Hallo, DU UR-SPRUNGS-LACHER, DER LÄNGST GÖTTLICHES KICHERN IM HERZEN TRÄGT!
Ich will mich freuen und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.
Hab 3,18
Kann man sich freuen, wenn die Diagnose „Dialyse“ wie ein Hammer ins Leben kracht? Wenn das Haus abbrennt oder der Nachbar Sonntag früh um acht den Rasenmäher anwirft?
Unser Ego-Regisseur schreit sofort: „Unmöglich! Unverschämt! Das ist zu viel verlangt!“ – und spielt uns ein Drama nach dem anderen vor.
In dir gluckst das ewige Kind
Doch schau genauer hin: Freude ist nicht die Belohnung nach überstandener Katastrophe, sondern dein Ursprung. Sie ist nicht die Kirsche auf der Torte des Lebens, sie ist der Teig selbst. Augustinus hat es klar gesagt: „Wer bei Gott ist, freut sich immer.“ Und Gott ist kein „da draußen“, er ist dein eigenes pulsierendes Leben.
Ein Kind lacht bis zu 400 Mal am Tag – fast im Minutentakt! Und wir Erwachsene? Ganze 15 Mal. Irgendwo zwischen Kindergarten und Steuererklärung wurde uns die Freude abtrainiert. Wir haben sie unter Dogmen, Sorgen, Regeln und Erwartungen begraben. Und wundern uns dann, warum Körper und Seele stöhnen.
Freude ist kein naiver Zuckerguss, der das Bittere überdeckt. Sie ist das wilde, ursprüngliche Leuchten in dir, das selbst mitten im Schmerz sagt: „Ich bin da.“ Sie ist das Heil, das nicht von Umständen abhängt, sondern aus deiner göttlichen Quelle sprudelt.
Also hör auf, dein Drama zu kultivieren. Entlarve den inneren Dramaturgen, der dich als Opfer inszenieren will. Und lach ihm ins Gesicht. Denn das größte Skandalon für dein Ego ist, wenn du plötzlich fröhlich bist – einfach so.
Freude ist dein Ursprung, kein Umstand. Entlarve das Drama und lach dich zurück in deine göttliche Lebenskraft.
Wem in dir gibst du heute die Regie – Drama oder Freude?
Bleib bei dir – dort, wo die Freude längst wohnt.
In deiner Tiefe gluckst das ewige Kind, das immer lacht.
Du bist getragen von einer Lebenskraft, die nicht versiegt.
Mit einem freudensprühenden Herzensgruß
Theophilos
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:
🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Alle offenen Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
2 Kommentare
Heute gebe ich der Freude, lieber Theophilos, die Regie… Sie macht das Leben im Allgemeinen so viel leichter und dient, im Jetzt zu sein und zu bleiben…
In dem Moment, wo ich dem „ewig in mir glucksenden Kind“, den Raum gestatte, der ihm zusteht, verliert der Schrecken seine Macht… So ist es möglich, die Freude, die uns „abtrainiert“ wurde, wieder „anzutrainieren“, und selten so klar ausgedrückt gelesen, wie von Dir, Du wunderbarer Seelsorger und Freudeteiler Theophilos 🤗👍😍❤️😘
Danke, Ingrid 💃
Liebe Ingrid, 🌸
wie schön, dass du der Freude heute die Regie gibst! Genau das ist ja der eigentliche Skandal für das Ego – dass wir lachen, während es Drama proben will. 😄 Dein Bild vom „ewig in mir glucksenden Kind“ trifft es wunderbar: Es braucht nicht erst wieder mühsam „trainiert“ werden, sondern nur Raum, um frei zu glucksen.
Danke dir für deine Worte – du machst dich damit selbst zur Freudeteilerin. 💃✨
Und weißt du was? In solchen Momenten lacht selbst das Dialysegerät mit. 😉
Mit einem herzensleichten Gruß
Theophilos