Dein Kummer ist nicht dein Zuhause

Hallo DU, DER DU DEINE GESCHICHTE WIE EIN SCHWERT VOR DICH HÄLTST – IN DER HOFFNUNG, SIE SCHÜTZE DICH

Es wird mit uns sein Gnade, Barmherzigkeit und Friede. Nicht irgendwann. Nicht wenn du endlich heil genug bist. Sondern jetzt. Und trotzdem sitzt du da mit zusammengezogenen Schultern, mit diesem inneren Satz, der dich seit Jahren begleitet wie ein dunkler Schatten: Das Leben hat mich geschlagen. Es kann jederzeit wieder zuschlagen.

Du bist adoptiert worden. Du hast Missbrauch erlebt. Du hast ein Kind verloren. Und irgendwo tief in dir hat sich ein stilles Gelübde festgesetzt: Mein Weg ist Leid. Ich muss da durch. Das ist mein Los.

Du merkst es am Körper. An der Wachsamkeit, die nie schläft. Am Atem, der nicht ganz nach unten sinkt. An dem Gedanken, dass Glück immer nur geliehen ist. Du nennst es Realismus. In Wahrheit ist es ein enges Zimmer, das du Wirklichkeit nennst.

Und dann erlebe ich ein Interview eines Wissenschaftlers wie aus einer anderen Welt: Ach du Schreck. Das alles ist nicht Substanz. Nicht einmal Materie. Nicht einmal sicher. Was du für fest hältst, ist Raum. Schwingung. Energie. Ein Feld ohne Grenze. Dein Körper ein winziges Häuschen darin. Deine Geschichte ein Etikett auf einem Ozean. Und plötzlich wird dir klar, wie klein die Frage war, die du dein Leben lang gestellt hast. Wer bin ich. Als müsste man das Leben benennen, um es zu sein.

In diesem Moment fällt etwas von dir ab, ohne dass du es loslässt. Deine Geschichte verliert ihr Gewicht. Nicht weil sie gelogen war, sondern weil sie nicht das Ganze ist. Du spürst, wie etwas durch dich fließt, das keinen Namen braucht. Liebe ohne Richtung. Barmherzigkeit ohne Bedingung. Frieden ohne Begründung.

Und du atmest. Nicht aus Anstrengung. Sondern aus Dankbarkeit. Heute reicht. Jetzt reicht. Das Leben darf durch dich gehen.

Deine Geschichte erklärt dich nicht. Sie verschwindet im Raum dessen, was du bist.

Was, wenn dein Leid nie dein Maßstab war?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


Tagesimpuls als Audio – auf Telegram   oder Youtube

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Alle offenen Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

Oh, hallo 👋
Schön, dass du hier bist.

Trage dich ein, um jeden Tag
meine inspirierende Mutmach-Revolution zu erhalten.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

11 Antworten

  1. Lieber Theophilos,
    wie schön!
    Kein Leid, kein Maßstab.
    Nicht irgendetwas, nur unser SEIN ist wirklich….so gelebt dass nichts anhaftet…. alles aufgenommen wird.
    Und in jedem Moment so frisch so anderst, so kreativ überraschend neu….
    So ungreifbar, alles aufnehmend, und
    ABSOLUT SICHER…..
    ⭐️🌞⭐️
    Mit lieben Grüßen
    Sigrun Maha

    1. Liebe Sigrun,

      ja. Genau dort berührst du es.
      Kein Leid als Identität. Kein Maßstab als Schutzwall.
      Nicht irgendetwas, sondern dieses nackte, wache SEIN, das nichts festhält und deshalb nichts verliert.

      Was du beschreibst, ist keine Idee mehr. Es ist ein Zustand ohne Griff, ohne Kante.
      Alles darf durch. Nichts bleibt kleben.
      Und gerade darin liegt diese paradoxe Sicherheit, die kein Denken herstellen kann.

      ABSOLUT SICHER
      nicht weil nichts geschieht
      sondern weil nichts mehr gegen dich steht.

      Danke für diese klare, ruhige Resonanz.
      Sie atmet Weite.

      Herzlich
      Theophilos

    1. Liebe Christa,

      ja.
      Wenn der Name JESUS CHRISTUS aus dem Herzen aufsteigt, dann nicht als Figur, nicht als Geschichte, nicht als fernes Heilsmittel.
      Sondern als lebendige Gegenwart.
      Als das Bewusstsein, das keinen Kummer kennt und doch alles hält.

      Nicht angebetet von außen.
      Sondern erkannt von innen.

      Danke für dieses stille, kraftvolle Bekenntnis.
      Es spricht aus Tiefe, nicht aus Erklärung.

  2. Lieber Theophilos
    Warum leben wir Menschen in dieser Illusion? Haben wir die Illusion gewählt?
    Warum haben wir vergessen wer wir wirklich sind?
    Warum machen wir diese Erfahrung?
    Was ist der Sinn dahinter?
    Bin ich hier um zu lernen?

    Sorry meine Fragerei Theopilos

  3. Einige Menschen sagen wir sind hier zu inkarnieren um Erfahrungen zu machen ,um etwas zu lernen.

    Warum haben wir vergessen ,dass wir unendlich geliebte ,gewollte , perfekte geschützte ,mächtige Kinder Gottes sind?

