HALLO DU, DER DU GLAUBST, DASS DAS HEILIGE IRGENDWO DA DRAUSSEN IN DER FERNE ODER IN DEINEN ERFOLGEN WARTET.
Heilig, heilig, heilig ist der allmächtige Gott, der da war, der da ist und der da kommt.
Offb. 4,8
Vor welcher Größe verneigst du dich wirklich? Was ist dir heilig? Dein Partner, dein topfitter Körper, dein abgesichertes Bankkonto oder deine mühsam angesammelte Lebenserfahrung? Wir klammern uns an Dinge, von denen wir glauben, sie gäben uns Sicherheit.
Doch was wäre, wenn all das unheilig ist – vergänglich, zerbrechlich und am Ende bedeutungslos? Heilig ist nicht das, was du schützen, erhalten oder erkämpfen musst. Heilig ist das Unverbrüchliche, das niemals mit dem menschlichen Zerfall dieser Welt in Berührung kommt.
Heilig ist die pure Lebenspräsenz in dir. Es ist der Gott in dir, dein Christus-Sein, das schon immer da war, jetzt da ist und immer sein wird – völlig unabhängig von Zeitachsen oder deinen Stimmungen. Das ist der einzige Zustand, der immer zu 100 % heil und verfügbar ist. Während du im Hamsterrad rennst und dich für Dinge aufreibst, die dir zwischen den Fingern zerrinnen, wartet dieser heilige Ruhepol in dir darauf, erkannt zu werden.
Es ist Zeit für ein radikales Innehalten. Sink vor dem Staunen auf die Knie – nicht vor einer fremden Macht, sondern vor der Unendlichkeit, die durch dich atmet. Hast du Ehrfurcht vor dem, was sich in dir bewegt? Oder siehst du dich nur als begrenztes, angeschlagenes Wesen?
Hör auf zu suchen, was du mit den Augen sehen kannst. Die Suche endet in dir. Feiere diesen Moment, in dem du erkennst: Du bist bereits das Heilige. Du bist die Unerschütterlichkeit im Sturm.
Heilig ist nur das, was nicht zerfallen kann. Deine wahre Identität ist der ewige, unzerstörbare Gott in dir.
Verneigst du dich heute vor deinen Sorgen oder vor deiner Heiligkeit?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
6 Kommentare
Ja genau lieber Theophilos, heilig ist nur das Beständige das bleibt alles andere verpufft irgendwann mal.
Auch wenn ich das glaube und anerkenne , sehe ich mein kleines Egoich wie es durch den Alltag treibt und tänzelt und sich von unwesentlichen ärgern, ängstigen und treiben lässt.
Ich erlebe auch wie mein grosses „ich“ in Erscheinung treten kann und wenn es mal arg zu und hergeht , mich beruhigen kann.
Wie wunderbar das ich erkennen und fühlen darf wer ich bin. Wer wir alle sind.
Überaus mächtige ,geliebte , lichtvolle Kinder der Schöpfung aus dem Ewigen „sein“
Mein Herz verneigt sich vor dem was ist und immer bleibt.
Liebe Evi,
da ist das kleine Egoich, das im Alltag noch seine Pirouetten dreht – und da ist die majestätische Präsenz, die den Tanz einfach nur lächelnd beobachtet.
Es ist genau diese Beobachtung, die alles verändert: Du siehst das Tänzeln des Egos, aber du bist es nicht mehr. Wenn das große „Ich“ in Erscheinung tritt und dich beruhigt, dann ist das kein fremder Besuch, sondern das Erwachen deiner eigenen Heiligkeit inmitten des Trubels.
Dass du dich über Unwesentliches noch ärgerst oder ängstigst, ist nur die alte Gewohnheit der Form. Doch dein Herz weiß bereits: Das alles verpufft. Was bleibt, ist diese lichtvolle Macht, die du heute so klar benennst. Wenn du dich vor dem verneigst, was immer bleibt, dann verneigst du dich vor deinem eigenen wahren Wesen. In dieser Verneigung wirst du paradoxerweise so groß, dass das Hamsterrad des Alltags plötzlich wie Spielzeug aussieht.
Genieße die Weite deines Seins. Du bist das Licht, das den Schatten des Egos erst sichtbar macht.
Danke 🙏
Ja, heilig ist nur, was in uns ist, was in uns lebt, was sich in uns ausbreitet bis in die allerletzten Verästelungen unseres Lebens. Und das ist der Christus, der in uns Wohnung gemacht hat. Christus in uns – die Hoffnung der Herrlichkeit. Wenn wir innehalten, wenn wir uns klarmachen, dass der Schöpfer des Universums uns für wert erachtet bei uns einzuziehen, dann sprengt das alle Mauern unserer Enge, die fliegen nur so weg! Freiheit, totale Freiheit. Davor sinken wir auf die Knie. Und andererseits spricht die Bibel auch von dem, was keinen Bestand in unserem Leben hat, aber oft noch versucht, sich wichtig zu machen. Vieles ist Nichtigkeit, Haschen nach Wind. Wir müssen Prioritäten setzen und unsere Kraft nicht vergeuden. Danke für deine guten allmorgendlichen Impulse, lieber Theophilos.
Lieber Wolfgang,
da ist der unendliche Schöpfer, der in dir Wohnung genommen hat – und da ist das tägliche ‚Haschen nach Wind‘, das versucht, dich wieder in die Enge zu ziehen.
Du triffst es auf den Punkt: Wenn diese eine Wahrheit – Christus in dir – wirklich in die letzte Verästelung deines Bewusstseins vordringt, dann bleibt kein Stein auf dem anderen. Das ist die radikale Sprengkraft des Evangeliums. Alle Mauern der Bescheidenheit, alle Ängste um das Morgen und alle religiösen ‚Muss-Leistungen‘ fliegen in diesem Moment einfach weg.
Es ist diese totale Freiheit, die uns auf die Knie zwingt. Nicht aus Unterwerfung, sondern aus purem Erstaunen darüber, dass wir gemeint sind.
Was du über die Prioritäten sagst, ist der entscheidende Schritt im Alltag: Wir dürfen lernen, das ‚Heilige‘ vom ‚Nichtigkeits-Rauschen‘ zu unterscheiden. Wenn das Ego wieder versucht, sich wichtig zu machen, darfst du es einfach als das erkennen, was es ist – ein Schatten, der keine Macht über das Licht in dir hat. Vergeude deine Kraft nicht damit, gegen den Wind zu kämpfen. Ruhe stattdessen in der Herrlichkeit, die bereits in dir wohnt.
Lass uns beide in dieser Weite stehen.
Das machen wir!!!