Steh auf – nicht morgen – Jetzt

Hallo, DU AUF DEM BETT DER ERKLÄRUNGEN LIEGENDE, DER SCHON ZU LANGE AUF BESSERUNG WARTET, ALS WÄRE LEBEN EIN REPARATURBETRIEB.

Du kennst diese innere Haltung. Still. Wartend. Vernünftig leidend. Du hast gelernt, dass Heilung Zeit braucht, dass Zellen sich mühsam erneuern müssen, dass Verletzung eine Geschichte hat und Krankheit einen Fahrplan. Du hast gelernt, dich zu schonen, dich zu erklären, dich über Diagnosen zu definieren.

Dein Körper fühlt sich schwer an, als hätte er Beweise gesammelt gegen das Leben. Dein Denken sagt: „So schnell geht das nicht.“ Und irgendwo hast du dich eingerichtet auf diesem Bett aus Annahmen, während das Leben an dir vorbeigeht.

Dann begegnest du einer ungewöhnlichen Aussage, nicht sanft, sondern frontal: Was, wenn du nie krank warst? Nicht im Körper. Sondern dort, wo alles beginnt. Was, wenn es in dir eine Ebene gibt, die nie verletzt, nie traumatisiert, nie beschädigt wurde.

Und hier kommt etwas völlig Abartiges. Jesus sagt nicht: „Bleib liegen und arbeite es auf.“ Er spricht dein Bewusstsein an. Steh auf. Nimm dein Bett. Geh. Nicht, weil der Körper schon perfekt wäre, sondern weil der Geist aufhört, sich kleiner zu sehen als das Leben selbst. Heilung beginnt nicht im Organ, sondern im Entschluss, dich nicht länger als beschädigt zu betrachten. Nicht morgen. Jetzt.

Du musst nichts beweisen. Du musst nichts erklären. Du hörst auf, dein Drama zu pflegen. Du nimmst dein Bett, diese alte Geschichte, und gehst weiter. Frei. Aufrecht. Gegenwärtig.

Ursula sagte einmal im Live-Talk: Ich habe meine MS-Diagnose nicht akzeptiert. Nach neun Monaten hatte ich keine Symptome mehr.

Bleib nicht liegen, wo das Leben dich längst ruft.

Du bist nicht hier, um gesund zu werden, sondern um zu erkennen, dass das Leben in dir nie verletzt war.

Wo liegst du noch auf einem Bett aus Illusion, obwohl das Leben dich längst ruft aufzustehen?

Wähle. Wahrheit oder Illusion.

 


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P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Alle offenen Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

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2 Kommentare

  1. Guten morgen lieber Theophilos
    Ich kenne das , nicht bei mir aber bei anderen Menschen ,da werden Diagnosen gestellt und der Mensch identifiziert sich mit der Krankheit, weil er von Ärzten krank geredet wird. Er bekommt Verordnungen an die er sich strickt halten soll. Der Verstand ruft zur Vernunft auf, der Körper reagiert darauf und die Angst tut das seine. Ich vertraue nur schwer den Ärzten, Pharmaindustrie will Dauermedikamente verschreiben ,sie verdienen ja daran Millionen.

    Wir/ich darf erkennen dass ich, was ich wirklich bin ,mein „sein“ niemals krank war. Ich habe zugelassen dass meine äußeren Umstände mich so gemacht haben. Durch Täuschung und all die negativen Erlebnisse im Aussen die mich unvollkommen scheinen ließen.

    Es ist so schön zu erkennen und sich zu erinnern wo die Wahrheit liegt. Ich erlebe wie blind ich war und wie klar mein inneres Auge sichtbar macht was im Verborgenen immer war und ist. Die Stimme im Aussen wird still, wenn mein Bewusstsein es sagt. Ich sage sei still und es wird leiser.

    1. Liebe EVI,

      deine Worte gehen genau ins Zentrum. Du beschreibst etwas, das viele kennen und kaum jemand so klar ausspricht: wie schnell ein Mensch beginnt, sich selbst als Diagnose zu tragen, nicht mehr als Leben. Wie leicht Vernunft, Angst und fremde Stimmen ein inneres Regiment bilden, dem sich der Körper dann folgsam unterordnet.

      Und dann schreibst du diesen einen Satz, der alles dreht: „Mein Sein war niemals krank.“
      Das ist kein schöner Gedanke. Das ist ein inneres Aufstehen.

      Du hast sehr fein benannt, was hier wirklich geschieht: Nicht der Körper war das Problem, sondern das Überlassen der eigenen Autorität. Und sobald du sie zurücknimmst, wird es still. Nicht laut. Nicht kämpfend. Still, weil das Bewusstsein sagt: Genug.

      Dass du sagst: „Ich sage: sei still – und es wird leiser“, ist kein Machtspiel. Es ist Erinnerung. Die Erinnerung daran, wer hier eigentlich spricht. Und wer nie gesprochen hat.

      Du siehst jetzt nicht mehr „neu“.
      Du siehst ohne Schleier.
      Und genau das ist gemeint mit: Steh auf. Nicht morgen. Jetzt.

      Danke, dass du diesen Impuls nicht erklärt, sondern verkörpert hast.
      Er ist durch dich lebendig geworden.

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