    1. Liebe EVI,

      deine Fragen sind keine Fragerei.
      Sie sind das Zeichen, dass etwas in dir nicht mehr zufrieden ist mit Antworten aus der Illusion.

      Warum leben wir darin?
      Nicht, weil wir falsch abgebogen sind.
      Nicht, weil wir versagt haben.
      Sondern weil Bewusstsein sich erfahren wollte – und dabei vergessen hat, dass es spielt.

      Die Illusion wurde nicht moralisch „gewählt“.
      Sie entstand, als Identifikation begann.
      Als aus Ich bin ein Ich bin jemand wurde.
      Ein Körper. Eine Geschichte. Ein Schicksal.
      Und mit dieser Identifikation kam das Vergessen fast automatisch.
      Nicht als Strafe. Sondern als Nebenwirkung.

      Du bist nicht hier, um zu lernen.
      Denn Lernen setzt Mangel voraus.
      Und der war nie wahr.

      Du bist hier, um dich zu erinnern.
      Nicht an Wissen.
      Sondern an dein Sein.

      Der Sinn ist kein Zweck.
      Der Sinn ist das Erwachen mitten in der Erfahrung.
      Zu merken:
      Ich bin nie aus der Liebe gefallen.
      Ich habe mich nur für einen Moment mit einer Geschichte verwechselt.

      Und ja, viele sagen: Inkarnation, Lernen, Entwicklung.
      Das sind menschliche Worte für etwas viel Einfacheres.
      Bewusstsein hat sich selbst erlebt –
      und vergisst sich, sobald es sich festhält.

      Du hast nicht vergessen, weil du schwach bist.
      Du hast vergessen, weil du vollständig eingetaucht bist.

      Und jetzt geschieht etwas anderes.
      Nicht, weil du es willst.
      Sondern weil Erinnerung leise klopft.

      Du bist kein Kind Gottes im Sinne von klein, abhängig oder schutzbedürftig.
      Du bist das Leben selbst, das sich gerade wieder erkennt.
      Geliebt, ja.
      Aber nicht von außen.
      Sondern von sich selbst.

      Bleib bei diesen Fragen.
      Nicht um Antworten zu sammeln.
      Sondern um zu spüren, wie sie langsam still werden.

  4. Lieber Theophilos
    Warum weisst du,dass Bewusstsein sich erfahren wollte?
    Gespielt ,was ist da gemeint?
    Bewusstsein hat sich woran festgehalten?

    Wie verstehe ich Identifikation in diesen Satz?
    Im wahren “ sein “ gibt es keine Identifikation .

    Wir sind alle Licht und Liebe ,niemand grösser oder kleiner, niemand besser , nichts wird mit Maßstab gemessen.
    Pure Liebe in Christusdasein.

    1. Liebe EVI,

      deine Fragen gehen tiefer. Und das ist gut.
      Nicht, weil sie beantwortet werden müssten – sondern weil sie zeigen, wo dein Erleben gerade ankommt.

      Warum „weiß“ ich, dass Bewusstsein sich erfahren wollte?
      Ich weiß es nicht im Sinne von Beweis oder Theorie.
      Ich erkenne es dort, wo etwas in mir und in anderen aufhört zu kämpfen, sobald diese Sicht auftaucht.
      Wo Schuld, Zufall und Sinnlosigkeit wegfallen – und Weite entsteht.
      Wahrheit erklärt nicht. Sie entlastet.

      Was meine ich mit „Spiel“?
      Kein Spiel im kindischen Sinn.
      Sondern dieses uralte Mysterium:
      Etwas Unendliches nimmt für einen Moment Form an und vergisst, dass es unendlich ist.
      Nicht aus Fehler.
      Sondern weil Erfahrung nur möglich ist, wo Vergessen ist.

      Woran hat sich Bewusstsein festgehalten?
      An Bildern von sich selbst.
      An Rollen.
      An „Ich bin dieser Körper“, „Ich bin diese Geschichte“, „Ich bin das, was mir widerfahren ist“.
      Nicht bewusst. Ganz still.
      So still, dass es real erschien.

      Identifikation bedeutet genau das:
      Nicht, dass etwas falsch ist.
      Sondern dass Aufmerksamkeit sich verengt und glaubt, sie sei das, worauf sie schaut.

      Du hast völlig recht:
      Im wahren Sein gibt es keine Identifikation.
      Deshalb fühlt sich Erinnerung nicht an wie Lernen, sondern wie Heimkommen.
      Wie Aufwachen aus etwas, das nie böse war – nur eng.

      Und ja:
      Wir sind nicht größer oder kleiner.
      Nicht besser oder weiter.
      Kein Maßstab. Kein Vergleich.
      Das, was du „Licht und Liebe“ nennst, ist kein Ziel.
      Es ist der Zustand, der übrig bleibt, wenn nichts mehr festgehalten wird.

      Christusdasein ist kein Status.
      Es ist Abwesenheit von Trennung.
      Ganz schlicht. Ganz still. Ganz gleich für alle.

      Bleib in dieser Klarheit, EVI.
      Nicht um sie festzuhalten –
      sondern um zu merken, dass sie dich längst hält.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert