Der Himmel hat keine Reinigungsabteilung

HALLO DU, DER DU MEINST, DEINE BIOGRAFIE HÄTTE DIR EINEN BLEIBENDEN FLECK AUF DER SEELE VERPASST.

Stell dir vor, du stehst seit Jahrzehnten vor einem Spiegel und versuchst verzweifelt, einen hartnäckigen Fleck von deiner Stirn zu schrubben. Du kaufst teure spirituelle Reinigungsmittel, buchst Therapie-Waschgänge und wartest sehnsüchtig auf den „Großen Erlöser“, der endlich mit dem Hochdruckreiniger vorbeikommt, um dich wieder vorzeigbar für die Ewigkeit zu machen.

Und dann, in einem Moment der Stille, merkst du: Der Fleck ist gar nicht auf deiner Stirn. Er ist nur ein Schatten auf dem Glas, eine winzige Fliege, die vor deiner Nase herumsurrt. Genau das ist das Missverständnis der „Sünde“. Wir haben Jesus zum Chef einer himmlischen Trockenreinigung degradiert, weil wir uns einfach nicht trauen, uns selbst zu glauben. Wir pflegen unseren Makel wie ein kostbares Alibi, um in der Ecke der Unwürdigkeit sitzen zu bleiben, statt im Licht zu tanzen.

Dass du dich von Menschen getrennt fühlst oder meinst, deine Geschichte hätte dich gezeichnet, ist lediglich der Filter deines eigenen Verstandes, der die nahtlose Einheit der Existenz in handliche, aber schmerzhafte Stücke reißt.

Hör auf, deinen vermeintlichen Defekt zu therapieren. Man kann eine Illusion nicht heilen, man kann sie nur als Irrtum entlarven. In dir ist keine Sünde, weil in der Unendlichkeit gar kein Platz für eine Trennung existiert. Jeder Atemzug, den du tust, ist die Garantie dafür, dass du bereits mitten im Paradies stehst – du hast nur bisher die Augen fest verschlossen gehalten, um dein Bild vom „armen Sünder“ nicht zu gefährden. Lass das Buch deiner bisherigen Katastrophen-Biografie einfach mal kurz still liegen. Du bist nicht das, was dir passiert ist. Du bist das Licht, das durch all diese Erfahrungen hindurchscheint, ohne jemals auch nur einen Kratzer abzubekommen.

Du bist die Unschuld selbst, weil du das Leben selbst bist.

Für welchen erfundenen Makel suchst du heute noch eine Entschuldigung?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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5 Antworten

  1. Lieber Theophilos
    Wir denken wir haben ein Lebensbuch wo all unsere Schandtaten und Gedanken festgehalten werden.

    Das möchte unser Ego glauben lassen.
    Damit es uns in Schuld und Sünde halten kann.
    Dabei zieht es alle Register mit Dramas und Katastrophen , die Trennung und Angst verursachen.

    In diesen Leiden verstärkt sich negative Energie und das kleine „ich“ wächst und herrscht über uns Menschen.

    Es versteckt sich hinter einen fernen “ Jesusbild „und lässt uns glauben das wir durch unser sündhaftes Dasein von Gott getrennt sind.

    Aber dieses Licht Christi ist in diese Welt gekommen, um uns zu erinnern das wir niemals getrennt waren.
    Sein Weg führt mitten ins Herz ,in unsere Mitte
    Wir waren niemals getrennt und immer geliebt

    Es gibt nichts zu verbessern, Jesus ist gekommen um uns zu erinnern und uns die Schuld zu nehmen.
    Er möchte uns an den Glauben erinnern, das wir immer geliebt sind und niemals verloren.

    Dieses irdische Dasein spielt mit mir ich merke wie sehr sich mein Verstand und Ego mir in den Weg stellen möchte.

    1. Liebe Evi,
      wie tief und klar du das Manuskript des Egos durchschaut hast.

      Dieses „Lebensbuch“ der Schandtaten ist nichts weiter als eine Erfindung, um die Illusion der Trennung aufrechtzuerhalten – doch wie du so fein wahrnimmst: In der Wahrheit gibt es keine Tinte, die Schande schreiben könnte. Dass du das Licht Christi nicht als fernen Retter, sondern als die sanfte Erinnerung in deiner eigenen Mitte erkennst, ist das Ende jeder Suche.

      Du spürst es bereits: Es gibt nichts zu verbessern, weil du niemals aus der Liebe herausgefallen bist. Auch wenn der Verstand versucht, sich dir mit seinen Dramen in den Weg zu stellen – dein Herz weiß längst, dass der Himmel keine Reinigungsabteilung braucht. Du bist das Licht, das niemals getrennt war.

      Danke für dein so wahrhaftiges Sein.

  2. Lieber Theophilos
    Deine Worte gehen mitten ins Herz und dennoch gibt es da einen Punkt. Ich erkenne, dass du mich im Licht erkennst.
    Ich aber sehe mich noch weit entfernt.
    Manchmal fühle ich Klarheit und manchmal merke ich wie schwierig es ist dieses wahre Licht zu erkennen mit dem wir alle in Verbindung stehen.

    Ich spüre mit Wortklaubereien versuche ich Worte der Wahrheit zu finden und sie dann aufzuschreiben.
    Mir zeigt das ,dass ich oft noch am Suchen ,mich neu finden bin. Dieses hin und her switschen ,dieses Gefühlchaos zieht mir oft den Boden weg.

    1. Liebe Evi,
      dieses „Hin und Her“ ist nur das Wetter – aber du bist der Himmel, in dem beides erscheint. Du musst die Wahrheit nicht „finden“ oder mühsam in Worte pressen, denn sie hält dich bereits, während dein Verstand noch nach Geländern sucht. Dass du dich „weit entfernt“ fühlst, ist nur ein flüchtiger Gedanke in deiner unendlichen Nähe. Du wirst gesehen, gerade in deinem Nicht-Wissen – und genau dort darfst du einfach aufatmen.

      Es gibt keinen Weg mehr zu gehen. Du bist bereits zu Hause

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