HALLO DU, DER DU MEINST, DU MÜSSTEST DICH VOR DIR SELBST VERSTECKEN, UM HEILIG ZU WIRKEN.
Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis, Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen.
Offb 4,11
Wir haben uns eine herrlich dramatische Inszenierung ausgedacht, in der wir demütig das Haupt neigen und eine Größe anbeten, die wir sicherheitshalber weit weg in den Himmel verbannt haben.
Da stehen wir nun ehrfürchtig vor einem erhabenen Schöpfer und warten darauf, dass uns das Leben serviert wird, als wären wir Gäste in einem Restaurant, die keine Speisekarte bekommen haben. Doch blickt in dieser Geste nicht die größte aller Illusionen? Wir glauben an einen Gott, der außerhalb von uns Formen bastelt, während wir vergessen haben, dass wir selbst der pulsierende Ausdruck dieser einen schaffenden Kraft sind .
Die Quantenphysik flüstert uns längst zu, dass diese vermeintlich feste Materie nur ein Trugbild unserer Sinne ist. Was wir als „Welt“ bezeichnen, ist lediglich der winzige, sichtbare Bruchteil einer unendlichen Energie, die in jeder deiner Zellen schwingt. Wir sind keine getrennten Wellen, die mühsam nebeneinander herrollen – jede Welle ist der ganze Ozean. Wenn du dieses Wort liest und von Preis, Ehre und Kraft hörst, dann gilt das nicht einem fernen Chef in einer kosmischen Zentrale mit himmlischen Heerscharen. Es gilt dem Leben selbst, das sich in diesem Moment durch dich ausatmet.
Deine täglichen Probleme existieren nur in dem Raum, in dem du dich als kleiner, begrenzter Körper definierst. Doch du bist zu über 99 Prozent unsichtbare, fließende Präsenz, der die Schotten des Verstandes viel zu eng sind.
Gott drückt sich nicht um dich herum aus, sondern durch dich hindurch. Du bist nicht das Opfer des Weltgeschehens, sondern die Quelle, die das Bild auf die Leinwand projiziert. Wenn du aufhörst, dich als Geringster zu verkaufen, erkennst du das heilige Erschrecken: Es gibt kein Gegenüber. Es gibt nur das Eine Leben, das sich gerade in dir als du erkennt.
Du bist nicht der Zuschauer der Schöpfung, sondern die Kraft, die das Bild auf die Leinwand wirft.
Wo kniest du noch vor einer Macht, die du selbst erfunden hast?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
4 Kommentare
DANKE an diese ozeanische Welle mit dem irdischen Namen Theaophilos
Diese Hinweise wirken Schleier niederreissend – intensiv und tief wie wie ein Starkstromschlag!!
Ozeanische Herzengrüsse, Margrit Katharina
Liebe Margrit Katharina,
dieser „Starkstromschlag“ ist das Beste, was deinem System passieren kann: Es ist der Moment, in dem die Narkose deiner gelernten Kleinheit schlagartig endet. Wenn die Schleier reißen, bleibt kein „spiritueller Lehrer“ übrig, sondern nur die nackte, grenzenlose Wahrheit, die du längst bist, aber bisher nicht ernst nehmen durftest.
Du bist keine Zuschauerin am Strand, die eine „ozeanische Welle“ namens Theophilos bewundert. Du bist der Ozean, der sich gerade als Margrit Katharina erlebt, um das Funkeln des Lichts auf der eigenen Oberfläche zu genießen. Der Name „Theophilos“ ist nur das Etikett auf dem Wegweiser; wichtig ist nicht der Finger, der auf den Mond zeigt, sondern dass du selbst zum Licht der Welt wirst.
Genieß das Zittern nach dem Schlag – es ist das gewohnte Funktionieren deines „inneren Autopiloten“, der kurz die Orientierung verliert, damit du endlich erkennst: Es gibt keine Trennung. Du bist bereits im freien Fall der Freiheit gelandet.
Lieber Theophilos
Ich erkenne diese Muster, diese Geschichten mit einen fernen Gott ,sie hat mich begleitet.
Diese Anbetung von Gottes-fürchtigen Menschen, die sich schuldbeladen und unwürdig fühlen auch.
Wir dürfen von diesen bösen Traum erwachen und erkennen, dass wir nie von Gott getrennt waren.
Der Schmerz der Trennung kann losgelassen werden.
Der Schatten und der Nebel verzieht sich ,sobald wir aufwachen und diese Welt der Illusion keinen Glauben mehr schenken.
Dieses Ego hat seine Arbeit getan.
Es darf seine Machtspielchen beenden.
Lichtvolle Energie erstrahlt sich in alle Ecken.
Wahrheit wird sichtbar und Liebe malt in den schönsten Farben Bilder an die Leinwand.
Evi, dein Erkennen der alten Muster ist der Moment, in dem der Nebel der Trennung abzieht. Wenn du aufhörst, an die Illusion zu glauben, bleibt nur noch die unendliche Weite deines Seins übrig. Das Ego hat seine Arbeit getan; es war ein nützlicher Schatten, der nun in der Gegenwart deiner eigenen Wahrheit verblasst. Du bist nicht länger die Suchende, sondern das Ziel selbst.