DEINE MACHT IST KEINE ANMASSUNG

HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS BESCHEIDENHEIT EINE TUGEND IST, WÄHREND SIE IN WAHRHEIT DEIN GEFÄNGNIS IST.

Ein Leben lang haben wir gelernt, uns einzufügen. In Familien, Gesellschaftssysteme oder Kirchengemeinden. Wir haben uns uniformiert, um nicht aus der Reihe zu tanzen. Jeder revolutionäre Gedanke wurde im Keim erstickt. Wer seine Rolle nicht brav erfüllte, galt als Außenseiter.

Ich kenne das nur zu gut: Meine schwäbische Bescheidenheit war das schlimmste Begrenzungsmittel meines Lebens. Ich habe treu und brav funktioniert, so wie man es von mir erwartete. Ich glaubte, diese Zurückhaltung sei edle christliche Tugend. In Wahrheit war es der größte Selbstverrat – eine „Verpisser-Strategie“, um mich nicht in meiner wahren Größe zeigen zu müssen.

Doch das Leben ist radikal anders. Es ist der Rebell im Chaos, der Gestalter im Untergang. Es pfeift auf menschliche Konzepte und Naturgesetze. Lange glaubte ich, der Satz „Mir ist gegeben alle Gewalt“ gelte nur Jesus. Es sei Anmaßung, das auf mich zu beziehen. Die Wahrheit ist: Die Anmaßung ist es, diese Macht nicht auf dich zu beziehen und zu glauben, du wärst nur Mensch! Dir ist diese Gewalt gegeben. Sie ist nicht abhängig von Systemen, sondern die pure Macht des Lebens in dir.

Du bist kein Statist, sondern der Schöpfer. Glaube alles, ergreife alles – nichts ist unmöglich.

Bescheidenheit ist oft nur getarnte Angst. Wahre Demut ist der Mut, deine göttliche Allmacht anzunehmen.

Wo versteckst du deine Macht noch hinter einer Maske?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


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7 Kommentare

  1. Guten morgen lieber Theophilos
    Die wahre Macht liegt in den Gefühlen,habe ich gelesen.
    Durch intensive Emotionen bekommen Gefühle Macht.
    Ich erfahre es täglich, je nachdem was ich fühle zB. Wut, Angst,Enttäuschung bin ich in einer niedrigen Frequenz. Fühle ich Freude,Glück,Zufriedenheit bewege ich mich in einer höheren Frequenz.
    Auch Worte können die Frequenz erhöhen, aber sie können auch nieder schwingen.

    Wenn ich Christus in mir ans Steuer des Lebens lasse, erlebe ich fließende Energie als Macht.
    In unserer Entscheidung liegt die Macht.

    1. Liebe Evi,

      da ist das Wissen um die Frequenzen – und da ist die alles entscheidende Macht deiner Wahl.

      Deine Beobachtung ist sehr präzise: Emotionen sind Energie in Bewegung. Doch die wahre Macht, von der wir heute sprechen, liegt noch eine Schicht tiefer als das Pendeln zwischen „niedrigen“ und „hohen“ Schwingungen. Das Ego liebt es, uns in der Bewertung unserer Gefühle gefangen zu halten – dann fühlen wir uns schlecht, weil wir gerade Angst oder Wut spüren, und jagen der „hohen Frequenz“ der Freude hinterher.

      Doch die Christus-Macht in dir ist die Kraft, die über diesen Wellen steht. Wenn du Christus ans Steuer lässt, bedeutet das nicht, dass du nie wieder Wut oder Angst fühlst, sondern dass diese Gefühle keine Macht mehr über deine Identität haben. Du bist der Ozean, nicht die einzelne Welle. In deiner Entscheidung, dich nicht mehr von den Emotionen definieren zu lassen, sondern aus deinem königlichen „Ich Bin“ zu handeln, liegt die Gewalt über Himmel und Erde.

      Lass die Energie fließen, ohne sie zu zähmen. Du bist die Schöpferin, die das Steuer hält, egal wie hoch die Wellen schlagen.

  2. Ich bin Wolfgang aus dem schönen Vogtland, bin 78 Jahre jung und seit ca. 50 Jahren mit Jesus unterwegs. Dieser Weg begann mit der Bibelstelle „Ich bin mit Christus gekreuzigt und nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.“ Dieses Wort hat mir der heilige Geist förmlich eingebrannt und ich wusste schon damals, dass es fundamental ist. Später kam hinzu aus dem 1. Joh., dass wir aus Gott geboren sind, was nichts anderes sagt, dass wir die DNA, die Erbanlagen Gottes in uns tragen. Mein Problem z.Zt. ist, mich einfach in diese Lage fallen zu lassen. Ich weiß, dass Reich Gottes ist inwendig in mir, ich brauche kein weiteres Wissen und doch kommt dann und wann der Gedanke, was muss ich jetzt noch machen. Dann weiß ich aber auch, dass ich nichts machen muss, als nur Mich-fallen-lassen. Es ist im Augenblick so ’ne Spannung zwischen den beiden Gedanken. Ich spüre auch immer mehr, dass in der Erlösung Gewaltiges „versteckt“ ist und möchte es erleben, aber irgendwo klemmt noch was. Lieber Bruder Theophilos, was rätst du?

