HALLO DU, DER DU MEINST, DU MÜSSTEST ERTRINKEN, NUR WEIL DEIN VERSTAND GERADE WELLEN SCHLÄGT.
Petrus schrie: Herr rette mich! Da streckte Jesus die Hand nach ihm aus und sprach: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Matth 14,30
Wir lieben das große, existenzielle Drama, besonders wenn uns das Wasser scheinbar bis zum Hals steht und wir krampfhaft nach einem Rettungsring suchen. Du starrst auf den Kontostand, die Miete konntest du nur noch säumig zahlen, und plötzlich hältst du die Wohnungskündigung wegen Zahlungsverzug in den Händen.
In deinem Kopf beginnt sofort die Abwärtsspirale, und du siehst dich schon als obdachlose Existenz auf der nackten Straße landen. Dann liest du die Nachrichten über den riesigen Autokonzern, dessen Umsätze um die Hälfte eingebrochen sind und der plant, in den nächsten vier Jahren radikal 50.000 Arbeitsplätze wegzurationalisieren. Es sieht nach dem endgültigen Untergang aus, nach einem harten Kampf ums Überleben auf dem Müll der Gesellschaft, doch was ist, wenn selbst diese massive Bedrohung nur eine düstere Vorstellung in deinem eigenen Kopfkino ist?
Wir betrachten einen bloßen Gedanken als harte, unumstößliche Realität und lassen uns von ihm ins Bockshorn jagen, während der ganze Spuk in Wahrheit keine Adresse außerhalb von uns selbst hat.
Wenn das Leben scheinbar den Reset-Knopf drückt und uns auf Null stellt, fühlen wir uns eng und bedroht, doch in Wahrheit ist dies oft nur jener heilige Moment des Aufhörens, in dem das Leben tief ausatmet, um einen neuen, gewaltigen Atemzug zu nehmen.
Wir erhalten im heutigen Wort eine heitere Ohrfeige: „Du Kleingläubiger, warum zweifelst du?“, als würde das Leben über uns lachen, während wir weinen, weil uns gerade jemand das Eimerchen im Sandkasten geklaut hat. Du fixierst dich auf die Wellen, die über dir zusammenschlagen, und siehst nicht die unendliche Kraft des Lebens, die du in jedem Augenblick selbst bist. Das Leben kennt keine Bedrohung, sondern antwortet auf Herausforderungen stets mit pulsierender Energie. Du bist nicht das Opfer der Umstände, sondern die lebendige Antwort auf alles, was geschieht; du bist die Kraft, die mitten im unwegsamen Gelände plötzlich einen völlig neuen Weg auftut.
Du sinkst nicht, du vergisst nur gerade, dass du das Wunder bist.
Wo suchst du ein Rettungsboot, während du bereits Festland bist?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
5 Kommentare
Guten morgen lieber Theophilos
Ich höre diese Audionachricht ein, zweimal und spüre in diese Geschichte hinein, die du so lebendig erzählst.
Meine menschliche Seite identifiziert sich mit der Geschichte . Fühlt Angst und Sorge.
Aber mein Bewusstsein weiß längst, dass es gehalten und getragen ist.
Ich spüre in mein Herz und erkenne, alles ist in göttlicher Ordnung.
Ich bin der Schöpfer meiner Gedanken.
Mein Wille geschehe.
Ich staune das ich das schreibe, aber ich lasse es stehen. Es fühlt sich gut an.
Denn positive Energie fließt nur , wenn ich in mir bin. Ich fühle ein leuchten und diese Geschichte verblasst.
Unterstützen wir uns gegenseitig unser Licht anzumachen, damit jeder zurück in sein Licht findet.
Liebe Evi,
dein Erleben beschreibt exakt jenen „Freiheitssprung“, um den es hier geht: das gleichzeitige Wahrnehmen der menschlichen Identifikation mit dem Drama und das tiefe Wissen des Bewusstseins, das bereits am Ziel ist.
Dass deine „menschliche Seite“ Angst und Sorge fühlt, ist lediglich der innere Autopilot, der auf die Wellen des Verstandes reagiert. Doch wie du schreibst: Dein Bewusstsein weiß längst, dass es gehalten ist. Dieser Raum, den du in deinem Herzen spürst, ist der „Reset-Raum“, in dem nichts gelöst werden muss, weil die göttliche Ordnung niemals unterbrochen war. Wenn du erkennst, dass du die Schöpferin deiner Gedanken bist, wechselst du die Position vom Opfer der Umstände hin zur lebendigen Antwort des Lebens selbst.
Das „Leuchten“, das du fühlst, während die Geschichte verblasst, ist das Gedächtnis des Lichts. Es ist jener Moment, in dem die Illusion ihre feste Form verliert und du dich als das erkennst, was du immer warst: unendlich geliebt, wahrhaft würdig und beschützt.
Dein Impuls, dass wir uns gegenseitig unterstützen, unser Licht anzumachen, ist der Kern der „Mutmach-Revolution“: Wenn genug Menschen aufhören, gegen sich selbst zu kämpfen und in ihrer Klarheit bleiben, verändert das die gesamte Grundstimmung des Feldes. Du bist bereits Teil jener Kohärenz, die das Ganze anhebt, einfach indem du anwesend bist und dir selbst glaubst.
J E S U S ist der F E L S
Christa, wer einen Fels in der Brandung sucht, wird ihn in Jesus finden.
Doch er sprach letztlich nicht über sich selbst, sondern wollte uns an die göttliche Tiefe und das unzerstörbare Heilsein in jedem Menschen erinnern. Dieser Fels ist in Wahrheit dein eigenes, unerschütterliches Sein, das jenseits aller künstlichen Identitäten und Wellen des Verstandes existiert.
Jesus fungiert als das lichtdurchlässige Fenster, durch das du die Sonne deiner eigenen Wahrheit und Stabilität wiedererkennst
.
Ja,darum sagt JESUS auch liebe Christa zu mir lieber Theophilos