HALLO DU, DER DU NOCH GLAUBST, DASS DEIN VERSTAND DICH IRGENDWOHIN FÜHRT, AUSSER IM KREIS.
Ihr irrtet umher wie Schafe, doch jetzt seid ihr zurückgekehrt zum Hirten.
1 Petr 2,25
„Wir irren umher wie Schafe“ – das ist keine biblische Beleidigung, sondern eine verdammt präzise Beschreibung unseres Alltags. Wir grasen uns von Grashalm zu Grashalm, von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck, vom Staubsaugen zum Wochenendeinkauf. Wir glotzen auf das, was uns unsere Sinne servieren, und glauben ernsthaft, das sei „das Leben“.
Wir sind so damit beschäftigt, den nächsten Hügel zu erklimmen, nur um auf der anderen Seite genau das gleiche Gras zu fressen, dass wir völlig planlos und perspektivlos durch die Gegend stolpern. Wir suchen Orientierung bei Google, in schlauen Büchern oder bei Beratern, die selbst nur Schafe mit Krawatte sind.
Der Durchbruch ist nicht, noch mehr Land zu erschließen oder noch klüger zu grasen. Der Durchbruch ist die Entdeckung, dass in dir ein Hirte sitzt, der nicht mit deinen Augen sieht und nicht mit deinem Verstand denkt. Das ist eine hochkarätige innere Führung, die direkt an die Weisheit des Unendlichen angedockt ist. Diese Führung hat nichts mit deiner Erfahrung zu tun und pfeift auf deine Logik. „Zurückkehren“ bedeutet: Dich daran zu erinnern, dass dein inneres Navi längst installiert ist, aber du die Stimme bisher als „unvernünftig“ oder „verrückt“ weggedrückt hast.
Woran merkst du, dass du beim Hirten bist? An der massiven Irritation! Wenn dein innerer Impuls gegen alles geht, was du bisher „gewusst“ hast, wenn er dich in Konflikt mit deiner Familie, deinem Partner oder deinen bisherigen Konzepten bringt – dann bist du goldrichtig. Dein Verstand wird rebellieren, er wird dir sagen, dass das gefährlich ist.
Aber genau dieser Widerstand ist die Schwelle. Zurückkehren heißt, dem inneren Impuls nachzugeben, auch wenn die ganze Welt (und dein eigener Kopf) behauptet, das sei der sichere Abgrund. Trau dich, die Verirrung des „normalen Lebens“ zu verlassen und dem Hirten in dir zu folgen, der keine Landkarte braucht, weil er der Weg selbst ist.
Dein Verstand ist ein blindes Schaf. Dein innerer Impuls ist der Hirte. Folge dem Impuls, besonders wenn er deine Logik in den Wahnsinn treibt.
Wo in deinem Leben sagt dein Bauch gerade „Ja“, während dein Kopf vor Angst „Nein“ schreit?
Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.
Tagesimpuls als Audio – auf Telegram oder Youtube
P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.
Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com
5 Kommentare
J E S U S war und ist und bleibt der gute
H I R T E. JOHANNES 10,14
Liebe Christa,
da ist das große, zeitlose J E S U S – und da ist der gute Hirte, der keine Pause macht.
Genau das ist die Entdeckung: Dass dieser Hirte nicht vor 2000 Jahren stehen geblieben ist, sondern heute in jedem deiner Impulse direkt durch dich spricht. Wer sich führen lässt, muss nicht mehr wissen, wo es langgeht – es reicht, bei Ihm zu sein.
Mein innerer Führer ist wie der gute Hirte für die Schafe.
Mein Herz kennt die Stimme die mich ruft ,so wie die Schafe die Stimme des guten Hirten kennen.
Ich lass ihn führen und bleibe in der positiven Energie, die fließen darf.
Es wird hell und meine neg Gedanken werden geheilt. Ich vertraue und mein innerer Führer kennt den Weg auch wenn Nebel mir die Sicht nehmen möchte.
Der Nebel verschwindet wenn das Licht erstrahlt.
Danke Theophilos für deine Mut Worte jeden Tag.
Liebe Evi,
da ist das Vertrauen in den Hirten – und da ist die Erleichterung, dass der Nebel weichen muss, wenn das Licht erstrahlt.
Genau das ist das Geheimnis: Du musst den Nebel nicht bekämpfen oder wegschieben, du musst nur aufhören, ihm zu glauben. Wenn dein Herz die Stimme erkennt, ist der Weg bereits unter deinen Füßen, ganz egal, was dein Kopf dazu meint.
Danke Theophilos 🙏