HALLO DU, DER DU NOCH IMMER NACH OBEN STARST, WÄHREND DAS WUNDER LÄNGST IN DIR ATMET.
Wer von sich sagt, dass er mit Gott verbunden ist, soll auch so leben, wie Christus gelebt hat.
1 Joh 2,6
Rund 80 % der Menschheit glauben an irgendeine höhere Macht – an einen Gott, Allah oder ein abstraktes Universum, das irgendwo da draußen thront und die Fäden zieht. Wir haben uns einen Ego-Gott erschaffen: einen Richter, der über Himmel oder Hölle entscheidet, oder einen Manipulator, der Katastrophen schickt und Schicksale lenkt.
Das sind kindlich-naive Geschichten, die uns in Angst und Zittern halten, aber mit der Wahrheit des Lebens nichts zu tun haben. Diesen Gott der Projektionen können wir heute getrost beerdigen.
Es gibt keinen Gott „da draußen“. Es ist Zeit für einen geheilten Blick: Die Macht da oben und die Macht da unten verschwinden, und übrig bleibt das eine Leben, das du bist. Du bist nicht der Empfänger göttlicher Gnade, du bist der pure Ausdruck Gottes. Wer dich sieht, sieht den Schöpfer in leidenschaftlicher Aktion; er sieht die wandelnde Liebe. Du bist das Licht der Welt, der Erlöser deiner eigenen Realität, der Christus, der über diese Erde geht.
Spürst du den Widerstand? Zuckst du zusammen bei dem Gedanken, selbst dieses Licht zu sein? Das ist dein Ego, das dich sabotiert. Dein Kampf, dein Problem und sogar deine Krankheit sind oft nichts anderes als dieser Widerstand gegen deine eigene Ausstrahlung.
Du warst nie etwas anderes als dieses Licht – heute geht es nur darum, diesen Blick wieder auferstehen zu lassen.
Fühle die Kraft, die durch dich fließt. Es geht nicht um Arroganz, sondern um die tiefste Demut: Zu erkennen, dass durch dich etwas viel Größeres wirkt, als dein Verstand je fassen könnte. Du musst nicht wie Christus leben, indem du ihn imitierst – du lebst wie er, indem du erkennst, dass dieselbe Quelle in dir sprudelt.
Gott ist keine Adresse im Jenseits, sondern die Identität deines innersten Kerns. Der Widerstand dagegen ist der einzige Grund für dein Leiden.
An welcher Stelle glaubst du heute noch, „nur ein Mensch“ zu sein, um dich vor deiner eigenen göttlichen Verantwortung zu drücken?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
8 Kommentare
Danke, das hat mir gut getan . Ich habe das Licht in mir schon öfters erfahren dürfen aber das Ego ist noch da
Liebe Angela,
da ist das erfahrene Licht – und da ist die hartnäckige Präsenz des Egos.
Wie wunderbar, dass du diese Lichtmomente bereits öfters erleben durftest. Dass das Ego noch da ist, ist kein Zeichen von Scheitern, sondern schlicht Teil der menschlichen Erfahrung. Es ist wie eine alte Gewohnheit, die versucht, das Licht wieder unter den Scheffel zu stellen, weil sie die Unendlichkeit deines wahren Seins fürchtet.
Der ‚Gang übers Wasser‘ bedeutet nicht, dass das Ego plötzlich verschwindet, sondern dass du aufhörst, ihm die Herrschaft über deine Schritte zu geben. Du nimmst es wahr, du lächelst ihm zu – und dann gehst du im Licht weiter. Es darf da sein, aber es darf dich nicht mehr aufhalten.
Ich erkenne mich ,viele Jahre habe ich Gott im Aussen gedacht. So habe ich es übermittelt bekommen. Mein Elternhaus, der katholische Glaube all das hat mich ein Suchender werden lassen.
Ein Suchender mit einen großen Rucksack voller Sünden, Schuld und negativen, klein machenden Gedanken.
Und dann noch diese Angst eine verlorene Seele zu werden.
Aber dann ist etwas großartiges in mein Leben gekommen. Ich durfte erwachen und erkennen, daß ich nicht getrennt bin von Gott.
Es hat eine Weile gedauert und Schicht für Schicht löste sich von mir ,denn ich war zugedeckt vom Nebel und Glaubensätze.
