Auferstehen heißt: Ich bin alles

Hallo, DU EWIG VERWOBENES, DAS KEINE TRENNUNG KENNT – AUCH WENN ES SICH MANCHMAL ALLEIN FÜHLT.

Hape Kerkeling schreibt, dass er irgendwann begriff: Alles ist es, was ich bin. Seine Eltern, Geschwister, Tanten, Lehrerinnen, Nachbarn – ja sogar die Kuh auf der Weide, der rote Mohn am Wegesrand, der wolkenlose Himmel. All das ist nicht „da draußen“. Es ist in ihm, es ist er selbst.

Diese Erkenntnis ist nichts weniger als Auferstehung. Denn solange wir glauben, ein getrenntes, isoliertes Ich zu sein – unabhängig, eigenständig, losgelöst – schlafen wir. Wir träumen den Traum von Trennung. Und dieser Traum tut weh.

Außerhalb von dir gibt es nichts

Christus’ „Leiden und Sterben“ war nicht nur ein biografisches Ereignis, sondern ein Bild: Das, was sterben muss, ist die Illusion, dass der andere anders ist als ich. Dass die Welt mich bedroht. Dass mein Gestern und mein Morgen mehr Gewicht haben als der jetzige Augenblick.

Wenn diese Vorstellungen fallen, erstehst du auf – nicht zu einem neuen Ich, sondern zu dem, was du immer warst: ungetrennt, grenzenlos, heil.

Wach werden heißt: Nichts ist außerhalb von dir. Und dieses Erkennen ist die wahre Auferstehung.

Wahre Auferstehung ist das Erkennen: Es gibt keine Trennung – du bist alles und alles ist du.

Was in dir darf heute sterben, damit du ganz erwachst?

Bleib im ungeteilten Jetzt – dort, wo kein Gestern und kein Morgen dich rufen.
Hier pulsiert das Leben ohne Trennung, ohne Schuld.
Du bist der Himmel, den du suchst.

Mit einem aufgewachten Herzensgruß
Theophilos

 

 

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
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