren nennt man das Transceiver – da ist der Receiver, der empfängt, und der Transmitter, der sendet. Das Gerät geht ja auch nicht von Funker zu Funker und flüstert die Botschaft ins Ohr – es empfängt aus der Quelle und strahlt wieder aus und erreicht so alle, die auf dieser Frequenz lauschen. Faszinierend! Hier schwinge ich voll mit 🫶
Liebe Beate,
was für ein wunderbares Bild du schenkst. Dein Transceiver trifft es auf eine Weise, die mich innerlich lächeln lässt. Genau so fühlt es sich an. Kein Hinterherlaufen mehr, kein Flüstern ins Ohr, kein Überzeugen. Quelle. Empfang. Ausstrahlung. Und dann geschieht Resonanz ganz von selbst.
Mich berührt besonders, wie klar du den Übergang benennst: vom Müssen zum Sein. Da fällt jede Anstrengung ab. Sendung ist kein Auftrag mehr, sondern ein Zustand. Präsenz. Strahlen ohne Absicht. Und wer den Empfänger offen hat, wird erreicht. Nicht von mir. Von dem, was durch uns beide fließt.
JESUS CHRISTUS
Liebe Christa,
ja.
Nicht als Ruf nach außen.
Nicht als Name, der trennt oder erhebt.
Sondern als Erinnerung nach innen.
Als lebendige Gegenwart.
Als das, was still wirkt, wenn nichts mehr überzeugt werden muss.
Danke für dieses klare, wortlose Bekenntnis.
Lieber Theophilos
Ich lausche gerne deinen Worten. Freue mich jeden Morgen darauf sie zu hören.
Das sind nicht nur einfache Worte. Nein es sind Worte die greifen mitten ins Herz und bewirken genau das ,wofür du sie aussendest.
Ich spüre alles was das Wort “ Präsenz “ leuchten lässt.
Auch ich möchte so viele Irrtümer in mir heilen lassen.
Den ganzen Schmutz von meinen Augen abwaschen,damit ich einen klaren Blick von Innen nach Außen bekomme.
Mich wieder erinnere das ich ein genau so gewolltes, absolutes ,geliebtes beschütztes Kind Gottes bin.
Dieser Satz schon lässt Freudentränen fließen und rührt jedes Herz.
Und es ist wahr nur über das Fühlen komme ich dahin. Wenn ich mich diesen Gefühl hingebe, fühle ich Tränen . Mein Herz klopft und ich spüre eine Aufregung in mir. Wie ein Kind das nicht weiss soll es lachen oder weinen.
Ich bin nicht verloren, ich bin geliebt.
Ich sehe da draußen nur einen grossen Irrgarten in dem ich mich verlaufen habe.
Und noch was möchte ich gerne sagen, diese besonderen Menschen die hier mitschreiben ,haben sehr treffende Antworten geschrieben .
Ja du bist ein „Segen“ und ja da bekommt „Sendung“ eine völlig neue Bedeutung. Wie treffend.
Es gibt Worte die können verletzen und es gibt Worte die können heilen. Theophilos dein Mund spricht Worte die nicht abwerten, nicht verurteilen, nicht verletzen wollen. Sie heben hoch und geben Zuversicht.
Danke für dein „SEIN“
Du spürst es.