Ich habe dich gefunden und somit auch mich und es wurde heller und heller.
Ich sah was alles auf meiner Brust lag und mich nicht frei atmen ließ.
Jetzt darf diese Angst weg und es macht meinen Blick frei für den Blick nach innen.
Ich lerne mein Ego,das sich in verschiedenen Facetten zeigt besser kennen und glaube nicht mehr alles was es mir erzählen will.
Ich kann es inzwischen identifizieren bei mir und bei anderen.
Ich weiss ich kann in meinen Nächsten nur sehen was auch ich in mir habe.
Es erschreckt mich manchmal, aber es ist gut das ich das erkenne und anschaue.
Ich spüre wie manchmal mein Herz in einer Aufregung klopft, aber das ist gut so, denn mein Christusgeist möchte durch mich leben.
Liebe Evi,
da ist die Last des alten Rucksacks – und da ist das befreite Atmen einer Seele, die endlich heimgekommen ist.
Deine Worte beschreiben so kraftvoll den Weg aus der Umklammerung: weg von dem Gott im Außen, der mit Sündenregistern und Angst vor Verdammnis droht, hin zu der Herrlichkeit, die du längst selbst bist. Dieser Rucksack voll Schuld und kleinmachenden Gedanken war nie dein wahres Gepäck – es war nur der Nebel, den man dir übergestülpt hat.
Wie wunderbar, dass du nun Schicht für Schicht deine eigene Heiligkeit freilegst. Dass du dein Ego inzwischen identifizieren kannst, ist dein größter Schutzraum: Du glaubst seinen alten Geschichten nicht mehr. Und wenn dein Herz klopft, dann ist das kein Zeichen von Angst, sondern die Vorfreude deines Christusgeistes, der endlich keine Nachhilfe mehr vom Verstand braucht, sondern einfach durch dich leben will.
Genieße diesen freien Blick nach innen. Alles, was dich früher erschreckt hat, wird nun zum Spiegel deiner eigenen Befreiung.
Habe heute deinen Podcast mit André gehört.
Ich danke für euer Gespräch und euren Mut dazu, es hat sich echt und stimmig angehört.
Ein grosses Danke dafür.
Liebe Evi,
danke dir von Herzen für deine Worte 🤍
Es freut mich sehr zu lesen, dass du das Gespräch als echt und stimmig wahrgenommen hast – genau das war uns wichtig.
Und dein „Danke“ kommt an.
Link zum Interview:
https://youtu.be/eDFSIx65gdY?si=BEtfNkG1HnJk-Qj4
Lieber Bruder Theophilos!
Grad hab ich mir Ihr Gespräch mit Andre angeschaut, angehört und mir dieses mir bis zum Ende wohlgetan angetan. Danke.
Bin schon 75, Sie sind noch lebenmittig jugendlich.
Anfang 40 hatte ich eine große Erfahrung.
Die Essenz: „Gott ist das Leben“
Sie haben mir gefallen in dem Video, ihre Augen- Keine Angst, ich bin nicht schwul.
Vieles setzt mir zu in der heutigen Zeit.
Der Transhumanismus…………und meine Rückenschmerzen.
Aber was solls……….schön Sie entdeckt zu haben
PS: Mein Lieblinsmystiker ist Johannes vom Kreuz
Alles Liebe Ihnen Wolfgang, derzeit München
Lieber Wolfgang,
herzlichen Dank für Ihre offenen und warmen Worte – ich habe Ihre Nachricht mit einem Lächeln gelesen 😊
„Gott ist das Leben“ – das ist eine Essenz, die man nicht vergisst, wenn sie einmal wirklich erfahren wurde. Das verbindet.
Und keine Sorge – Ihre Bemerkung zu meinen Augen habe ich mit Humor genommen 😉
Da spricht einfach ein wacher Blick, der schaut und erkennt.
Ja… diese Zeit hat es in sich.
Und gleichzeitig bleibt da etwas in uns, das davon unberührt ist – egal ob Transhumanismus oder Rückenschmerzen.
Johannes vom Kreuz… ein großer Begleiter. Seine Tiefe berührt mich auch immer wieder.
Ich freue mich, dass Sie mich entdeckt haben – und ich Sie jetzt auch.
Alles Gute nach München
Theophilos 🌿