Hallo, DU INFINITÄRES WESEN, DAS SICH IMMER NOCH VORM SPIEGEL SEINER GEDANKEN ERSCHRECKT
Habt ihr nie gelesen: Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?
Math 21,16
Es beginnt in einem banalen Moment: Du sitzt da, willst verstehen, willst einordnen, willst mit deinem winzigen 0,0000001 % Wahrnehmungsfenster das Universum vermessen. Du glaubst ernsthaft, du könntest aus deinem Kopf heraus die Realität definieren.
Und während du denkst, du würdest „die Welt anschauen“, siehst du nur eine einzige Sache: die Grenzen deines Denkens. Mehr nicht.
Die Szene gestern – dieses Interview mit einem Quantenphysiker – hat mich wie ein Faustschlag in die Brust getroffen. Mein Denken will noch schnell mitkommen, während dir ein Schauer über den Rücken läuft: 50 Billionen Zellen, jede mit 0,07 Volt Spannung. Würde man dich in Reihe schalten, würdest du eine ganze Stadt versorgen. München. Eine ganze Woche lang. Und du sitzt da und glaubst, du seist „nur ein Mensch“, der sich durch seine To-do-Liste kämpft? Wie absurd.
Dann – der heilige Schauer, der keine Rücksicht nimmt: Es gibt keine Materie. Es gibt nur Projektion.
Du schaust auf deine Hand und siehst plötzlich: Das, was du für Wirklichkeit hältst, ist nur ein Bild – gemacht aus dem einzigen Licht, das wirklich existiert. Deinem. Die Welt, die dich so oft bedroht, niederdrückt, fesselt, ist nichts weiter als eine selbsterzeugte Kulisse deiner eigenen Schöpferkraft. Dein Geist erschafft, was dir zu schaffen macht.
Und dann bricht etwas tief in dir: Kinder wissen das. Clowns wissen das. Die, die nicht verstehen wollen, sondern einfach sind.
Die, die nicht denken, sondern leben.
Die, die nicht erklären, sondern ausdrücken.
Der Raum steht Kopf.
Der Körper fühlt sich plötzlich lächerlich leicht an, weil er nicht mehr der Mittelpunkt ist. Du wirst still. Demütig. Nicht vor einem Gott im Himmel – sondern vor dem Wunder, das durch dich geschieht, ohne dass du etwas dafür tust. Frieden, Glück, Liebe müssen nicht hergestellt werden.
Sie sind bereits dein natürlicher Aggregatzustand, sobald das Denken aufhört, den Kosmos in eine Schuhschachtel pressen zu wollen.
Du wolltest verstehen. Jetzt wirst du verstanden.
Vom Leben selbst.
Wirklichkeit entsteht nicht im Kopf, sondern im Sein. Du bist die Energie, die alles erschafft – nicht die Figur darin.
Wovor versteckst du dich, wenn du dich klein denkst?
Wähle. Wahrheit oder Illusion.
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2 Kommentare
Lieber Theophilos
Wir Menschen klagen Gott an und sagen oft warum lässt Gott dies und das zu.
Ich habe mir dann gedacht, nicht Gott lässt das zu .Es ist alles von Menschen gemacht. Gottes Liebe und Größe ist in Worte nicht zu fassen. Aber wenn ich hier deinen Worte lausche ,wird mir ganz warm und schwindlig wieviel % wir nur von unseren Wahrnehmungsfenster ermessen können. Und wir fühlen uns so klein, obwohl wir mit unser Christusverbundenheit verbunden sind.
Liebe Evi,
deine Worte treffen einen wunden Punkt der Menschheit: Wir schieben die Verantwortung gern nach oben – zu einem Gott, der angeblich „zulässt“. Doch der heilige Schock ist genau der: Es ist nicht Gott, der etwas zulässt. Es ist das Denken, das es erschafft.
Nicht die Liebe macht die Welt eng, sondern das winzige Wahrnehmungsfenster, durch das wir sie betrachten.
Dass dir warm und schwindlig wird, ist kein Zufall. Das ist der Moment, in dem das alte Weltbild bröckelt und etwas Größeres durchscheint: die Christusverbundenheit, die nicht von außen kommt, sondern dein eigener Ursprung ist.
Wir fühlen uns nur deshalb klein, weil wir uns im Kopf anschauen – und nicht im Sein.
Danke für deine Resonanz. Sie zeigt, wie das Denken fällt und das Wahrnehmen beginnt.