DU BIST DIE EPIDEMIE DES LEBENS

HALLO DU, DER DU NOCH GLAUBST, DASS MAN WAHRHEIT IN ANDERE KÖPFE REINPRÜGELN MUSS.

Lass uns über das „Evangelium“ reden. Vergiss alles, was du über die „frohe Botschaft“ in Ledergebundenen Büchern gelernt hast. Ich selbst war besessen von diesem Wahnsinn. Ich war getrieben von der Passion, jeden missionieren zu müssen.

Ich stand an Haustüren, auf Marktplätzen, ich bin bei Ostermärschen durch Großstädte gezogen, bewaffnet mit Worten, die ich anderen wie einen schweren Teppich überstülpen wollte. Ich habe Menschen mit „heiligen Texten“ ersäuft, überzeugt davon: „Ich hab’s kapiert, und ich bring’s euch jetzt bei!“

Wenn ich heute an diesen militanten Besserwisser zurückdenke, der ich war, friert es mich. Es war pure Selbstgerechtigkeit. Wir dachten, wir müssten die Welt mit Informationen „retten“, Naturvölker umkrempeln und so lange predigen, bis Christus endlich wiederkommt. Welch ein gigantischer Irrglaube! Was für ein Missverständnis!

Evangelium ist kein Buch. Evangelium sind keine gedruckten Zeilen und keine frommen Reden. Wenn das Evangelium nur gesprochen, aber nicht als nackte, krasse Praxis existiert, ist es eine Todesbotschaft. Evangelium ist nichts, was man „hat“ oder „weiß“ – Evangelium ist das, was du bist. Es ist der lebendige Christusgeist in dir, der als reine Freiheit und gelebter Friede aus deinen Poren dringt.

Wo du nicht ansteckend bist wie ein hochinfektiöser Virus des Glücks, da fließt gar nichts. Du bist nicht hier, um zu überzeugen. Du bist hier, um zu leuchten, bis die ganze Welt von deinem Frieden infiziert ist.

Evangelium ist keine Information, sondern deine Ausstrahlung. Wer missioniert, hat noch nichts begriffen; wer lebt, steckt die Welt in Brand.

Bist du heute eine wandelnde Predigt oder eine ansteckende Befreiung?

Spür, wo du dich gerade kleiner machst, als du bist.

 


Tagesimpuls als Audio – auf Telegram   oder Youtube

P.S. Vielleicht war dieser Impuls dein innerer Türöffner.
Wenn du magst, öffnen wir gemeinsam weitere:

🎧 Im Podcast „Göttlich frei“ spreche ich mit Anja über das, was uns wirklich frei macht.
🕊️ Beim „Live-Talk“ am Dienstagabend kannst du dabei sein und deine Fragen mitbringen.

Offene Türen findest du auf www.bruder-theophilos.com

 

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4 Kommentare

  1. Guten Morgen und Dankeschön lieber Theophilos, deine Worte heute Morgen konnte ich mit einem Schmunzeln und Nicken anhören.
    Ich wünsche dir und uns allen einen infizierenden Tag.
    Liebe Grüße von Katrin

    1. Liebe Katrin,
      ​da ist das Schmunzeln – und da ist die Bereitschaft, heute zur ‚Virenschleuder‘ der Lebensfreude zu werden.
      ​Wie schön, dass der Impuls dich so heiter erwischt hat. Wenn wir anfangen, über unsere eigenen alten Verhaltensmuster zu lachen, haben sie ihre Macht schon verloren. Auf einen hochgradig ansteckenden Tag!

  2. Lieber Theophilos

    Wenn ich deinen, diesen Text lese denke ich wer kann besser verstehen als du ,wie die katholische Kirche die Menschen in einen Irrglauben gehalten hat und es noch immer tut.

    Die Bibel das heilige Buch. So habe ich es gelesen.
    Und ja wie Recht du hast ,wie kann Wahrheit in zwei gepresste Buchdeckel gehalten werden?

    Der Christusgeist möchte in uns fließen und erkannt werden.

    Der Glaube und die Kirche haben uns von Jesus Christus ferngehalten und uns als unwürdige Sünder dargestellt.

    Ich erkenne Christus in mir aber ab und zu kippe ich und das löst dann ein ungutes Gefühl aus, weil ich mich von meinen Ego hinreißen lasse.

    Ich beobachte das ich immer noch Eitelkeit in mir habe. ZB gestern war ich mit meinen Mann in einem Restaurant gut essen. Mein Mann hat Foto mit seinen Handy gemacht und ich wollte gut drauf sein, mir hat das Foto nicht so gefallen und ich habe es gelöscht. Ich kam in großen Konflikt mit meinen Mann, sodass verletzende Worte von meinen Mann kamen.

    Ich hab mir selber leid getan und die gute Stimmung meines Geburtstags war hinüber.

    Ich erkenne hier meine Eitelkeit, die hat nichts mit meinen „sein“ gemeinsam, sie bremst das Leben das fließen möchte.

    Es ist egal wie man ausschaut, Hauptsache echt und authentisch.

    Gott ist alles und misst sich nicht an Äußerlichkeiten , Gottes Energie will nur in ihrer Reinheit durch uns fließen.

    Wenn ich an deinen Text von gestern denke, lernt er mir ,dass ich nicht mehr zurück schauen sollte ,einfach nur im hier und jetzt leben.

    Und ja, ich erkenne dieses Ego wo mir Unsicherheit geben möchte und auch Scham.
    So als würde es sagen du bist schwach.

    Nein,bin ich nicht!
    Ich bin am Erkennen und lasse los was mich Schwächen möchte.

    Danke Theophilos für deine Mutmachworte.

    1. Liebe Evi,
      ​da ist der Geburtstagsschmerz – und da ist die befreiende Erkenntnis deines eigenen Lichtes.
      ​Wie wunderbar ehrlich du deine Eitelkeit und den Konflikt mit deinem Mann beschreibst. Genau das ist der Moment, in dem du die Hand am Pflug hast: Das Ego will zurückschauen, will das Foto bewerten, will Scham und ‚Nicht-gut-genug-Sein‘ füttern. Doch Christus in dir schert sich nicht um ein perfektes Lächeln auf einem Handybildschirm.

      ​Lass die Geschichte von gestern Abend los. Sie ist eine alte Furche, die du nicht weiter ziehen musst. Du bist nicht schwach, weil du ‚gekippt‘ bist – du bist wach, weil du es bemerkt hast! Gott misst keine Äußerlichkeiten, er feiert deine Bereitschaft, heute wieder ganz neu und authentisch im ‚Jetzt‘ aufzustehen.

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