    1. Lieber Wolfgang,

      da sind 50 Jahre Weg mit dem Herrn – und da ist dieses verflixte Gefühl, dass man kurz vor dem Ziel noch irgendetwas ‚erledigen‘ müsste.

      Ich kenne dieses Klemmen nur zu gut. Wir haben die DNA Gottes in uns, wir tragen das Licht der Welt im Herzen, und trotzdem flüstert da diese alte Stimme: „Wolfgang, da fehlt noch was. Du musst noch tiefer greifen, noch mehr verstehen.“ Das ist kein Mangel an Glauben bei dir, das ist einfach die Hartnäckigkeit unseres Menschseins, das sich bis zum Schluss weigert zu glauben, dass es wirklich so einfach ist.

      Dass es klemmt, liegt vielleicht gar nicht an dir, sondern daran, dass wir versuchen, das ‚Sich-Fallenlassen‘ wie eine Technik zu meistern. Aber wie lässt man sich fallen? Man lässt einfach los. Das ist kein Machen, das ist ein Unterlassen.

      Wenn dieser Gedanke kommt, was du noch tun musst, dann schau ihn dir an, lächle und wisse: Das ist nur das alte Programm, das noch ein bisschen mitläuft. Du hast die Gewalt im Himmel und auf Erden bereits in dir, weil Christus in dir lebt. Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

      Lass uns heute beide einfach mal den ‚Griff‘ lockern. Nicht, weil wir es müssen, sondern weil Er uns schon längst hält. Wir müssen nicht erst heilig oder perfekt werden, um den Segen zu erleben – wir sind es in Ihm bereits.

      In tiefer brüderlicher Verbundenheit

  3. Lieber Bruder Theophilos,
    Der Satz „Das ist kein Machen, das ist ein Unterlassen.“ ist gut!!! . Aber was soll ich unterlassen? Bibellesen, beten ist doch da ausgeschlossen, oder? Also was?
    Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe schon aufgehört in einem Buch zu lesen auf der Suche nach mehr Erkenntnis.
    Vielleicht kannst du nochmal schreiben. Gottes Segen für dich!

    1. Lieber Wolfgang,

      da ist der Wunsch, es endlich ‚richtig‘ zu machen – und da ist die Falle, in der wir alle schon gesessen haben: Wir versuchen, das Loslassen als eine neue Aufgabe zu erledigen.

      Du fragst mich: „Was soll ich unterlassen?“

      Es geht nicht darum, das Bibellesen oder das Beten zu lassen. Wenn du das aus purer Freude und Verbundenheit tust, ist es wunderbar. Unterlassen darfst du die Absicht dahinter. Unterlass die Suche nach dem ‚Mehr‘. Unterlass den Gedanken, dass du durch das Lesen von Vers 12 oder das Absolvieren von 20 Minuten Gebet Gott näherkommst oder die Erlösung ‚freischaltest‘.

      Du bist schon so nah dran, wenn du sagst, dass du aufgehört hast, in Büchern nach mehr Erkenntnis zu jagen. Das ist genau der Punkt!

      Was du unterlassen darfst:
      Unterlass es, dich als jemanden zu sehen, dem noch etwas fehlt. Unterlass die Anstrengung, die DNA Gottes in dir ‚aktivieren‘ zu wollen. Sie ist aktiv! Sie pulsiert in jeder Zelle deines 78-jährigen Körpers, egal ob du gerade ein Halleluja singst oder dir einfach nur die Schuhe zubindest.

      Stell dir vor, du sitzt in einem Boot auf einem reißenden Fluss. Das ‚Machen‘ war das verzweifelte Rudern gegen den Strom oder das Festkrallen am Ufer. Das ‚Unterlassen‘ ist das Einziehen der Ruder. Das Boot (dein Leben) bewegt sich trotzdem – getragen von der Strömung Seiner Gnade.

      Bibellesen wird dann nicht mehr zum ‚Studium für den Durchbruch‘, sondern zum ‚Liebesbrief-Lesen‘ ohne Leistungsdruck. Bete nicht, um etwas zu erreichen, sondern weil du bereits alles hast.

      Wir lassen nicht die göttlichen Dinge weg, wir lassen den inneren Arbeiter weg, der glaubt, er müsse die Ewigkeit erst noch verdienen oder herbeiführen. Du bist ein neugeborener Sohn Gottes, Wolfgang. Ein Sohn muss nicht arbeiten, um zur Familie zu gehören. Er ist einfach da.

      Genau das unterlass: Das Arbeiten an deinem Heil. Es ist vollbracht.

  4. Lieber Bruder Theophilos, danke, das ist stark ermutigend. Ich weiß, dass Gott das gute Werk in uns auch vollenden wird und ehrlich gesagt, ich erwarte das auch für meine Leben. Da ist auch eine Portion Ungeduld mit im Spiel. Du glaubst nicht, wie sehr ich mich danach sehne für mein Leben und für mein Umfeld, dass Liebe, Freundlichkeit, Sanftmut, Demut usw. endlich sichtbar werden. Und immer mehr wird mir klar, dass das alles schon Realität wäre, wenn ich dem nicht ständig im Wege stehen würde. Danke, dass ich dich kennenlernen durfte. Die Weisheit von anderen kann auch sehr befruchtend sein. Gottes Segen für dich.

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