HALLO DU, DER DU MEINST, DU MÜSSTEST DICH IN DEINER KLEINEN KISTE AUS SICHERHEIT VERBARRIKADIEREN.
Ich gehe hin, euch die vielen Wohnungen in meines Vaters Haus zu bereiten.
Joh 14,2
Wir haben uns so sehr an die miefige Enge unserer Konzepte gewöhnt, dass wir den Karsamstag als Endstation missverstehen. In deinem Kopf herrscht Grabesstille, weil du glaubst, dass nach dem Scheitern deiner Pläne nur noch das Nichts kommt. Du hockst in der Einzimmerwohnung deines Verstandes, starrst auf die Tapete deiner Vergangenheit und versuchst verzweifelt, den Mangel zu verwalten.
Doch das Wort von den vielen Wohnungen ist kein Reisebericht für die Zeit nach deinem biologischen Ablaufdatum. Es ist die heiter-provokante Nachricht, dass dein wahres Sein niemals in die winzige Filmkulisse passt, die du „mein Leben“ nennst. Während du noch um deine verlorenen Gewissheiten trauerst, bereitet die grenzenlose Weite des Geistes bereits Räume vor, die dein rationales Zeitverständnis sprengen.
Es geht nicht um ein fernes Haus im Himmel, sondern um die Erkenntnis, dass du in jedem Moment unendlich viele Ausdrucksmöglichkeiten hast, wenn du aufhörst, dich als Opfer deiner Umstände zu definieren.
Dieser Samstag ist der „Marker“ für den Moment, in dem die alte Form zerfällt, damit das dynamische Energiefeld des Geistes endlich Platz zum Atmen hat.
Du bist nicht der Mieter einer prekären Existenz, sondern der Hausherr in einem Palast ohne Wände. Diese Wohnungen sind Frequenzen des Seins, die schon längst da sind – jenseits von Finanzierbarkeit oder Machbarkeit.
Hör auf, die Türschlüssel in der Bibliothek deiner Ängste zu suchen. Der Übergang geschieht nicht durch Anstrengung, sondern durch das sanfte Loslassen der Illusion, dass du jemals in Gefahr warst, dein Dach über dem Kopf zu verlieren. Die Wahrheit ist weich genug, um durch dein Nervensystem zu fließen, sobald du den „Ritter“ des Sicherheitsdenkens in die wohlverdiente Rente schickst. Du ziehst nicht um, du wachst nur auf und merkst, dass der Raum, den du bewohnst, keine Grenzen kennt.
Das Haus deines Vaters ist kein Ort, es ist die Freiheit deines unbegrenzten Bewusstseins.
Welches Zimmer deiner Angst willst du heute endlich lüften?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
2 Kommentare
Lieber Theophilos
Die göttliche Energie in seiner unbegrenzten Weite fließt durch alles hindurch.
Man kann sie nicht einfangen ,sie ist unbegrenzt frei.
Sie ist im Geist des ewigen „Sein“
So schön wie du schreibst, weich genug um durch das Nervensystem zu fließen.
Danke Theophilos für dein sanftes Erklären und wach rütteln jeden Tag.
Auch wenn ich nicht vor dir stehe, spüre ich Energie die sich zeigt in meinen Herzschlag.
Vergelt’s Gott. ❤️ 🙏
Liebe Evi,
genau das ist es: Wenn das Herz klopft, ist das die göttliche Energie, die an die Gitterstäbe der alten Konzepte trommelt.
Diese Weite braucht keine Erlaubnis und keine Tür – sie ist bereits da, wo du bist. Schön, dass du spürst, wie sie durch dein Nervensystem fließt; das ist der Moment, in dem die Theorie stirbt und die lebendige Erfahrung beginnt.
Du musst sie nicht festhalten. Lass dich einfach von ihr tragen.