Dein Wissen ist die Mauer

HALLO DU, DER DU MEINST, EIN VOLLER KOPF SEI DER SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK, WÄHREND DEIN HERZ VOR LAUTER SICHERHEIT VERHUNGERT.

Wir haben uns in einer Wiederholungsschleife eingerichtet, die wir stolz „Erfahrung“ nennen. Jeden Tag duplizieren wir das Gestern, klammern uns an das Fassbare und glauben ernsthaft, dass noch mehr Information uns endlich die ersehnte Erlösung bringt.

Doch dieser Berg aus angesammeltem Wissen ist oft der größte Feind der Weisheit. Er wirkt wie ein Filter, der die sprühende Frische des Augenblicks dämpft, weil wir alles Neue sofort mit unseren alten Schubladen abgleichen.

Weshalb fühlen wir so wenig von dem Schatz, der „in Christus“ – also in deiner eigenen unendlichen Tiefe – verborgen liegt? Weil uns der Raum des Nichtwissens, in dem es keine Geländer mehr gibt, zutiefst unsicher erscheint. Wir verwechseln Intelligenz mit Weisheit. Während Intelligenz nur das bisher Bekannte in höchster Form verwaltet, ist Weisheit das Empfangen einer Information, die jenseits deines Erfahrungsschatzes liegt. Es ist das lebendige „Ich Bin“ – eine Frequenz, die nicht aus dem Denken kommt, sondern aus dem reinen Sein.

Genau dort, wo dein gewohntes Funktionieren leiser wird und der innere Autopilot die Orientierung verliert, beginnt die Weisheit ihre Schönheit zu entfalten. Du verspielst deine Präsenz, wenn du nur dem vertraust, was du schon kennst.

„In Christus“ zu sein bedeutet, die kindliche Leichtigkeit wiederzuentdecken, die nicht wissen muss, wohin der Weg führt. Es ist der Moment, in dem dein bisheriges Buch kurz still liegt. Der wahre Schatz liegt an der Schwelle, wo du bereit bist, die Unsicherheit nicht mehr zu umgehen. Dort, im freien Fall des Nichtwissens, endet das Spiel des Egos und das Leben selbst beginnt zu sprechen.

Weisheit beginnt dort, wo dein Wissen aufhört und das Unbekannte dich zu atmen beginnt.

Welche alte Antwort lässt du heute los, um das unfassbar Neue zu empfangen?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

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3 Kommentare

  1. Lieber Theophilos

    Dieser Text ist ein sanftes Hinzeigen und trifft mit einer Klarheit den wahren Grund wo wir immer noch festhalten und uns im Kreise drehen.

    Ich erkenne diese Geländer an dehnen wir uns halten, genau so wie du beschrieben hast.

    Das Ego hat diese Geländer erfunden um sich immer wieder mit was zu messen.
    Es hält sich an verschiedenen Strukturen und alten Mustern fest.

    Ich erkenne diese und sehe wie verknüpft alles miteinander ist.

    Aber darum geht es nicht . Unsere Weg geht nach innen in unser Christusdasein

    Aufmerksamkeit folgt dem was wir festhalten und unseren Glauben schenken.
    Welchen Gedanken glauben wir?
    Lassen wir sie ziehen und beobachten nur.
    Wir bestimmen wohin unsere Energie geht.

    Bleiben wir in der göttlichen Energie und lassen los, was uns niemals tragen wird.

    Der Verstand der kein Gefühl kennt ,
    wird die Göttlichkeit niemals erfassen, man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

    1. Liebe Evi,
      dein Herz hat den „heiligen Moment des Aufhörens“ bereits erkannt. Wo die Geländer des Verstandes wegfallen, beginnt das Leben ohne Geländer.
      Du bist bereits die Christus-Natur, die du im Innen suchst – vollkommen und ungetrennt, genau hier und jetzt.

  2. Ich lese deine Worte und spüre sie kommen aus deiner Mitte, es sind nicht Worte aus dem Egodenksystem. Sie lassen Leichtigkeit spüren und geben ein Gefühl von Halt und Getragen sein. Danke Theophilos für dein Mitgehen🙏

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