Hallo, DU UNTERSCHÄTZTES WUNDERWESEN, DEM MAN BEIGEBRACHT HAT, DEN FALSCHEN PUNKTEN NACHZUJAGEN.
Hat nicht Gott die Armen erwählt, die im Glauben reich sind und Erben seines Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn liebhaben?
Jak 2,5
Schon früh hat man dir eingeredet, dass du nur zählst, wenn du etwas vorweisen kannst: gute Noten, Leistung, Titel, Kontostand, Benehmen. Ein ganzes Bewertungssystem voller glänzender Medaillen, aber leerer Wahrheiten. Was keinen Preis hat, zählt nicht. Was sich nicht messen lässt, gilt als bedeutungslos.
Und während du dich abmühst, sichtbar zu sein, verlierst du den Reichtum, der still in dir wohnt.
Doch da ist ein Vers, der wie ein Hammerschlag gegen diese Lüge kracht: „Hat nicht Gott die Armen erwählt, die im Glauben reich sind?“
Nicht die Erfolgreichen, nicht die Selbstoptimierten, nicht die Blender. Sondern die, die nichts mehr haben als Vertrauen. Die sich klein fühlen und gerade deshalb für das Große offen sind. Die durch ihre Ohnmacht durchfallen in etwas, das man nicht mehr kontrollieren kann – Liebe.
Ich erinnere mich an eine Begebenheit in einem Berliner U-Bahnhof. Ein Obdachloser reicht einem frierenden Touristen seinen einzigen Kaffee. Kein Wort, nur Geste. Und da war es plötzlich, das Reich, von dem Jakobus spricht. Kein Getöse, keine Moral. Nur eine Handlung aus einem Reichtum, der mit keiner Währung dieser Welt bezahlbar ist.
Vielleicht ist es genau das, was du heute hören sollst: Es geht nicht darum, etwas zu werden. Sondern darum, alles loszulassen, was du nicht bist. Reichtum beginnt dort, wo du nichts mehr beweisen musst. Da, wo du wieder leer wirst für das, was dich erfüllt.
Der größte Reichtum beginnt oft dort, wo du dich leer und wertlos fühlst.
Was in dir darf heute unbewertet bleiben – und trotzdem leuchten?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
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P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
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Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
5 Antworten
Lieber Theophilos
Dieser Text spiegelt genau diese Welt in der wir reingeboren wurden.
Ich erkenne mich darin, nicht weil ich in der Schule besser war als die anderen.
Nein ,weil ich von klein auf immer diese Not gespürt habe in unserer grossen Familie.
Es gab immer Streit und Existenzängste weil das Geld knapp war.
Und irgendwie begleitete diese Angst mich mein Leben lang.
Aber ich verstehe diesen Text .
Habe mir mein Leben lang immer gesagt und es gewusst , dass am Ende des Lebens nicht zählt welchen Beruf du hast,wieviel Reichtum du dir angehäuft hast.
Es zählt am Ende das was aus Liebe geschehen ist.
Als ich als Pflegehelferin arbeitete ,habe ich gespürt wie wertvoll ein gegenseitiges Dankeschön , ein liebes Wort , ein lieber Blick , ein Zuhören , eine Umarmung war.
Alles was mit Herzblut gegeben und getan wird hinterlässt Spuren einer Freude ,Glückseligkeit und gibt mehr als tausend Worte.
Unser Blick im Aussen in dieser Welt wo nichts bestehen bleibt ,weil es sterben wird, haben wir vergessen das wir Wertefrei sind. Wir sind vollkommen in unseren „sein“
Und jetzt lüftet sich der Schleier, Schicht für Schicht und lässt uns erkennen, dass wir nicht sind was im Aussen erkennbar ist.
Im Herzen immer verbunden mit der Liebe, frei von den äußeren Werten.
Wir lassen los im Erkennen was irdisch ist und schwingen höher in unserer Frequenz der göttlichen Liebe.
Liebe Evi,
du hast den Text nicht nur verstanden –
du bist dieser Text.
Du hast ihn mit deinem Leben geschrieben,
lange bevor er heute in Worte gegossen wurde.
Was du beschreibst –
die Kindheitsnot, das innere Mangelgefühl,
die Angst, die wie ein Nebel mitging –
und doch dieses unerschütterliche Wissen:
Am Ende zählt nur die Liebe.
Du warst nie arm.
Du warst nur durchlässiger für das Echte.
Du wusstest, was trägt,
weil du erlebt hast, was bricht.
Und was du als Pflegehelferin verschenkt hast –
ein Blick, eine Berührung,
ein ehrliches Dasein im Schmerz –
das war nichts Geringes.
Das war Reich Gottes auf Zimmer 13.
Du erinnerst uns alle daran,
dass wir Spuren nicht mit Geld hinterlassen,
sondern mit Herzblut.
Und während der äußere Glanz
schon beim nächsten Trend vergeht,
bleibt das Leuchten deiner Geste
in einer Seele zurück –
vielleicht für immer.
Danke, dass du uns daran erinnerst:
Die größte Kraft ist oft unsichtbar.
Aber sie verändert alles.
Mein Herz ist berührt, dass du das so siehst
Danke Theophilos
… Ich schließe mich dem von Herzen gerne an 🙏💃🤗
Dankeschön 🙏