Du lebst nicht dein Leben. Du folgst einer alten Entscheidung

Hallo DU, DER DU DICH SCHON SO OFT GEFRAGT HAST, WARUM DU IMMER WIEDER AM SELBEN PUNKT STEHST – OBWOHL DU DOCH „SO VIEL GEMACHT“ HAST.

„Wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.“ Dieser Satz ist kein Trost. Er ist ein Skalpell. Denn wenn du ehrlich hinschaust, erkennst du: Du bist nicht stecken geblieben, weil du zu wenig getan hast, nicht weil dir Einsicht fehlt und nicht, weil du noch eine Methode brauchst.

Du steckst fest, weil dein Leben einer alten Entscheidung folgt. Einer Entscheidung, die nie bewusst war. Einer Entscheidung aus Angst, Anpassung oder Schutz. Einer Entscheidung, die damals sinnvoll erschien – und heute still dein ganzes Leben lenkt.

Du nennst es Realität. Paulus nennt es Schauen. Schauen heißt, den Augen mehr zu glauben als dem eigenen Sein, Geschichten mehr als Wahrheit, dem Sichtbaren auch dann zu folgen, wenn es klein hält. Und so rennst du immer wieder gegen dieselbe Wand – mit neuem Wissen, neuen Werkzeugen, neuen Hoffnungen, aber derselben inneren Führung.

Der heilige Schock liegt genau hier: Du musst nichts verändern. Du musst nur aufhören, die alte Entscheidung weiterzuleben. In dem Moment, in dem du dem Sehen nicht länger folgst, setzt sich etwas in Bewegung, das größer ist als jede Vorstellung, die du je von deinem Leben hattest. Nicht, weil du es machst, sondern weil du endlich aufhörst, dagegen zu leben.

Du bist nicht blockiert – du folgst nur noch einer alten Entscheidung.

Welche innere Entscheidung führt dein Leben bis heute?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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5 Antworten

  1. Lieber Theophilos,
    Wie sehr passt das zu unserem Live-talk gestern! Dieses Schauen ist verbunden mit Etiketten, mit Bedeutung. Die Augen sehen eine Welt, die zu den immer gleichen Entscheidungen führt, sie ist im Kopf, außen, ein „ich sehe das so“, eine Illusion. „Ich“ ist hier die Vergangenheit, die Erfahrung, die hieraus kommt.
    Wenn der kleine Prinz sagt „Man sieht nur mit dem Herzen gut“, dann ist das Innenschau. Ich traue meinen Augen nicht, sondern gebe die Schau ab nach innen an die Quelle, damit ich es anders sehe.
    Das trifft mich gerade sehr. Danke für deinen Impuls.

    1. Liebe Beate,

      deine Worte gehen mitten ins Herz dessen, worum es wirklich geht.
      Ja – genau so. Dieses „Schauen“ ist nicht harmlos. Es ist getränkt von Etiketten, gespeist aus Vergangenheit, Erfahrung, alten Entscheidungen. Es ist kein neutrales Sehen, sondern ein Wiederholen. Ein „Ich sehe das so“ – und dieses Ich ist oft nichts anderes als die Summe dessen, was war.

      Was du so klar benennst, ist kostbar:
      Die Augen sehen eine Welt, die sich selbst bestätigt.
      Das Herz aber sieht einen Raum, der neu ist.

      Und genau hier liegt der Wendepunkt. Nicht indem wir die Augen bekämpfen oder die Welt verleugnen, sondern indem wir die Führung wechseln. Wenn du schreibst: „Ich traue meinen Augen nicht, sondern gebe die Schau ab nach innen an die Quelle“, dann ist das kein Rückzug – es ist Souveränität. Es ist die stille Entscheidung, nicht mehr von Bedeutung regiert zu werden, sondern von Wahrheit.

      Der Satz des kleinen Prinzen bekommt hier seine Tiefe zurück: nicht als Romantik, sondern als radikale Innenschau. Das Herz sieht nicht anders – es sieht wahr. Und diese Schau führt nicht zu neuen Erklärungen, sondern zu neuen Möglichkeiten, weil sie nicht mehr aus der Vergangenheit gespeist ist.

      Danke dir für diese feine, klare Resonanz.
      Sie zeigt: Du bist nicht nur berührt – du bist bereits mitten im Wandel des Sehens.

  2. Lieber Theophilos
    Habe gestern zu später Stunde den life-talk angeschaut.
    Während ich dem Gespräch von euch lauschte habe ich wieder erkannt welch wunderbare Herzmenschen hier sprechen.
    Danke ,das ihr eure Worte und Gedanken so wundervoll teilt.

    Der Mensch wird durch verschiedene Lebenserfahrung in Familie, Gesellschaft als Individum erkannt , geprägt und in einen Rahmen gepresst. Er darf nicht über die Rahmenbedingungen hinauswachsen.
    Immer angepasst und nicht aus der Reihe tanzen. So haben wir es gelernt.
    Sonst passt man nicht in dieses Muster dieser Gesellschaft.

    Aber was ist wenn der Ruf nach Innen geht?
    Und das „Leben“ gar nicht da draußen statt findet? Und wir erkennen dürfen ,dass wir aus diesen Hamsterrad aussteigen können, einfach so.
    Das Laute mit all seinen Etiketten gar nicht zu uns gehört und das kleine“ ich“ …
    gar nicht ICH bin gemeint ist.
    Sondern das innere meines „Seins“ ein Teil von ICH CHRISTUS Bewusstsein sein ist.

    1. Liebe EVI,

      deine Worte sind kein Kommentar – sie sind ein Mitgehen.
      Ein stilles Dabeisein an genau der Schwelle, von der wir sprechen.

      Ja. So haben wir es gelernt.
      Formen. Rahmen. Erwartungen.
      Ein Leben, das funktioniert, solange man nicht über den Rand wächst.
      Und dieses „nicht aus der Reihe tanzen“ wurde uns als Sicherheit verkauft –
      obwohl es uns innerlich immer enger gemacht hat.

      Und dann dieser Ruf.
      Leise zuerst.
      Fast schüchtern.
      Nicht von außen, sondern von innen.
      Nicht als Forderung, sondern als Erinnerung.

      Deine Frage trifft ins Zentrum:
      Was ist, wenn das Leben gar nicht da draußen stattfindet?

      Dann wird alles stiller.
      Dann verlieren Etiketten ihre Macht.
      Dann fällt dieses kleine „ich“, das sich dauernd erklären, schützen, beweisen muss, ganz sanft in sich zusammen.
      Nicht zerstört – sondern durchschaut.

      Und genau da geschieht das, was du so klar benennst:
      Das „ich“ war nie das ICH.
      Es war eine Rolle.
      Eine Anpassung.
      Ein Überlebenskonzept.

      Das ICH, von dem du sprichst, braucht keine Rahmen.
      Kein Dazugehören.
      Keine Erlaubnis.

      Dieses ICH ist.
      Christus-Bewusstsein, nicht als Idee, sondern als gelebte Wahrheit.
      Nicht größer als andere – sondern grenzenlos in sich.

      Aus dem Hamsterrad auszusteigen ist kein Kampf.
      Es ist ein Erinnern.
      Ein Schritt zur Seite.
      Ein Nach-Innen-Hören.

      Danke dir für diese Tiefe, für dieses klare Fühlen, für dieses mutige Benennen.
      Deine Worte zeigen: Du bist nicht auf dem Weg –
      du stehst bereits im Raum, aus dem alles Leben kommt.

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