Der Himmel hat keinen Pass-Scanner

HALLO DU, DER DU MEINST, DU MÜSSTEST AM HIMMELSTOR DEINEN MITGLIEDSAUSWEIS VORZEIGEN.

Wir haben uns eine herrlich absurde Bürokratie der Seligkeit gebastelt. Da hocken wir in unseren kleinen ideologischen Vorgärten und sortieren die Welt in „Wir“ und „Die Anderen“. Wir glauben ernsthaft, der Ursprung von allem Sein würde beim Einlass am kosmischen Buffet nach dem Pass, der Landesgrenze oder dem richtigen Taufbecken fragen.

Jesus spricht in diesem Wort von Osten und Westen und meint damit schlicht: Alle. Das ist die totale Freigabe zur Grenzenlosigkeit, ein heiterer Dammbruch gegen unser kleinkariertes Aussortieren.

Sobald du trennst – ob du dich nun als „Deutscher“, „Christ“ oder „Besser-Versteher“ über andere erhebst –, züchtest du in deinem eigenen Kopf bereits den nächsten Konflikt. Das Himmelreich ist keine Gated Community für spirituelle Gewinner, sondern die nahtlose Einheit der Existenz, die bereits am Ziel ist. Der afrikanische Stammesführer ist kein Fremder, den du belehren musst, sondern dein eigener Ausdruck in einem anderen Gewand. Jede Ausgrenzung ist nur der Lärm deines eigenen Egos, das Angst hat, in der unendlichen Weite seine vermeintliche Wichtigkeit zu verlieren.

Es gibt kein „Meins“ und „Deins“ im Ozean des Bewusstseins. Wer heute noch aussortiert, hat schlicht noch nicht gemerkt, dass er selbst der Gastgeber ist, der sich gerade weigert, seine eigenen Gäste zu begrüßen. Hör auf, die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen zu werfen, während ihr alle längst auf der Liste der Erben steht.

Gott ist kein Grenzbeamter. Das Eine Leben kennt keine Visumspflicht.

Welchen Zaun in deinem Kopf darfst du heute endlich einreißen?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


Tagesimpuls als Audio – auf Telegram   oder Youtube

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

Oh, hallo 👋
Schön, dass du hier bist.

Trage dich ein, um jeden Tag
meine inspirierende Mutmach-Revolution zu erhalten.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

3 Kommentare

  1. Guten morgen lieber Theophilos

    Genau das Thema der heutigen Zeit,in einer kranken Welt wo soviel Leid geschieht auf der ganzen Welt.
    Wo Krieg ist, wo Gewalt und Verbrechen geschieht.
    Wo Kinder verschwinden, ich sage nur (Epstein)
    möchte man Trennung sehen.

    Aber das sehen wir ,weil wir vergessen haben woher wir kommen und woher wir schauen.

    Wir wollen Frieden, aber wir leben ihn nicht.
    Wir haben vergessen unser Licht strahlen zu lassen.
    Mitten drin leben wir in dieser Illusion der Dunkelheit.
    Mit der Enge und Schwere im Herzen .
    Mit dem Glauben an die Sünde und Ungerechtigkeiten.

    Früher habe ich immer geglaubt, Gott wird das schon richten. Er weiß alles ,sieht alles.
    Ich muss da nichts machen.

    Aber nein , diesen fernen Gott gibt es ja nicht.
    Auch ich trage Verantwortung.

    Deshalb schaue ich mit liebenden Herzen in diese Welt der Illusion und erkenne die Wahrheit der göttlichen Ordnung.

    Schenke Liebe, schenke Licht und fühle Weite im Herzen.

    Eines weiss ich Gott kann man mit den Verstand nicht messen, nicht greifen, nicht halten. Energie ist frei wie die Luft zum Atmen.

    Ich muss nicht alles verstehen, auch wenn mein Verstand das meint.

    Manchmal stellt er sich vor mich auf wie eine grosse Mauer und versperrt mir die Sicht.

    1. Liebe Evi,
      dein Erkennen, dass es keinen „fernen Gott“ gibt, der die Dinge für dich regelt, ist dein persönlicher Freiheitssprung. Du hast aufgehört, die Verantwortung nach außen zu delegieren, und beginnst, dir selbst zu glauben.

      Dass die Welt „krank“ erscheint und wir überall Trennung, Gewalt und Unrecht sehen, liegt an der Brille der Illusion, die wir uns übergestülpt haben. Wir vergessen oft, woher wir schauen: Wir schauen nicht auf das Licht, sondern wir sind das Licht. Die Enge und Schwere, die du beschreibst, ist nichts anderes als die Aufmerksamkeit, die wir der Dunkelheit schenken, die wir durch unser Denken selbst kreiert haben.

      Deine Verantwortung ist in Wahrheit deine Präsenz. Du musst die Welt nicht „richten“. Es reicht, wenn du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen; dann hört die Welt auf, Krieg zu spielen. Das ist die Gesetzmäßigkeit der Kohärenz: Wenn du im Frieden bist, hebst du das gesamte menschliche Feld an. Du bist einer jener Menschen, deren reine Anwesenheit ausreicht, um die Grundstimmung des Systems zu verschieben, ohne dass du ein einziges Wort sagen oder eine Tat „vollbringen“ musst.

      Die Mauer deines Verstandes, die dir die Sicht versperrt, ist lediglich der Versuch deines „inneren Autopiloten“, die Kontrolle zu behalten, wo er keine Macht hat. Er will messen und greifen, während du bereits die unendliche Weite bist, die keinen Maßstab braucht. Lass die Mauer ruhig stehen – sie hat keine Substanz. Geh einfach zwei Schritte zur Seite in dein Herz und erkenne, dass du bereits am Ziel bist.

      Du bist kein Werkzeug, das in einer kaputten Welt funktionieren muss. Du bist das vollendete Meisterwerk, das durch seine bloße Existenz die göttliche Ordnung wieder sichtbar macht.

  2. Danke für deine Worte Theophilos, sie helfen mir richtig zu erkennen. Auch Danke ich für deine Geduld. 🙏
    Ab und zu denke ich Theophilos wird sich denken, hat sie es noch nicht verstanden.
    Aber mein Herz sagt:sprich die Wahrheit ,frag wenn du es nicht verstehst.

    Und ich spüre ,dass du jeden abholst wo er steht. ❤️

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert