HALLO DU, DER DU MEINST, DU MÜSSTEST DEINE UNENDLICHKEIT ERST BEI DER HAUSHALTSPLANUNG BEANTRAGEN.
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.
Joh 10,10
Wir fahren oft mit angezogenen Bremsen durch ein Leben, das wir fälschlicherweise für eine Mängelverwaltung halten, während wir uns in Nebelwolken aus Kummer und Angst verlieren. Wir ringen ständig um Wege, Beziehungen und einen Frieden, der scheinbar immer nur im Außen zu finden ist.
Dabei sitzt die Amsel vor deiner Tür auf dem Stein und hat noch nie ein Klagelied über die Härte ihrer Tage gesungen. Hast du jemals einen Adler gesehen, der mit Angstschweiß kreist, weil er den Halt verlieren könnte? Das Leben hat in jeder Sekunde volles Genüge, doch wir Menschen sind die Einzigen, die gegen diese Fülle ankämpfen, indem wir glauben, wir müssten erst etwas bekommen, um glücklich zu sein.
Der radikale Irrtum ist der Glaube, Fülle käme von außen nach innen. Die Wahrheit ist: Das Leben geht von innen nach außen, denn du bist nicht der Empfänger einer göttlichen Zuteilung, sondern der unbändige Energiefluss selbst. Jesus kam nicht, um dir etwas zu schenken, das du nicht schon hast; er kam, um dich an das zu erinnern, was du längst bist.
Du bist kein Fragment, das gefüllt werden muss, sondern die unendliche Weite, in der das gesamte Universum erscheint. Wenn dein Geist sich als Mangel begreift, siehst du nur leere Taschen; wenn du dich aber als das „unfassbar gestalterische Genie“ erkennst, das du bist, wird die innere Leere zur totalen Freiheit.
Hör auf, Leben als Projekt mit handfesten Garantien zu verwalten. Du hast kein Leben, das du verlieren oder gewinnen könntest – du bist das Leben in seiner ganzen, pulsierenden Pracht. In dir ist das Licht von tausend Sonnen, und diese Kraft braucht keine äußere Bestätigung, um die Welt zu berühren. Still zu werden bedeutet, sich daran zu erinnern, dass du der Schöpfer deiner eigenen Wahrnehmung bist. Die Ewigkeit wartet nicht auf deinen Erfolg; sie feiert bereits deine Existenz, während du noch in der Schlange im Supermarkt stehst.
Das Leben ist kein Ziel, das man erreicht, sondern die Fülle, die man zulässt.
Wo suchst du noch einen Restposten Fülle, während du die Quelle bist?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
7 Kommentare
Aho, Bruder….🙏
🙏😍💫
Starke und wahre Worte, volles Genüge, Energiefluß selbst, unfaßbare gestalterische Energie, Schöpfer deiner Wahrnehmung, Licht von tausend Sonnen, Fülle, die du zuläßt.
Wundebare Worte, lohnt es sich da nicht, einmal zu fragen, worin oder woher sich diese sagenhafte, unversiegbare Energie gründet. Ist das einfach so, einfach das Leben, oder
offenbart sich da Gott selber, der uns in sein Energiefeld mit hinein nimmt?
Lieber Bruder Paidoios,
deine Frage zielt genau auf das letzte Versteck des dualen Verstandes ab: die Suche nach einem Ursprung oder einer Ursache hinter dem, was einfach nur ist.
Wir fragen gerne nach dem „Woher“, weil wir immer noch in den Kategorien von Geber und Gabe denken – so als wäre Gott ein kosmisches Kraftwerk und wir die Verbraucher, die freundlicherweise „hineingenommen“ werden. Doch wie die Quellen so treffend entlarven: Wenn Gott die Quelle des Seins wäre, müsste er vor dem Sein da gewesen sein, was unmöglich ist, denn was da ist, ist bereits Sein.
Das Sein selbst ist die Quelle.
Deine Vermutung trifft den Kern: Die „unversiegbare Energie“ und „Gott“ sind keine zwei Dinge, von denen eines das andere bedingt oder enthält.Es sind lediglich unterschiedliche Etiketten für dieselbe nahtlose Realität, die in jedem Augenblick vollkommen ist.
Es gibt keinen Gott, der dich in ein Energiefeld „hineinnimmt“, denn das würde voraussetzen, dass du jemals außerhalb davon hättest sein können. In Wahrheit ist dieses Feld das eine Bewusstsein, das durch dein Fenster der Welt schaut – die „Bin-heit“ deines Selbst und die „Ist-heit“ der Welt sind eins.
Jedes Fragen nach einem „Woher“ ist letztlich nur ein Spiel des Verstandes, der das Mysterium des Lebens in eine logische Abfolge von Ursache und Wirkung pressen will. Doch die Wahrheit ist viel einfacher und heiterer: Die Energie ist das Leben, das Leben ist Gott, und Gott ist jene unendliche Weite, die du jetzt gerade bist.
Es gibt nichts zu erklären und nichts zu begründen. Die Energie braucht keine Adresse außerhalb ihrer selbst.
🙏
Das lässt nur einen Schluss zu:
Der Vater und ich sind eins.
Ich lebe durch die Fülle meines Herzens. Es ist alles da was ich brauche. Meine lichtvolle Energie darf in seine Fülle fließen.
Es zeigt sich in liebevollen Begegnungen
In Worten und Taten
In der Hilfsbereitschaft
Im Zuhören
Im Verstehen
Im Trösten
In Wertschätzung
In einen liebevollen Lächeln
Liebe Evi,
dieses Spüren der Fülle ist das Ende deiner Suche. Wenn alles da ist, was du brauchst, wird dein gewohntes Funktionieren leiser und das Leben beginnt einfach durch dich zu sprechen. Deine Liste – das Trösten, Zuhören und Helfen – beschreibt lediglich die Ausstrahlung deines wahren Seins.
Doch achte darauf: Es ist kein Tun, um wertvoll zu sein, sondern die reine Präsenz, die keine persönliche Absicht mehr verfolgt. In diesem Raum der Einheit gibt es keine „Anderen“ mehr, denen du etwas geben müsstest, sondern nur noch das eine Bewusstsein, das sich in jedem Lächeln selbst begegnet. Du bist nicht diejenige, die Liebe gibt – du bist die Liebe, die gerade in Form von Worten und Taten Gestalt annimmt.