WENN DEIN LEBEN AUS DEM RAHMEN FÄLLT

HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS SICHERHEIT DARIN LIEGT, DASS MORGEN ALLES GENAUSO IST WIE GESTERN.

Wir lieben das Berechenbare. Wir haben unsere Tage in ritualisierte Abläufe gepresst: Aufstehen, Frühstück, Arbeit, Haus, Garten – eine Endlosschleife des bereits Bekannten. Wir nennen das „Leben“, doch in Wahrheit ist es oft nur eine Wiederholung von gestern und vorgestern.

Wir glauben, wir wüssten, wie sich die Zukunft entwickelt, weil wir sie aus unseren Erfahrungen der Vergangenheit zusammenbasteln.

Doch wann wird das Leben wirklich besonders? Wann geschehen diese „Zeichen“, von denen dieses Wort spricht? Genau dort, wo dein Rahmen sprengt! Wo du an einer Schwelle stehst, an der dein Erfahrungsschatz keine Ahnung mehr hat. In dem Moment, in dem du absolut nicht weißt, wie es weitergeht. Das ist der Punkt, an dem die meisten von uns umkehren. Wir bekommen Angst, weil wir den nächsten Schritt nicht absehen können. Wir erklären uns logisch und „sauber“, warum das jetzt gerade nicht geht, warum wir nicht begabt genug sind oder das Geld fehlt.

Es will dich nicht „bauchpinseln“, sondern es lädt dich ein, den einen Schritt zu wagen, der dir unmöglich erscheint. Dort, wo du glaubst, dich in die Stille zurückziehen zu müssen, lässt das Leben plötzlich ein weltweites Zentrum entstehen.

Dort, wo du sagst: „Das ist unrealistisch“, stehst du in der Arroganz deines Egos, das dem Leben vorschreiben will, was zu funktionieren hat. Das Leben wartet darauf, dass du dich voll in die Ungewissheit fallen lässt. Nur dort kann es dir Wege schenken, die du nie zu träumen gewagt hättest. Sei kühn! Sei verrückt! Wenn dein Verstand „Stopp“ schreit und deine Angst „Aua“, dann weißt du: Du stehst genau richtig. Es ist die Einladung in dein persönliches Wunder.

Wunder sind keine Verstöße gegen die Natur, sondern Verstöße gegen deine begrenzte Vorstellungskraft. Wahres Leben beginnt dort, wo deine Planung endet.

Welchen Schritt hältst du gerade für „unmöglich“, nur weil du nicht weißt, wohin er führt?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


Tagesimpuls als Audio – auf Telegram   oder Youtube

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

2 Kommentare

  1. Dieses Leben ohne Geländer, dieses Getragensein in der Wahrheit unseres „seins“ will fließen und alles niederreißen was sich in Begrenzung zeigt.
    Das Göttliche will durch uns Menschen in Erscheinung treten und die Macht der Illusion darf sich auflösen.

    1. Liebe Evi,

      da ist die Sehnsucht nach der grenzenlosen Weite – und da ist die Kraft, die jedes Geländer als unnötige Fessel erkennt.

      Wie treffend du es beschreibst: Das Leben ohne Geländer ist kein Sturz ins Bodenlose, sondern das mutige Einsteigen in das eigene, persönliche Wunder. Wenn wir aufhören, uns an den mühsam gezimmerten Sicherheitszäunen unserer Logik und Erfahrung festzuhalten, wird der Weg frei für das, was über unser menschliches Denken und Verstehen hinauswächst.

      Das Göttliche braucht keine Geländer; es ist der tragende Grund selbst. Jede Begrenzung, die jetzt noch „niedergerissen“ wird, war ohnehin nur ein Konstrukt der Illusion, das dich daran hindern wollte, deine eigene unberechenbare Herrlichkeit zu spüren. Lass es fließen – es ist der Christusgeist in dir, der keine Absicherung mehr braucht, weil er weiß, dass er das Ziel bereits ist.

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