Mich sollst du fürchten und dich zurechtweisen lassen.
Zef. 3, 7
Wenn wir sehen, auf der Erde gibt es Mord und Totschlag, Krieg und Terror, und auch in unserem Leben ist so viel Not und Elend, dann ist das zwar richtig, doch nur eine Seite der Medaille. Wir meinen Reich Gottes ist ganz weit weg und man erkennt kaum mehr Spuren, in einer Welt des Untergangs. Doch hier finden wir eine Antwort. Das Übel der Menschheit, all der Kummer meines Lebens ist mitten im Reich Gottes. Verändertes Leben in Christus ereignet sich nicht außerhalb dessen, was das Leben an den Rand bringt, sondern mittendrin. Es geht nicht darum den Schmerz zu bekämpfen, sondern im Schmerz zur Freude durchzubrechen. Das heutige Wort ist wie ein Rezept gegen Übelkeit. Du sollst Gott fürchten. Damit wird der Angst die Richtung gezeigt. Aus Erstarren im Übel, wird Ehrfurcht vor dem Allmächtigen. Im Zurechtweisen liegt die Weisung zum Richtigen. Darin liegt die Antwort, auf alles, was im Leben auf die Ketten haut.
Wo ich anfange, Ehrfurcht für Gott zu entwickeln, wird meine Gesinnung umprogrammiert. Mit der Gottesfurcht, weicht die Furcht vor der Bedrohung. Wo wir anfangen Gott zu fürchten, manifestiert sich Reich Gottes in uns. Damit ist Gott in meinem Elend gegenwärtig. Es ist einzig meine Umkehr, die meine Welt anders macht. Da kann kein anderer dazu beitragen. Da brauche ich nicht warten, bis sich andere Umstände einstellen, da bin ich selbst in anderen Umständen. Unsere Zuwendung zu Gott schließt den Himmel auf. Wir werden zum Auffangbecken der Gaben Gottes. Wir sind die erneuerten Menschen, die die Welt erneuern. So nahe ist Reich Gottes, dort wo wir umkehren.
Wo sind wir wie Melkmaschinen, die Veränderung von andern erwarten?
Gott segne dich.
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