Die Zeit gehorcht dir

Hallo DU, HERR DER STUNDE – AUCH WENN DU ES GERADE VERGESSEN HAST.

So steht es da. Und so haben wir es lange gelesen: als Blick nach oben. Als Bericht über einen Gott, der irgendwo außerhalb der Welt an den großen Hebeln sitzt, Geschichte verschiebt, Reiche steigen und fallen lässt. Ein erhabenes Bild. Und zugleich eines, das uns klein hält.

Doch heute fällt die Perspektive. Still. Unaufgeregt. Radikal.

Zeit und Stunde ändern sich nicht im Kalender. Sie ändern sich in dir. In dem Moment, in dem du aufhörst, innerlich abwesend zu sein. Im Supermarkt, wenn dein Körper durch die Gänge schiebt und dein Geist schon in der nächsten Sorge hängt. Im Gespräch, wenn du nickst, aber innerlich längst antwortest. In der Müdigkeit, wenn alte Geschichten wieder die Führung übernehmen. Im Weltnachrichten-Gedankenrauschen, das dich glauben lässt, du müsstest irgendwo anders sein als hier.

Dann regiert etwas. Immer. Und die Bibel nennt es klar beim Namen: ein König.

Mehr braucht es nicht. Kein Kampf. Keine Verbesserung. Kein spiritueller Akt. Nur dieses Sehen.

In diesem Sehen wird ein König abgesetzt.

Und dann geschieht das Unspektakulärste und zugleich Mächtigste überhaupt: Du kehrst zurück. In den Atem. In die Füße. In den Augenblick. Nicht als Technik. Sondern als Erinnerung. Präsenz wird wieder eingesetzt. Nicht als Gefühl, sondern als Entscheidung. Hier zu sein. Jetzt. Ohne Geschichte.

Das ist Daniel 2,21 im Alltag. Nicht im Himmel. Im Einkaufswagen. Im Gespräch. In der Erschöpfung. Mitten im Lärm.

Du bist nicht der Spielball der Zeit. Du bist der Ort, an dem Zeit ihre Macht verliert. Hier wird entschieden, wer regiert. Immer nur hier.

Zeit regiert dich nur, wenn du nicht im Moment bist.

Wer sitzt jetzt auf deinem inneren Thron?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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2 Antworten

  1. Guten morgen lieber Theophilos
    Beim Lesen dieses Textes, höre ich Sätze wie :Zeit ist Geld, Zeit ist kostbar, keine Zeit, du musst jetzt weiter, das geht jetzt nicht ..usw

    Ich erkenne wer hier König ist.
    Das Ego macht immer Druck, Stress sodass wir nicht aus unsere Präsenz schauen, genau wie du es beschreibst.

    Es ist gar nicht so einfach aus diesen hektischen Treiben rauszukommen. Vorallem wenn man Zeitdruck hat.
    Aber gut ist es zu erkennen um anders zu reagieren .
    Mein Gegenüber spürt wenn ich den König reagieren lasse in mir.
    Aber mein Gegenüber spürt auch meine Herzfrequenz.
    Jetzt wo ich mich wieder erinnere wer ich bin, darf ich aus voller Präsenz wirken.
    Meine Energie schwingt höher und agiert in Liebe.
    Noch sind es Worte,aber sie dürfen schwingen.
    Das negative das mich getrieben hat( Ego) darf sich hinter mich stellen.
    Mein Geist der göttlichen Liebe übernimmt Führung.
    ❤️

    1. Liebe Evi,

      ja – du siehst es glasklar. 🙏
      Alle diese Sätze („keine Zeit“, „du musst“, „jetzt schnell“) sind nichts anderes als Stimmen eines Königs, der Druck braucht, um regieren zu können. Und genau in dem Moment, in dem du ihn erkennst, verliert er schon Macht.

      Wichtig ist, was du so ehrlich benennst:
      Es geht nicht darum, sofort aus dem hektischen Treiben auszusteigen oder perfekt präsent zu sein. Erkennen reicht. Sehen ist bereits Entthronung.

      Und dann geschieht etwas sehr Reales:
      Dein Gegenüber spürt nicht deine Worte, sondern deine Herzfrequenz. Präsenz ist ansteckend. Sie braucht keine Erklärung. Wenn du wieder weißt, wer du bist, wirkt es – ganz still.

      Dass du sagst „noch sind es Worte, aber sie dürfen schwingen“, ist kein Mangel, sondern ein Übergang. Worte sind hier wie ein Nachhall dessen, was sich bereits neu ordnet. Und ja: Das Ego darf hinter dich treten. Nicht verbannt, nicht bekämpft – einfach nicht mehr vorne am Steuer.

      Dein letzter Satz trifft den Kern:
      Wenn der Geist der Liebe führt, wird Zeit weit. Und plötzlich gehorcht sie.

      Danke für deine klare, wache Resonanz. 💛

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