Dein Engel ist keine Himmels-Security

HALLO DU, DER DU MEINST, DER HIMMEL HÄTTE DIR EINEN PRIVATEN SICHERHEITSDIENST MIT FLÜGELN AN DIE SEITE GESTELLT, UM DICH VOR DEM LEBEN ZU BEWAHREN.

Wir lieben das Bild der himmlischen Helferchen, die rechts und links von uns patrouillieren und uns den Weg ebnen, als wäre das Dasein eine Baustelle mit Rundum-Sorglos-Paket.

Doch diese Vorstellung entspringt nur einem getrennten Geist, der Gott immer noch irgendwo „da draußen“ vermutet. Was, wenn dieser „Engel“, der dir den Weg bereitet, gar kein externes Sonderwesen ist, sondern die Erkenntnis deiner eigenen unendlichen Präsenz?

Stell dir vor, es ist ein eiskalter Sonntagnachmittag. Du spazierst an einem See entlang, deine Füße knirschen im alten, braunen Laub und der Wind streift deine Backen wie eine kühle Erinnerung daran, dass du am Leben bist. In diesem Moment, mit kalten Händen und einem weiten, blauen Himmel über dir, erfährst du pures Glück – nicht, weil ein Problem gelöst wurde, sondern weil du einfach da bist. Das ist das Phänomen des Engels: Du erkennst, wer du wirklich bist, jenseits deiner Rollen und Geschichten.

Den Weg zu bereiten bedeutet nicht, dass jemand die Steine wegräumt. Es bedeutet, dass du den Mut hast, wie ein kleines Kind ins Ungewisse aufzubrechen, ohne zu wissen, wie es ausgehen wird.

Du musst nicht mehr an Konzepten festhalten, die dein Schweben verhindern; du darfst einfach die Leichtigkeit genießen, die dir vom Leben längst mitgegeben wurde. Du bist selbst der Bote der Freiheit, wenn du aufhörst, dich an einem Geländer festzukrallen, das es gar nicht gibt.

Wenn du aufhörst, den Weg zu planen, bemerkst du, dass der Weg bereits unter deinen Füßen erscheint.

Wo streckst du noch die Hände nach einem Geländer aus, statt sie ins freie Nichts zu halten?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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5 Antworten

  1. …. „der Engel“ ist das Glück, das sich entfaltet in der Schlichtheit meiner Hingabe an den jetzigen Augenblick, jetzt!… Die Hingabe an das Jetzt… wieder und wieder…
    Das Ergeben in der Hingabe… Endlich… Wie gut das tut, wie sehr es erlöst und befreit…befriedet und beglückt… 🙏

    1. Danke Ingrid, dieser Satz hat mich auch am meisten berührt. Und genauso ging es mir gestern auf dem Spaziergang über gefrorenes Laub! Die Engel, die Spiegel dieser Welt, tauchen dann einfach aus dem Nichts auf. Dann könnte man immer sagen: du kommst wie gerufen! 😅

    2. Liebe Ingrid,
      dein „Endlich“ ist die beste Kündigungsbestätigung für dein Ego. Der Engel hat keine Flügel, sondern einen Reality-Check: Er hat dir geflüstert, dass die Himmels-Personalabteilung heute geschlossen bleibt und du einfach nur da sein darfst.

      Dieses „Ahhhhh“ ist das Geräusch einer Seele, die merkt, dass sie gar kein Geländer braucht, weil sie sowieso nicht fallen kann.

      Du bist bereits zu Hause.

  2. Vielen herzlichen Dank für eure Beiträge

    Solche Worte verstehen wir erst wenn wir hinfühlen, woher sie kommen.
    Das sind Antworten die von der tiefe des Herzens strömen
    Ja da braucht es kein Geländer, es ist alles da was trägt.
    Da gibt es kein Zittern und Halten.
    Da braucht es keine himmlischen Helferchen.

    Ich muss gestehen, ich habe dieses Engelsbild immer gerne aufrecht gehalten.
    Aber wem wundert’s ,in dieser Schattenwelt brauchten wir solche Geländer. Wir wussten es nicht besser.
    Wir haben uns vom “ göttlichen Geist und Liebe „so weit entfernt ,weil wir vergessen haben welch wertvolles, geschütztes Geschöpf wir in Wirklichkeit sind. Die Wahrheit wurde verdeckt von einen dichten Nebel.

    Aber das wahre Licht strahlt bis in den tiefsten Abgründen des Erdendaseins.

    Es fühlt sich irgendwie an ,wie ein neues Geboren werden in einen „Neubeginn des wahren Lebens “

    Mein Verstand versteht solche Sätze nicht, aber mein Herz schon. ❤️

    1. Liebe Evi,
      wie treffend du es beschreibst: In der Tiefe braucht es tatsächlich keine „himmlischen Helferchen“ oder künstlichen Geländer mehr, weil das, was du bist, bereits von der nahtlosen Einheit der Existenz getragen wird.

      Dass dein Verstand bei diesem „Neubeginn des Lebens“ nicht mitkommt, ist nur folgerichtig – Wahrheit wird nicht durch das Denken verstanden, sie wird im Herzen wiedererkannt

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