NEWS 106 – Tschüss Neujahrsvorsätze

Ihr lieben Freundinnen, Freunde und Mitgestalter einer großen Sache,

Vielleicht magst du dir einen Moment Zeit nehmen, bevor du weiterliest.
Nicht um etwas zu verstehen.
Sondern um dich zu spüren.

 

Ich habe das in den letzten Tagen selbst getan.
Ich habe innegehalten und hingespürt –
und plötzlich waren sie da: meine Ziele, meine Vorsätze, meine inneren To-do-Listen.
Und mit ihnen eine leise, fast erschreckende Erkenntnis: Ich war gar nicht da. Ich war unterwegs.
In Gedanken. In Projektionen. In dem Versuch, etwas zu erreichen, etwas zu ordnen, etwas besser zu machen.

Es war kein lauter Zusammenbruch. Eher ein stilles Aufwachen.
Ein Moment, in dem mir klar wurde, wie vertraut mir dieser Zustand ist.
Wie schnell ich wieder in Aktionismus rutsche, in inneren Druck, in das Gefühl, ich müsse dem Leben etwas abringen.

Und genau an diesem Punkt habe ich gemerkt, wie heilsam es ist, nicht weiterzugehen, sondern stehenzubleiben. Stillzuhalten. Auszuhalten, was jetzt gerade da ist.

Ohne Anklage. Ohne Korrektur. Ohne den Wunsch, mich zu verbessern.

In diesen Momenten zeigt sich etwas sehr Einfaches und zugleich sehr Grundlegendes:
Wie sehr wir in Gedanken leben.
Wie viele unserer Probleme, unser Stress, unsere Erschöpfung,
manchmal sogar unsere Krankheiten aus diesen Gedanken entstehen.
Aus alten Geschichten. Aus inneren Antreibern.
Aus Bildern davon, wie wir sein sollten, wo wir stehen müssten, was noch fehlt.

 

Diesen Raum des Spürens wollen wir morgen öffnen – in unserem

Kein Motivationsabend. Kein Vorsätze-Workshop.
Sondern eine Einladung, genau das loszulassen, was wir uns zum Jahresanfang so oft antun.

Lass deine Vorsätze los.

 

Spür hinein, welchen Druck du dir machst. Welche inneren Stimmen dich antreiben.
Welche alten Geschichten dich festhalten.

Nicht, um sie zu bekämpfen – sondern um sie wahrzunehmen.

ZOOM-LINK

 

In den letzten Tagen haben wir außerdem mit Menschen gesprochen,
die wir in der vergangenen YOUvolution begleitet haben.

In Interviews erzählen sie von genau solchen Grenzmomenten. Von inneren Wänden, an denen nichts mehr ging. Und davon, wie sie an diesem Punkt alte Gedanken, alte Geschichten und Vergangenheiten loslassen konnten – nicht durch Anstrengung, sondern durch Ehrlichkeit.

Die Links zu diesen drei Gesprächen findest du hier.

Vielleicht berührt dich eines davon genau dort, wo du gerade stehst.

 

Auch unser aktueller Podcast gehört in diesen Raum.

über diese Augenblicke, in denen man innerlich gegen eine Wand fährt und glaubt, es gehe nichts mehr.

Es ist vermutlich einer unserer persönlichsten Podcasts.

Nicht, weil wir etwas erklären wollten, sondern weil wir selbst mittendrin waren.
An unserer eigenen Grenze. In einem inneren Engpass rund um den Start der nächsten YOUvolution.
Und genau dort haben wir uns erlaubt, den Druck herauszunehmen.
Den ursprünglich geplanten Starttermin vom 14. Januar auf den 28. Januar zu legen.

Nicht aus Schwäche, sondern aus Respekt vor einem inneren Prozess, der sich nicht beschleunigen lässt.

 

Vielleicht ist genau das die tiefere Einladung dieses Newsletters: zu erkennen,

Alles, was sich schwer anfühlt, ist meist mit einer alten Geschichte verknüpft.
Mit Vergangenheit. Mit Deutung.

Und dort, wo wir diese Bedeutung für einen Moment entlassen –
wo wir sagen: Jetzt, in diesem Augenblick, hat nichts von dem, was mich umgibt, eine feste Bedeutung –
öffnet sich etwas Neues.

Ein Raum des Nichtwissens.
Ein Raum, in dem wir nichts festlegen.
Ein Raum, in dem wir uns dem Moment jungfräulich öffnen –

im Sinne von: Ich kenne nichts. Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht, was das bedeutet.

Und genau darin liegt eine stille Freiheit.

Ein Raum, in dem das Leben uns beschenken kann,
weil wir ihm keine Vorgaben mehr machen.

 

Mit herzenswarmen, liebevollen, verbindenden Grüßen
Theophilos

 

 


 

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