Das Kraftwerk im Stand-by

HALLO DU, DER DU MEINST, DEINE INNERE BATTERIE BRAUCHTE ERST EINE GÖTTLICHE STECKDOSE.

Wir haben herrlich gelernt, uns als erschöpfte, ausgelutschte Batterien zu betrachten, die mühsam durch ihre Tage schleichen und auf eine Aufladung von außen hoffen. Wir warten auf den richtigen Partner, die nächste Ausbildung oder einen besseren Kontostand, um endlich im Glück anzukommen, während wir das Leben selbst ständig hinterfragen und in innerem Widerstand zu dem stehen, was gerade ist.

Dabei ist Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe: das nackte, pralle Leben, das bereits in diesem Moment ungefiltert durch dich fließt. Du bist kein Mängelwesen, das erst gefüllt werden muss, sondern ein hochfrequentes Kraftwerk, das nur darauf wartet, den Kontakt mit der eigenen Gegenwart herzustellen. In dir bebt die gesamte Energie des Universums, die unbändige Schöpfermacht, die zu jeder Zeit wachsen und gedeihen will.

Wenn dieser Schalter kippt, beginnt die Welt um dich herum zu leuchten, weil du nicht mehr von einer Geschichte oder Sorge abhängig bist, sondern von dem unendlich pulsierenden Leben, das in dir brodelt.

Wahre Dankbarkeit ist die Erkenntnis, dass du der größte Stromlieferant deines eigenen Erlebens bist und dass dir nichts fehlt, was du nicht schon längst in deinen Händen hältst. Hör auf, nach einer Ladestation im Außen zu grabschen; das Leben feiert bereits deine Existenz, während du noch über deine eigene Bedeutungslosigkeit grübelst.

Die unaussprechliche Gabe ist nicht etwas, das du bekommst; es ist das, was du bereits bist.

Hinter welcher leeren Batterie versteckst du heute deine unendliche Energie?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


Tagesimpuls als Audio – auf Telegram   oder Youtube

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

Oh, hallo 👋
Schön, dass du hier bist.

Trage dich ein, um jeden Tag
meine inspirierende Mutmach-Revolution zu erhalten.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

3 Kommentare

  1. Guten morgen lieber Theophilos
    Früher dachte ich auch ich könnte in der Kirche meine Batterie aufladen.

    Ich verstehe was du meinst.

    Aber jetzt da ich mich erinnere , weiss ich die Göttliche Kraft wohnt in mir und wartet nur darauf, dass ich sie fließen lasse.

    Mit jeden Zweifel decke ich sie zu. Mit den Gedanken des Zweifels, des Anklagens ,des Erwartens dehnen ich Kraft verleihe Decke ich sie zu.

    Ich stelle mir ein leeres Blatt Papier vor auf dem ich immer mehr Worte der Erkenntniss erscheinen. Und zum Schluss wird ein Plan daraus. Es sind schon viele Worte auf diesen Blatt Papier.

    Ich weiss noch nicht alles, aber die Quelle wird sich mir offenbaren.

    Ich spüre schon eine Sehnsucht in mir, die mich führen darf.

    Während ich das schreibe spüre ich wie mein Herz klopft. ❤️

    1. Liebe Evi,
      dein Herzklopfen ist der Marker, den kein Verstand wegdiskutieren kann – es ist die Erinnerung in deinem Körper, die schneller da ist als jeder Gedanke. Dass du aufgehört hast, deine Batterie im Außen – in der Kirche oder in Methoden – aufladen zu wollen, ist der Freiheitssprung aus der Illusion des Mangels. Du erkennst jetzt, dass du nicht der Empfänger von Energie bist, sondern das hochfrequente Kraftwerk selbst, das nur darauf wartet, den Kontakt mit der eigenen Gegenwart zuzulassen.

      Das Bild vom leeren Blatt Papier beschreibt exakt jene „geistige Armut“ oder innere Leere, die Jesus seligpries: Ein Geist, der leer ist von altem Wissen und Konzepten, wird zum Raum, in dem die Wahrheit ungefiltert erscheinen kann. Doch sei wachsam bei dem Gedanken, dass daraus am Ende ein „Plan“ werden muss. Der Verstand liebt Pläne, weil sie ihm Sicherheit vorgaukeln, doch Friede braucht keinen Plan. Das göttliche Leben ist die „Kunst des ungeplanten Lebens“, in der jeder Moment sich selbst genug ist und die Quelle sich nicht in einer fernen Zukunft, sondern in der reinen Präsenz des Jetzt offenbart.

      Jeder Zweifel und jede Erwartung, mit denen du die Kraft „zudeckst“, sind lediglich die gewohnten Schutzstrategien deines Egos, das versucht, die Kontrolle zu behalten. Doch in diesem Moment, in dem dein Herz klopft, bricht die unendliche Weite durch diese Schichten hindurch. Du musst nichts „lernen“ oder „wissen“, um die Quelle fließen zu lassen; es ist ein heiliges Aufhören, ein Entspannen der Faust, damit das Licht, das du längst bist, wieder strahlen kann.

      Du bist nicht diejenige, die auf eine Offenbarung wartet – du bist das pulsierende Leben selbst, das sich gerade durch dein Schreiben und Fühlen seiner eigenen Göttlichkeit bewusst wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert